Seebruck-Weiher Rückblick

Jetzt liegt die Tour Seebruck-Weiher  schon ein bisserl hinter mir, da wird es Zeit mal ein Resümee zu ziehen.
Mein Plan war ja, mit Rennrad und Rucksack vom Chiemsee heim zu fahren, Zeitfenster 6 Tage, Route sollte sich spontan ergeben.

002_Heuchlingen_Basso_20130810

Rennrad? – check

005_Altdorf_20130810

Rucksack? – check

6 Tage? => check (siehe unten bei den Etappen)

spontan? => check…na ja fast…meistens (sag ich bei den Etappen noch was dazu)

Seebruck-Weiher

Weil die Karte so umfangreich ist, gibts die mal wieder nur als KML zum download.

Die farbige Stückelung ergibt sich daraus, daß ich manche Abschnitte unterschiedlich aufgezeichnet bzw. nachträglich mit GPSies gemalt habe. Aufgezeichnet habe ich z.B. die Bahnstrecken mit Maverick. Wenn ich ein Navi brauchte, z.B. um die Jugendherberge zu finden, verwendete ich Komoot.

1. Etappe Seebruck-Fischbachau 74 km

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Fischbachau, Blick vom Balkon des „Gasthof zur Post“

  • erst recht spät losgekommen => spontan 😉
  • die ehemalige Bahnstrecke Frasdorf-Rohrdorf fahren => nicht ganz so spontan, wollte ich schon immer mal tun
  • in Raubling neuen Helm kaufen => sehr spontan aber erzwungen
  • Richtung Fischbachau abbiegen, weil die Straße so schön im schattigen Wald verläuft => spontan aber wegen 14% Steigung auch blöd
  • in Fischbachau in den „Gasthof zur Post“ einchecken => spontan

2. Etappe Fischbachau-Schliersee-Tegernsee-Bad Tölz-Starnberger See-Feldafing 111,77 km

002_Schliersee_20130807

Schliersee

  • die Seen abfahren => spontan, aber irgendwie logisch, die liegen da halt so im Weg
  • Tegernseebahn fahren => spontan, hätte auch Schiff fahren können
  • zum Ammersee wollen, einmal falsch abbiegen und wieder beim Starnberger See landen => sehr spontan
  • im Golfhotel Kaiserin Elisabeth Feldafing einchecken => spontan um nicht zu sagen erzwungen, ich konnte einfach nicht mehr

3. Etappe Feldafing-Kloster Andechs-Ammersee-Augsburg 91,67 km

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Ammersee

  • Kloster Andechs => spontan
  • Ammersee => musste nachgeholt werden
  • nicht von der über (geschätzt) achtzigjährigen NordicWalkering vernascht zu werden, die mich bei einer Pause im Augsburger Stadtwald sowas von angebaggert hat => pures Glück
  • Augsburg Jugendherberge => sowas von spontan, Onlinebuchung sagte belegt, ein Anruf beim hilfsbereiten Personal brachte mir ein Einzelzimmer

4. Etappe Augsburg-Donau-Nördlinger Ries-Hüttlingen 115,54 km

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Nördlingen

Das Nördlinger Ries wollte ich schon immer mal sehen. Daß ich bei meiner Tour auch bei Freunden in Hüttlingen einfallen könnte, hatte ich mir schon vorher überlegt. Komoot sagte was von > 110 km. Das Regenradar meinte, es könnte aufreißen. Das spontanste an dem Tag war sicher die Entscheidung: Fahre ich los oder nicht? Eine kurze Regenpause beim Frühstück gab den Ausschlag. Gut, noch vor der Stadtgrenze war ich durch und durch nass…
An dem Tag bin ich fast komplett mit Navi (Komoot) gefahren, weil ich mir keine Umwege „einfahren“ wollte.
=> wenig spontan, immerhin hab ich erst von Nördlingen aus angerufen, ob meine Gastgeber überhaupt da sind.

5. Etappe Hüttlingen-Welzheimer Wald-Leutenbach 68,54 km

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Schönstes Radelwetter an der L1156

  • Route => spontan
  • Wieslauftalbahn entlang fahren => spontan
  • bei Freunden in Leutenbach übernachten => gleiches Spiel wie am Vortag

6. Etappe Leutenbach-Affalterbach-Neckar-Stromberg-Kraichgau-Weiher     86,06 km

002_Hohenhaslach_20130811

Hohenhaslach

Am Sonntag wollte und musste ich halt heimfahren. AMG und HWA in Affalterbach wollte ich mal sehen, hat sich aber nicht gelohnt wegen der hohen blickdichten Zäune. Durchs Neckartal bin ich wieder mit Navi gefahren, da verzettelt man sich sonst. Am Stromberg ergibt sich der Weg wie von selbst und ab Flehingen konnte ich der Beschilderung „Ubstadt-Weiher“ folgen. Aufs Straßenfest in Weiher bin ich dann aber mal sowas von spontan gegangen, ich hatte schlicht vergessen, daß es stattfindet.

Summe 547,58 km

Kein Plattfuß oder sonstigen Defekte. Mein olles Rennrad hat tapfer durchgehalten, selbst auf üblen Schotterwegen. Die 28er Schwalbe Durano haben sich bewährt. Die Umrüstung auf ein größeres Ritzelpaket hat sich ausgezahlt.
Ich musste nie unter der Brücke schlafen. Der Inhalt des Rucksacks hat für alle Lebenslagen gelangt, war aber einmal komplett nass.
Ich habe viel gesehen und erlebt, hatte viele nette manchmal auch skurile Begegnungen.

Fazit

Sowas mach ich wieder…vielleicht mal von

<Größenwahn> Sylt zur Zugspitze  </Größenwahn>?

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3 Gedanken zu “Seebruck-Weiher Rückblick

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