Ortskern Ubstadt

Beim Bürgergespräch am 18.05.2015 hatten wir Freien Wähler eine erstaunlich große Resonanz sprich viel mehr Bürger waren zu Gast, als sonst bei unseren BGs.

http://www.fwv-ubstadt-weiher.de/wb/pages/themen/buergergespraech-18.05.2015.php

Grund war das Thema: „Wie wird sich der Ubstadter Andreasplatz in den kommenden Jahren entwickeln?“

Auslöser, warum wir uns um dieses Thema bemühen wollten, war ein Schreiben von Familie Dambach.

Bestandsaufnahme
Worüber reden wir eigentlich? Es geht um den Bereich Andreasplatz und Röhringstraße. Manche sagen: „Das Herz von Ubstadt“. Verwirrend ist schonmal, dass mit „Andreasplatz“ offiziell nur die B3 an dieser Stelle bezeichnet ist, während das was als Platz wahrgenommen wird, in der Karte und auch laut Straßenschild „Röhringstraße“ heißt.

https://www.google.de/maps/@49.1602171,8.631493,19z?hl=de

Zur Vorbereitung hatte ich Fotos, die ich hier erstmal en bloc zeige.

Was mir aufgefallen ist:

  • auf dem Platz wird relativ ungeordnet geparkt
  • Markierungen für Behindertenparkplätze sind nicht mehr erkennbar bzw. ohne räumlichen Bezug angelegt
  • auf der B3 wird relativ ungeordnet geparkt
  • Bänke stehen ungeordnet herum (am Volksbankgebäude)
  • Hydranten und Laternen stehen „ungeschützt“
  • Baumscheiben und Laternen sehen ungepflegt aus
  • nur Verkehrsfläche, kein Aufenthaltsbereich, der Platzcharakter geht verloren

Bürgergespräch
Beim Bürgergespräch waren dann viele Anwohner dabei, die natürlich auch viel zu berichten hatten. Erschreckend ist der Umstand, dass nahezu alle Gaststätten und Geschäfte in dem Bereich bereits geschlossen haben oder bald schließen werden oder ihren Pächter wechseln:

  • Schlecker
  • Gasthof Adler
  • Gasthof Engel
  • Bäckerei Oberst

Auch ein Großteil der privaten Grundstücke stünde wohl zum Verkauf. An die Gemeinde wurde die Forderung gestellt, diese Flächen zu erwerben und als Ganzes zu entwickeln oder einen privaten Investor zu finden. Diesem sollten aber strenge Regeln mit auf den Weg gegeben werden. Die anwesenden Gemeinderäte sahen da aber wenig (finanziellen) Spielraum. Immerhin wird es demnächst ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) geben, da wird der Bereich bestimmt auch zur Sprache kommen.

Verkehrskonzept
Ich selbst habe mir mal Gedanken gemacht, wie die Verkehrsflächen umgestaltet werden könnten.

Ubstadt1

 

Ubstadt2

  • Gehwege im Verlauf der B3 verbreitern (rot)
  • Gehwege im Bereich des Platzes zumindest kenntlich machen (rot)
  • Fahrstreifen auf der B3 und dem Platz verengen (schwarz)
  • auch auf dem Platz Einbahnstraße ausschildern (weiß)
  • Parkplätze ordnen (gelb)
  • Behindertenparkplätze geschickter positionieren (blau)
  • mehr Bäume…wegen der „herbstlichen Anmutung“ (grün)
  • Grünfläche mit Bänken und Blick zur Kirche (grün)

Dies alles natürlich vorbehaltlich dessen, dass die Bebauungsgrenzen gleich bleiben. Fahrradschutzstreifen oder Radwege habe ich explizit nicht angedacht. die braucht es da auch nicht.

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