Der perfekte eierlegende Wollmilchsau-Tacho

…fürs Fahrrad rückt in greifbare Nähe! Die ersten wirklich brauchbaren SmartWatches auf dem Markt zeigen, was machbar ist. Meiner Meinung nach sollten die Hersteller von Fahrradtachos auf diesen Zug aufspringen. Ich will hier kurz erläutern, wie ich mir einen – nennen wir ihn mal „SmartTacho“ – vorstelle, war er können sollte und welche Vorteile er für mich persönlich hätte.
Also im Prinzip sollte der SmartTacho eine Mischung aus SmartWatch und klassischem Tacho sein. Sprich ein Tacho der an eine Halterung am Rad aufgesteckt wird und das Innenleben einer SmartWatch hat. Damit wäre dann zum Bespiel bei entsprechender Kopplung eine Fernsteuerung des Handys möglich. Sicherlich werden demnächst auch die bekannten Fahrrad-Navigations-Apps so erweitert, dass Sie auf der SmartWatch etwas sinnvolles anzeigen können. Aber natürlich hätte ich keine Lust eine Uhr mit Armband an den Lenker zu pfriemeln. Hab das früher mit der Pulsuhr gemacht, ist kein Spaß. Mit den Bajonett-Dreh-Halterungen meiner neueren Sigmas bin ich recht zufrieden. Apropos Sigma…was kann denn so ein Tacho?

  • Geschwindigkeit momentan
  • Geschwindigkeit maximal
  • Geschwindigkeit durchschnittlich
  • Tageskilometer
  • Gesamtkilometer
  • Fahrzeit
  • beleuchtetes Display

Das sind alles Dinge, die mein neuester Tacho Sigma BC 1609 kann. Darüber hinaus kann er auch die Temperatur anzeigen. Das ist aber echt nur für/gegen das Ego! Wenn man erstmal auf dem Rad sitzt, hat man die Info, dass es scheißkalt ist, eh schon erhalten.
Teurere Modelle wie der ROX 9.1 können die Höhe und daraus berechnet auch gleich die Steigung anzeigen.
Mit GPS-Geräten oder Smartphones kann man die eigene Position auf einer Karte darstellen, vorgefertigte Routen abfahren und die gefahrene Route tracken. Es gibt sogar schon Ansätze für eine echte Navigation, wie man sie vom Auto kennt.
Freilich könnte der SmartTacho rein über GPS die Geschwindigkeit und Fahrstrecke ermitteln, aber für eine „echte“ Geschwindigkeitsanzeige würde ich mir den klassischen Speichenmagnet wünschen. Mit zwei Magneten (plus Sensoren natürlich) und zwar am Vorder- und am Hinterrad könnte man zusätzliche Features realisieren. Bei vielen Autos nutzt die Reifendruckkontrolle die ABS-Sensoren. Das könnte beim Rad auch funktionieren: Über Drehzahlunterschiede zwischen vorne und hinten könnte ein Luftverlust in einem der Reifen detektiert werden.
Frontkamera + Mikrofon wären auch nicht schlecht, so was hatte ich ich auch schon mal:
Onboard-Kamera
War mit dann auf Dauer aber zu unpraktisch. Im Prinzip hätte man damit eine komplette Blackbox (GPS-Track + Film + Ton Geschwindigkeit + Beschleunigung + Blockieren der Räder) im Falle eines Unfalls, aber das möchte auch nicht jeder.
Viele Tachos kann man an zwei verschiedenen Rädern nutzen. Der Tacho erkennt anhand der Pinbelegung oder anderer Vorkehrungen, an welchem Rad er sich befindet. Da ich zur Zeit 6 Tachos an 7 Rädern im Einsatz habe, hätte ich natürlich gerne einen Tacho für alle Räder! Und wenn ich ihn von einem Rad löse, soll er sich bitte die letzte bekannte Position des Rades merken.
Das würde mir wirklich helfen, denn manchmal verliere Ich den Überblick.

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Ein Gedanke zu “Der perfekte eierlegende Wollmilchsau-Tacho

  1. Das sind alles Dinge, die mein neuester Tacho Sigma BC 1609 kann. Darüber hinaus kann er auch die Temperatur anzeigen. Das ist aber echt nur für/gegen das Ego! Wenn man erstmal auf dem Rad sitzt, hat man die Info, dass es scheißkalt ist, eh schon erhalten.

    Das wird auch reichen müssen, denn für den Sigma endet „scheißkalt“ bei -10 °C.

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