Pretotyping

Pretotyping (gesprochen [prie-tu-typing]) ist eine Vorgehensweise, um die Anziehungskraft und Benutzung eines potentiellen neuen Produktes oder Features vorab zu testen. Die dafür nötigen Investitionen an Geld und Zeit sollen möglichst minimiert werden. Dies geschieht durch eine möglichst einfache Darstellung des Produktes, mit der man so tun kann, als würde man das Produkt benutzen.
to pretend – so tun, als ob => pre(tend)otype

Vorgehen

Den Pretotype kann man im Ablauf etwa so einordnen:
Idee – Pretotype – Prototyp – Produkt
Der Gedanke dabei ist folgender: Bevor man überhaupt Geld in die Entwicklung eines neuen Produktes investiert, sollte man sich erst bewusst werden, ob man selbst dieses überhaupt benutzen würde. Dazu erstellt man ein möglichst einfaches „Ding“ und tut eine Weile so, als würde man es benutzen.

Beispiel

Angeblich hat Jeff Hawkins, bevor er sich an die Entwicklung des Palm Pilot machte, einen kleinen Holzklotz mit sich herumgetragen. Auf diesen war ein Zettel aufgeklebt, der eine mögliche Bedienoberfläche des Gerätes zeigte. Damit konnte er dann so tun, als würde er es benutzen.

Unterschiede zum Prototyping

Die beiden Ansätze sollen unterschiedliche Fragen beantworten

Prototyping

  • Können wir es bauen?
  • Wird es funktionieren?
  • Wie groß/teuer/energie-effizient wird es werden?

Pretotyping

  • Würde ich es benutzen?
  • Würden andere es kaufen und benutzen?

Anwendungen von mir

Smartphone

Um herauszufinden, ob ich auch ein Streichelhandy haben möchte, habe ich den Pretotoype von Jeff Hawkins weitergesponnen und mit einem Notizbuch kombiniert. Statt einem Holzklotz habe ich ein kleines Notizbuch mit einem Zettel als Bedienoberfläche beklebt. So kann ich auch aufschreiben, was ich damit getan habe.

Auto

Um die Frage zu klären, ob wir ein neues Auto brauchen und welche Ausstattung es haben soll, habe ich ein Notizbuch ins Handschuhfach gelegt. Dort will ich vor/nach jeder Fahrt aufschreiben was das Auto hätte besser/anders können sollen.

CarSharing

Der oben genannte Gedanke lässt sich zum Thema CarSharing weiterspinnen. Also immer, wenn man eine Autofahrt unternimmt, aber auch wenn man eine unternehmen könnte und stattdessen läuft/radelt/daheim bleibt… aufschreiben wie und welchen Leihwagen man denn dafür hätte nutzen können. So könnte man seine eigene Bereitschaft erforschen, CarSharing zu nutzen.

Verkehrskonzept

Zum Thema Verkehrskonzept in Stettfeld taugt pretotyping aber wohl eher nicht. So tun also ob die Zeuterner Straße breiter wäre oder so tun also ob es eine Umgehungsstraße gäbe ist nicht wirklich eine gute Idee, oder?

Links zu diesem Artikel

http://de.wikipedia.org/wiki/Palm_PilotPretotyping (gesprochen [prie-tu-typing]) ist eine Vorgehensweise, um die Anziehungskraft und Benutzung eines potentiellen neuen Produktes oder Features vorab zu testen. Die dafür nötigen Investitionen an Geld und Zeit sollen möglichst minimiert werden. Dies geschieht durch eine möglichst einfache Darstellung des Produktes, mit der man so tun kann, als würde man das Produkt benutzen.
to pretend – so tun, als ob => pre(tend)otype
VorgehenDen Pretotype kann man im Ablauf etwa so einordnen:
Idee – Pretotype – Prototyp – Produkt
Der Gedanke dabei ist folgender: Bevor man überhaupt Geld in die Entwicklung eines neuen Produktes investiert, sollte man sich erst bewusst werden, ob man selbst dieses überhaupt benutzen würde. Dazu erstellt man ein möglichst einfaches „Ding“ und tut eine Weile so, als würde man es benutzen.
BeispielAngeblich hat Jeff Hawkins, bevor er sich an die Entwicklung des Palm Pilot machte, einen kleinen Holzklotz mit sich herumgetragen. Auf diesen war ein Zettel aufgeklebt, der eine mögliche Bedienoberfläche des Gerätes zeigte. Damit konnte er dann so tun, als würde er es benutzen.
Unterschiede zum Prototyping

Die beiden Ansätze sollen unterschiedliche Fragen beantworten
Prototyping

* Können wir es bauen?
* Wird es funktionieren?
* Wie groß/teuer/energie-effizient wird es werden?

Pretotyping

* Würde ich es benutzen?
* Würden andere es kaufen und benutzen?

Anwendungen von mir

Smartphone

Um herauszufinden, ob ich auch ein Streichelhandy haben möchte, habe ich den Pretotoype von Jeff Hawkins weitergesponnen und mit einem Notizbuch kombiniert. Statt einem Holzklotz habe ich ein kleines Notizbuch mit einem Zettel als Bedienoberfläche beklebt. So kann ich auch aufschreiben, was ich damit getan habe.
Auto

Um die Frage zu klären, ob wir ein neues Auto brauchen und welche Ausstattung es haben soll, habe ich ein Notizbuch ins Handschuhfach gelegt. Dort will ich vor/nach jeder Fahrt aufschreiben was das Auto hätte besser/anders können sollen.
CarSharing

Der oben genannte Gedanke lässt sich zum Thema CarSharing weiterspinnen. Also immer, wenn man eine Autofahrt unternimmt, aber auch wenn man eine unternehmen könnte und stattdessen läuft/radelt/daheim bleibt… aufschreiben wie und welchen Leihwagen man denn dafür hätte nutzen können. So könnte man seine eigene Bereitschaft erforschen, CarSharing zu nutzen.
Verkehrskonzept

Zum Thema Verkehrskonzept in Stettfeld taugt pretotyping aber wohl eher nicht. So tun also ob die Zeuterner Straße breiter wäre oder so tun also ob es eine Umgehungsstraße gäbe ist nicht wirklich eine gute Idee, oder?
Links zu diesem Artikel

* pretotyping.org http://www.pretotyping.org/
* pretotyping blog http://pretotyping.blogspot.com/
* Pretotyping http://de.wikipedia.org/wiki/Pretotyping
* Notizbuchblog http://www.notizbuchblog.de/

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