B3 in Stettfeld

Vor einiger Zeit hat sich ein Bürger aus Stettfeld an die Freien Wähler gewandt mit der Bitte, sich für eine Entschärfung der Verkehrssituation auf der B3 in Stettfeld einzusetzen. In diesem Artikel möchte ich hierzu meine eigenen Gedanken darlegen.

Bestandsaufnahme

  1. Gleich der erste Punkt ist ein wenig „off topic“. Der Radweg ist kurz vor der Orteinfahrt durch mehrere Wurzelaufbrüche nicht mehr rennradtauglich.
  2. Der Radweg endet am Ortseingang recht abrupt und führt den Radler entweder auf den Gehweg oder auf die Rechtsabbiegespur. Eine Beschilderung fehlt völlig…kein Warnhinweis für die Autofahrer und keine Führung für die Radler, wo sie sich einordnen sollen.
  3. Hier befindet sich eine Fußgängerampel. Warum sie ausgerechnet hier steht, erschliesst sich mir allerdings nicht.
  4. Links und rechts parken die Anwohner auf der Fahrbahn. Was ja manche als Verkehrsberuhigung ansehen. Aber ist es das wirklich? Immer wieder anhaltende und beschleunigende Autos sorgen schon für Unruhe (akustisch und im Verkehrsfluss). Auch wenn es nur jeder zehnte sein mag, manche Fahrer – ich zähle mich leider auch dazu – geben auch mal mehr Gas, wenn gerade eine Lücke im Gegenverkehr ist. Ist es das, was die Anwohner erreichen wollen?

Also, was kann getan werden, um den Straßenverkehr auf der B3 in Stettfeld zu beruhigen und zu entschärfen? Möglichst kostengünstig sollte es auch noch sein! Die Situation sollte für alle Verkehrsteilnehmer sicherer und angenehmer werden, für die Anwohner natürlich auch.

Brainstorming

Beispielsweise könnte man ja am Radwegende gleich mehrere Schilder aufstellen, um die Situation zu verbessern: „Radwegende“ für die Radler, „Achtung Radfahrer“ für die Autofahrer und vielleicht noch ein „Vorfahrt achten“ für die Radler.

Nein, nicht noch mehr Schilder! Und bitte auch keine Begrenzung auf 30 km/h. Ich glaube nicht, daß eine Begrenzung auf 30 km/h auf Durchgangsstraßen zur Geräuchminderung beiträgt, jedenfalls nicht solange es Zeitgenossen gibt, die glauben daür wäre der 2. Gang der richtige.

Wenn man von einem beschränkten Budget ausgeht, kommen größere bauliche Änderungen wie Kreisel, Verkehrinseln oder ähnliches wohl auch nicht in Frage.

Vorschlag

Mein Vorschlag wird aber bestimmt auch nicht allen schmecken. Im gesamten Verlauf der B3 in Stettfeld werden beiderseits durch Leitlinien Schutzstreifen abgetrennt. Im Gegensatz zum Radfahrstreifen dürfen diese bei Bedarf von Autos mitbenutzt werden, z.B. beim Umfahren eines Linksabbiegers. Mit dieser Maßnahme wird an den Ortseingängen die Situation für Radler (und Autofahrer) klarer. Die Straße  wird optisch schmaler und damit hoffentlich vorsichtiger befahren. Für breitere Fahrzeuge oder bei zeitweiligen Engstellen bleibt aber trotzdem ausreichend Platz.  Die Anwohner werden damit aber nicht einverstanden sein, denn natürlich kann dann nicht mehr an der Straße geparkt werden. So kann man es also bestimmt nicht allen recht machen.

Nachtrag

Die Aufbrüche wurden ausgefräst und ausgebessert.

 

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