Verfasst von: stefanhock | Juli 21, 2015

Specialized Allez

Wenn ich doch bloß noch wüsste, wann ich damit angefangen habe, an diesem Rad rumzuschrauben!?
Mal Google fragen.
https://stefanhock.wordpress.com/2011/10/14/rad-nicht-von-der-rolle-sondern-fur-die-rolle/

“Über “Leiche” Nummer 2 werde ich später in diesem Blog berichten.” – später! Das war 2011. Egal. Gut Ding will Weile haben.

Zur Vorgeschichte: Mit Kollegen entspann sich im “privaten Forum” sinngemäß folgende Diskussion:
Kollege 1: “Suche altes Rad”
Ich: “Ich, auch”
Kollege 2: “…altes Rennrad mit Carbonrahmen…”
Ich: “Ich such was robusteres.”
Kollege 2: “Ich hätte da noch einen Stahlrahmen und ein paar Teile. Kannste selbst aufbauen.”

Also habe ich für 150 Euro dem Kollegen den Rahmen eines Specialized Allez und ein paar Teile abgekauft (Laufräder, Lenker, Vorbau, usw.). In meiner eigenen Restekiste fand sich auch noch das ein oder andere (Sattel, Pedale, usw.). Den Rest hab ich neu gekauft. Ich hab da ein bisschen den Überblick verloren, weil ich immer wieder mal dran rumgeschraubt habe.
Mit dem Lenker hab ich lange gehadert. Alles was die Restekiste hergab, passte nicht recht. So bin ich lange mit unpassendem Lenker ohne Lenkerband rumgegurkt.
Also musste ich dann doch noch Lenker und Vorbau neu kaufen. Lenkerbandwickeln hab ich dann auch noch gelernt.
Zuerst dachte ich, das wird ein weiteres Bahnhofsrad. Dann hatte ich die Idee, das könnte ein Querfeldeinrad werden. Nicht das ich damit Rennen fahren wollte, aber einfach mal mit dem Rennrad durch den Wald brettern. Deshalb hat es die breitesten Schlappen bekommen, die irgendwie reinpassten. Inzwischen hat mich ein neuer Trend eingeholt:
Gravel-Bike

Passt glaub ich besser, also nenn ich es halt jetzt Gravel-Bike. Ach ja, als fertig habe ich es jetzt auch definiert. Obwohl, ich hätte da noch eine Idee…

Das derzeitige Einsatzgebiet sieht so aus: Straße, asphaltierte oder geschotterte Wald- und Feldwege, am besten mit ordentlich Druck auf dem Pedal. Das hab ich bisher auf dem langen Arbeitsweg auch mal mit Trekkingrad oder Mountainbike gefahren, aber mit diesem Hobel ist es direkter und schneller. Aber es ist auch anstrengender, weil alle Unebenheiten ungefiltert durchschlagen. Aber so ein Spaß! Für geschätzt 250 Euro, nicht schlecht.

Verfasst von: stefanhock | Juli 10, 2015

Victoria

Sturla Brandth Grøvlen ist mein neuer Held! Und Sebastian Schipper auch, und Frederick Lau…
Ach, ich finde den Film einfach klasse. Worums da geht, will ich jetzt hier nicht aufdröseln. Auch eine fundierte Filmkritik erwartet Ihr nicht wirklich von mir, oder?
Aber aufgrund der Machart drängt es sich natürlich geradezu auf, den kompletten Ablauf zu geokodieren. Nur leider hab ich es bis jetzt noch nicht ganz hinbekommen. Trotz eines sehr hilfreichen Artikels in der BZ:

http://www.bz-berlin.de/berlin/das-sind-die-berliner-drehorte-von-victoria

Manches ging mir einfach zu schnell und es war bestimmt Absicht, dass in allen Autos die Scheiben beschlagen waren. Deshalb sind die Laufwege und Autofahrten nicht vollständig. Die Tiefgarage, in der der Gangsterboss Andi wartet, konnte ich auch nicht zuordnen.

Victoria

Das KML zum Runterladen findet Ihr hier.

  • Gelbe Pinökel sind die bekannten Handlungsorte.
  • Die weißen sind Gebäude, die ich meine erkannt zu haben.
  • Grüne Linien zeigen Fusswege.
  • Die rote Linie ist der Anfang der überstürzten Flucht, deren weiter Verlauf ich aber nicht genau festlegen konnte.
  • Mit Van und Taxi ging es wahrscheinlich auf den blauen Linien.

Ich wäre für weiteren Input von meinen Lesern dankbar und würde neuere Erkenntnisse hier noch einarbeiten.

Verfasst von: stefanhock | Juni 30, 2015

Warum ich mich im AUT enthalten habe

In der Sitzung des Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) ging es am 16.06.2015 auch um das Thema Elektromobilität. Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal hat Fördermittel vom Land Baden-Württemberg erhalten. Damit soll der Erwerb von Elektrofahrzeugen durch die Kommunen (und Firmen) unterstützt werden. Im einzelnen soll das so aussehen:
Die Gemeinden oder Firmen kaufen Elektrofahrzeuge (mit Fördermitteln und Eigenanteil) und können sie für eigenen Zwecke nutzen. Wenn die Fahrzeuge gerade nicht benötigt werden (abends oder an Wochenenden), können die Bürger diese über Carsharing nutzen. Die nötigen Ladesäulen werden von der Energie- und Wasserversorgung Bruchsal GmbH gebaut, betrieben und vor allem bezahlt. Pro Fahrzeug wird eine Doppelladesäule mit zwei Parkplätzen errichtet. Ein Platz ist für das jeweilige Fahrzeug vorgesehen, der andere steht zur freien Verfügung (für Elektrofahrzeuge).
Die Gemeinde Ubstadt-Weiher könnte sich 5 Fahrzeuge fördern lassen. 3 davon könnten von Firmen erworben werden, dafür gibt es bereits eine Zusage. 1 Fahrzeug soll in Ubstadt am Rathaus stehen. Dies soll ein 7-Sitzer sein, der hauptsächlich für die Schülerbeförderung eingesetzt werden soll. Für die zentrale Nachmittagsbetreuung werden die Schüler aus den Ortsteilen nach Ubstadt gefahren (und wieder zurück). Die Fahrer nutzen dafür ihre eignen PKW und erhalten dafür ein Nutzungsentgelt. Die Gemeinde wendet dafür einen 4stelligen Betrag pro Jahr auf. Es gab Überlegungen, einen VW-Bus als 9-Sitzer gebraucht zu kaufen. Ein elektrischer 7-Sitzer mit Fördermitteln bezahlt, wäre unterm Strich die günstigste Alternative. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob es überhaupt ein solches Fahrzeug gibt. Um die Förderung nicht aufs Spiel zu setzen, muss dieses europaweit ausgeschrieben werden. Soweit ich das recherchieren konnte, gibt es zumindest in der Größe derzeit zwei Möglichkeiten: Nissan e-NV200 EVALIA und Renault Kangoo Maxi Z.E. Deren konventionelle (sprich benzinbetriebene) Brüder gibt es als 7-Sitzer. Die elektrischen allerdings nicht!? Auf den Folien der Wirtschaftsförderung ist als Beispiel vorbehaltlich der Ausschreibung der Nissan zu sehen. Aber nehmen wir mal an, es gibt einen solchen 7-Sitzer. Im Extremfall haben die Schüler einen Ranzen und 2 Sporttaschen (für Schulsport und Freizeitsport) dabei. Van-Eigentümer kennen das, da bleibt im Kofferraum nicht mehr viel Platz. Trotzdem bin ich dafür. Das wäre allemal ein Fortschritt gegenüber dem jetzigen Zustand und wir bekommen Fördermittel dafür.
Anders sieht es bei dem 5-Sitzer für Weiher aus. Die Gemeinde spricht hier vom “Bürgerauto”. In der AUT-Sitzung haben wir über beide Fahrzeuge getrennt abgestimmt. Ich habe mich beim 5-Sitzer enthalten. Zum einen fühle ich mich quasi befangen. Ich selbst als Bürger respektive Kunde hätte das Auto sehr gerne in Weiher stehen.

https://stefanhock.wordpress.com/2010/02/23/carsharing-im-selbstversuch/

Wenn es über die Stadtmobil zu mieten wäre, würde es sich für mich endlich lohnen, dort Kunde zu werden. Aber “Garantien gibt Dir keiner, Kein lieber Gott, auch der nicht, leider” hat schon Marius gesungen. Will heißen, auch der Anbieter des CarSharings wird europaweit ausgeschrieben. Wir können zwar drauf hoffen, dass Stadtmobil sich bewirbt und genommen wird, aber wir können uns nicht drauf verlassen. Zum anderen habe ich berechtigte Zweifel, dass das Auto sich jemals lohnen wird. Ich kenn doch meine Weihermer!
Ich konnte mich nicht zu einer Zustimmung durchringen, denn als Sachkundiger Einwohner soll ich ja nicht (nur) aus eigenem Interesse abstimmen, sondern möglichst im Interesse aller Bürger.

Aber egal, der Gemeinderat hat nach heftiger Diskussion zugestimmt:

http://ubstadt-weiher.de/pb/,Lde/1721085.html

Eine Anmerkung noch zu den Ladestationen. Es wäre schön wenn da ein Bügel in der Nähe wäre zum Anschließen eines Fahrrades.

Verfasst von: stefanhock | Juni 24, 2015

Ortskern Ubstadt

Beim Bürgergespräch am 18.05.2015 hatten wir Freien Wähler eine erstaunlich große Resonanz sprich viel mehr Bürger waren zu Gast, als sonst bei unseren BGs.

http://www.fwv-ubstadt-weiher.de/wb/pages/themen/buergergespraech-18.05.2015.php

Grund war das Thema: “Wie wird sich der Ubstadter Andreasplatz in den kommenden Jahren entwickeln?”

Auslöser, warum wir uns um dieses Thema bemühen wollten, war ein Schreiben von Familie Dambach.

Bestandsaufnahme
Worüber reden wir eigentlich? Es geht um den Bereich Andreasplatz und Röhringstraße. Manche sagen: “Das Herz von Ubstadt”. Verwirrend ist schonmal, dass mit “Andreasplatz” offiziell nur die B3 an dieser Stelle bezeichnet ist, während das was als Platz wahrgenommen wird, in der Karte und auch laut Straßenschild “Röhringstraße” heißt.

https://www.google.de/maps/@49.1602171,8.631493,19z?hl=de

Zur Vorbereitung hatte ich Fotos, die ich hier erstmal en bloc zeige.

Was mir aufgefallen ist:

  • auf dem Platz wird relativ ungeordnet geparkt
  • Markierungen für Behindertenparkplätze sind nicht mehr erkennbar bzw. ohne räumlichen Bezug angelegt
  • auf der B3 wird relativ ungeordnet geparkt
  • Bänke stehen ungeordnet herum (am Volksbankgebäude)
  • Hydranten und Laternen stehen “ungeschützt”
  • Baumscheiben und Laternen sehen ungepflegt aus
  • nur Verkehrsfläche, kein Aufenthaltsbereich, der Platzcharakter geht verloren

Bürgergespräch
Beim Bürgergespräch waren dann viele Anwohner dabei, die natürlich auch viel zu berichten hatten. Erschreckend ist der Umstand, dass nahezu alle Gaststätten und Geschäfte in dem Bereich bereits geschlossen haben oder bald schließen werden oder ihren Pächter wechseln:

  • Schlecker
  • Gasthof Adler
  • Gasthof Engel
  • Bäckerei Oberst

Auch ein Großteil der privaten Grundstücke stünde wohl zum Verkauf. An die Gemeinde wurde die Forderung gestellt, diese Flächen zu erwerben und als Ganzes zu entwickeln oder einen privaten Investor zu finden. Diesem sollten aber strenge Regeln mit auf den Weg gegeben werden. Die anwesenden Gemeinderäte sahen da aber wenig (finanziellen) Spielraum. Immerhin wird es demnächst ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) geben, da wird der Bereich bestimmt auch zur Sprache kommen.

Verkehrskonzept
Ich selbst habe mir mal Gedanken gemacht, wie die Verkehrsflächen umgestaltet werden könnten.

Ubstadt1

 

Ubstadt2

  • Gehwege im Verlauf der B3 verbreitern (rot)
  • Gehwege im Bereich des Platzes zumindest kenntlich machen (rot)
  • Fahrstreifen auf der B3 und dem Platz verengen (schwarz)
  • auch auf dem Platz Einbahnstraße ausschildern (weiß)
  • Parkplätze ordnen (gelb)
  • Behindertenparkplätze geschickter positionieren (blau)
  • mehr Bäume…wegen der “herbstlichen Anmutung” (grün)
  • Grünfläche mit Bänken und Blick zur Kirche (grün)

Dies alles natürlich vorbehaltlich dessen, dass die Bebauungsgrenzen gleich bleiben. Fahrradschutzstreifen oder Radwege habe ich explizit nicht angedacht. die braucht es da auch nicht.

Verfasst von: stefanhock | Juni 16, 2015

Ich suche defekte ferngesteuerte Autos von Carrera RC

Oft ist nur ein Kabel abgerissen oder irgendwas gebrochen und die Dinger landen auf Nimmerwiedersehen im Keller. Nachhaltig ist das nicht. Ich habe jetzt angefangen, unsere und die von Nachbarskindern zu reparieren. Dafür brauche ich noch Ersatzteile (aus 2 mach 1).

Wenn Ihr also nicht mehr fahrbereite Carrera RC-Autos habt, könnt Ihr sie mir vorbeibringen. (Ihr merkt schon dieser Artikel ist hauptsächlich für meine Leser aus Ubstadt-Weiher)
Wenn ich sie einfach reparieren kann, bekommt ihr sie zurück und spendet 5 Euro für einen guten Zweck. Wenn sie nur noch als Ersatzteilspender taugen, behalte ich sie und spende ich 5 Euro.

Verfasst von: stefanhock | Juni 8, 2015

Weltkulturerbe Fahrrad

Durch einen Bericht auf radioeins wurde ich auf eine Initiative aufmerksam, die das Auto in die Liste des Weltkulturerbes aufnehmen lassen will (IAK Initiative Automobiles Kulturgut e. V.). Ein Interview dazu gab es im Tagesspiegel. Neben den “greifbaren” Weltkulturerben wie z.B. das Dresdner Elbtal gibt es auch eine Liste des Immateriellen_Kulturerbes. Laut Wikipedia gilt:
“Als immaterielles Kulturerbe … bzw. immaterielles kulturelles Erbe werden kulturelle Ausdrucksformen bezeichnet, die unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen, von Generation zu Generation weitervermittelt und stetig neu geschaffen und verändert werden, daher im Gegensatz zu unbeweglichen Bauten und beweglichen Gegenständen … nicht anfassbar sind.” Es ist Sache der beteiligten Staaten, eigene Verzeichnisse anzulegen (Bundesweites_Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes). Dann wir die Aufnahme in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit geprüft.

So viel zur Vorgeschichte und zum Prozedere…
Nun frage ich mich natürlich, ob denn das Auto (oder müsste man eher das “Autofahren” als kulturelles Tun betrachten?) so schützenswert ist? Sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen bzw. Krieg zu führen entspricht ja auch den genannten Kriterien, wird aber bestimmt nicht aufgenommen. Ob mein Vergleich zwischen Autofahren und Kriegführen an den Haaren herbeigezogen ist mag jeder für sich entscheiden. Ich jedenfalls hätte einen besseren Vorschlag für das Weltkulturerbe: Die Erfindung des Fahrrads bzw. das Radfahren.
Genau wie das Auto ist das Fahrrad eine deutsche (um nicht zu sagen badische) Erfindung und damit allemal wert, in diesem Land entsprechend gewürdigt zu werden.
Noch mal schnell die Bedingungen prüfen:

  • “unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen” – ohne Können fällt man um – check
  • “von Generation zu Generation weitervermittelt” – also ich hab es meinen Kindern beigebracht – check
  • “stetig neu geschaffen” – dazu muss man sich nur die neuesten Entwicklungen auf dem Fahrradmarkt ansehen – check
  • “daher im Gegensatz zu unbeweglichen Bauten und beweglichen Gegenständen … nicht anfassbar sind” – heißt für mich, entweder das Fahrrad muss doch als materielles Weltkulturerbe gesehen werden oder es geht um das Radfahren

Wenn man das Radfahren würdigt, hätte das auch den Vorteil, dass alles viel umfassender betrachtet werden kann:

  • Auswirkungen auf den Menschen (z.b. Gesundheit)
  • Auswirkungen im Städtebau
  • Sport
  • Tourismus

Ich sehe mich aber (noch) nicht berufen, eine Bürgerinitiative ins Leben zu rufen. (Vielleicht wenn ich als Rentner mal Langeweile habe.) Wer möchte, darf sich gerne an dem Thema austoben. Vielleicht könnten meine Radbloggerkollegen sich auch noch dazu äußern?

Verfasst von: stefanhock | Mai 15, 2015

Radweg Zeutern-Östringen

Im Rahmen des Arbeitskreis Fahrrad hatte Silke Weber gemeldet:
“Radweg zwischen Östringen und Zeutern
Am Übergang zwischen befestigtem Waldweg und Wald ist eine offene Entwässerungsrinne – sehr sturzgefährlich”

Die passenden Fotos dazu hatte ich angefertigt:

ZeuternÖstringen_Rinne_20120513_1_1024

ZeuternÖstringen_Rinne_20120513_3_1024

Nun habe ich mir die Situation noch mal angeschaut. Das blaue Radwegschild ist inzwischen abmontiert – auch eine Lösung. So besteht wenigstens keine Benutzungspflicht mehr, man kann auf der Straße fahren.
Die Rinne ist noch da, ebenso die grüne touristische Radwegbeschilderung. Im weiteren Verlauf hat der Weg sehr gelitten, weil dort Holz gemacht wurde.

IMG_20150308_110456

 

Radweg

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Meiner Meinung nach müsste die touristische Beschilderung auch entfernt werden oder der Wegabschnitt müsste dauerhaft in einen Zustand versetzt werden, der zumindest für Tourenräder tauglich ist. Der Abschnitt liegt übrigens komplett auf der Gemarkung von Ubstadt-Weiher.

Verfasst von: stefanhock | Mai 8, 2015

Schneidmühle Richtungspfeil nicht erkennbar

IMG_20150304_182850

IMG_20150304_182933

Ja, ich weiß…man kann auf den Fotos nicht wirklich viel erkennen. Aber selbst wenn man es könnte. Die Pfeile sind ohne Konzept aufgehängt. In nördlicher Richtung zeigt er vom Stettfelder Kreisel Richtung Langenbrücken (rot). In südlicher Richtung zeigt er vom Kreisel kommend Richtung Kronauer Allee (grün).

Schneidmühle Richtungspfeil nicht erkennbar

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Das passt also nicht zusammen. Je nach Kartenmaterial gibt es an dieser Kreuzung unterschiedliche touristische Radwege, zum Beispiel den Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg (ebenfalls rot). Nur habe ich dafür auch schon zwei unterschiedliche Wegführungen gesehen.
Aber auch unabhängig davon sind dort verschiedene Destinationen denkbar (Stettfeld, Weiher, Langenbrücken, Kronau bzw. Kronauer Allee, usw.).
Da gibt es meiner Meinung nach folgende Todos:

  • aktuellen Stand der Touristikrouten klären
  • kompletten Schilderbaum aufstellen mit allen Touristikrouten und Zielen

Die Alternative wäre, die Pfeile komplett zu entfernen, so verwirren sie bloß.

Verfasst von: stefanhock | April 30, 2015

Radverkehrskonzept Bad Schönborn

Die Gemeinde Bad Schönborn versucht sich an einem Radverkehrskonzept. Als Sofortmaßnahme (man könnte auch sagen: “Holterdiepoltermaßnahme”) wurden in beiden Ortsteilen Fahrradschutzstreifen entlang der B3 aufgemalt. Nun bin ich ja ein großer Verfechter von Fahrradschutzstreifen, aber so nicht. Auch die Grünenfraktion im Gemeinderat war wohl etwas irritiert: “Warum diese Schutzstreifen für Radfahrer quasi über Nacht angebracht worden seien…” stand in der BNN zu lesen (leider hab mir nicht das Datum notiert, aber egal). Bürgermeister Huge hat darauf wohl geantwortet: “… der Schutzstreifen sein eine Maßnahme aus dem Sofortpaket…” und “Die Markierung sei dort angebracht worden, wo die Straßenbreite es zuließe”. Wo das ist, könnt Ihr in der Karte sehen.

Grün in Fahrtrichtung Süden, Rot in Fahrtrichtung Norden

Radverkehrskonzept Bad Schönborn.kml

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Da hat man es sich also sehr einfach gemacht. Wirklich nur in den Außenbereichen, wo für Radfahrer und Autos eh genug Raum ist und wo zumindest nach meinen Gefühl eh keiner parken würde, wurde gemalert. Ich glaube schon, dass dort für die Autofahrer die Straße optisch etwas schmaler wird und so vielleicht etwas verhaltener gefahren wird. Wurde das eventuell schon gemessen? Aber die Herangehensweise ist natürlich sehr konservativ und halbherzig und da wo es für Radler wirklich unangenehm ist (in den Ortskernen) ist nichts gewonnen.

Mit “Konzept” hat das wenig zu tun!

Siehe dazu auch: Bürgerversammlung “Radverkehr” am 18. Februar

Verfasst von: stefanhock | April 22, 2015

Radwegbeschilderung Richtung Forst

Wenn ich in mein Kartenmaterial schaue, gibt es da eine Empfehlung, wie man von Weiher nach Forst radeln sollte.

Radwegbeschilderung Richtung Forst.kml

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Erich Fey hatte bei seiner Ubstadt(-Weiher)-Tour bereits moniert:

“Der Beginn des Weges ist für Ortsunkundige nicht zu finden.”
Um ehrlich zu sein, ist in der kompletten Ortsdurchfahrt in Weiher kein Schild zu finden. Über die sinnvollste Wegführung kann man sicherlich noch streiten, aber beschildert werden sollte es.

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