Verfasst von: stefanhock | April 15, 2015

Skatingstrecke um Weiher

Kennt Ihr Flämingskate? Na die Leser aus Ubstadt-Weiher bestimmt nicht.
Das ist ein Wegenetz speziell für Inlineskater im Landkreis Teltow-Fläming südlich von Berlin. Dort wurden nicht nur 220 km Wege entsprechend ertüchtigt, sondern auch vom Landkreis eine GmbH zur Vermarktung gegründet. Etwas vergleichbares gibt es in Baden-Württemberg nicht. Überhaupt liefert die Suche nach geeigneten Strecken zum Skaten hier in der Gegend erstaunlich wenig Treffer.

outdooractive

Dabei wäre der flache Oberrheingraben doch ideal zum Skaten (na ja meistens Schotter auf Radweg an der K3575 ). Da schaue ich natürlich mal nach Weiher. Mögen die anderen Ortsteile andere touristische Vorteile haben, aber zum Skaten könnten doch alle nach Weiher kommen. Wenn, ja wenn wir denn eine geeignete Strecke hätten. Zwar gibt es in der Umgebung einige asphaltierte Radwege, die Skater nutzen können und dies auch fleißig tun, aber so eine richtige offizielle (Rund)tour wäre doch was feines. So groß wie im Fläming traue ich mich gar nicht denken. Einfach nur eine ausgeschilderte Route einmal rund um Weiher…
Wie so was aussehen könnte, seht Ihr in der Karte:

Weiher

Hier als KML zum herunterladen

Die grüne Linie zeigt eine mögliche Rundtour um Weiher mit ca. 10 km Länge. Das ist zwar nicht unbedingt “Black Ice” wie die Skater sagen, aber fahrbar. Das eigentliche Problem sind die roten Abschnitte, die nämlich nicht asphaltiert sind. Da müsste also ein Lückenschluss erfolgen. Blau gezeichnet ist eine Alternativroute um den Hardtsee, die aber etwas länger ist und auch nicht ohne ergänzende Asphaltierung auskäme. Denn sonst müsste man über die Radwegbrücke an der K3575 fahren und deren Rampen sind recht steil. Auf dieser Alternativroute muss man auch zwei “Froschgitter” überqueren (die geübten Skater springen da drüber, ich nicht). Da braucht es dann eine andere Lösung. Das ist die rote Markierung ganz im Süden. Die blauen Marker sind die zur Verfügung stehenden Parkplätze und zwar nur die “offiziellen”. Damit meine ich die öffentlichen und nicht die Supermarktparkplätze. Parkplätze braucht es unbedingt direkt an der Strecke für die Skater von außerhalb.
Apropos Supermärkte. Die lokale Wirtschaft hätte von so einem Projekt natürlich auch was. Die gelben Pöppel zeigen eine Auswahl der Betriebe, die von den zusätzlichen Kunden profitieren könnten (Märkte und gastronomische Betriebe).

Verfasst von: stefanhock | April 8, 2015

Können Bäume Strafzettel bekommen?

Ja, wenn sie blöd parken!
Hä?
Seit ich in Weiher in den Weidenäckern wohne, nerven mich diese beiden Bäume.

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Google Maps

Ich habe nichts gegen Bäume – ich trauere um jeden, der “weggemacht” wird. Aber diese beiden haben das Pech, an einer echt unpassenden Stelle gepflanzt worden zu sein. Ihr “Beet” ist angeordnet wie ein PKW, der halb auf dem Gehweg parkt. Nun habe ich in der Fahrschule nicht immer so gut aufgepasst. Aber nach meinem Verständnis dürfte ein Auto so nicht parken (wegen 5m Abstand zur Einmündung). Die Einmündung ist eh schon schlecht einsehbar. Aus Richtung Furtwiese kommende Fahrzeuge sind jedoch gezwungen, in der Mitte zu fahren, um die beiden Bäume zu “überholen”. So sind sie ums Eck noch später zu sehen.
Mein Vorschlag wäre also, die Bäume an eine andere Stelle zu pflanzen. Je früher desto besser, denn die wachsen noch…

Verfasst von: stefanhock | April 1, 2015

Beschilderung Zeutern Richtung Oberöwisheim

Beschilderung Zeutern Richtung Oberöwisheim

Karte als KML

In der Ortsmitte von Zeutern gibt es eine touristische Radwegweisung in Richtung Oberöwisheim und Unteröwisheim. Mal ganz davon abgesehen, dass ein Hinweis fehlt wie ***steil das wird, fehlen an den nächsten beiden Einmündungen weitere kleine Richtungshinweise. An den Ecken Kirchstraße und Wolfgangstraße ist nicht ersichtlich, dass man der Grabenstraße folgen soll.

Quelle: Radwegebeschilderung auf der Gemarkung Ubstadt-Weiher

Verfasst von: stefanhock | März 22, 2015

Radwegbenutzungspflicht in der Ubstadter Straße aufheben

In der Ubstadt-Weiher-Tour, einem Gastbeitrag von Erich Fey vom ADFC, war es bereits Thema. In der Ubstadter Straße in Weiher sollte die Radwegbenutzungspflicht aufgehoben werden. Damals habe ich kommentiert:

“Das Landratsamt prüft, ob die Beschilderung geändert werden kann in: “Fußgänger, Radfahrer frei”. Dadurch würde die Benutzungspflicht wegfallen. So wie ich es schon immer praktiziere, wäre es dann auch legal. Ich fahre so lange auf der Ubstadter Straße bis keine Autos mehr um mich sind und wechsle dann nach links auf den Radweg. Bis jetzt müsste ich eigentlich direkt am Anfang nach links wechseln und halt zur Not dort warten.”

Jetzt (fast zwei Jahre später) sieht die Beschilderung immer noch so aus:

IMG_20150304_175806

Dieser Artikel dient als Grundlage, mit der ich noch mal nachhaken werde.

Ein paar Meter nach Beginn des linken Radweges steht rechts am Gehweg folgendes:

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Das Schild “Radfahrer frei (1022-10 StVO)” ist noch da. Zeichen 239 „Fußweg“ wurde anscheinend abgeschraubt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage#Zweirichtungsradwege_ohne_Benutzungspflicht

Wenn ich die Wikipedia richtig verstehe, ist dies aber nur bei “linksseitiger Benutzbarkeit” zulässig. Mal ganz davon abgesehen, dass das Schild in dieser Form blöd aussieht und an der falschen Stelle steht.

Verfasst von: stefanhock | März 10, 2015

Schotter auf Radweg an der K3575

Weil ich Gefahr im Verzug sehe, mal ein eiliger Blog-Artikel.
Befreundete Inline-Skater haben mich auf eine gefährliche Stelle auf dem Radweg entlang der K3575 zwischen Weiher und Bruchsal aufmerksam gemacht.

Die Stelle bei Google Maps

Dort wurde auf einer Länge von ca. 20 Metern grober Schotter auf dem asphaltierten Radweg ausgebracht.

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Wann und zu welchem Zweck, weiß ich nicht. Es hat zumindest den Anschein, als wollte man dort Rollsplitt aufbringen. Ob unter dieser Schicht etwas ausgebessert wurde, ist aber nicht zu erkennen. Die Korngröße und die Mächtigkeit der Schicht geht aber weit über Rollsplitt hinaus. Das ist zum Teil mehrere Zentimeter dick! Inzwischen hat sich durch Befahrung durch Radler eine Schneise gebildet. Die Skater haben am Wochenende noch an dieser Stelle aufgeben, da war für sie kein Durchkommen.
Auch für Radler ist das nicht ungefährlich. Wenn man da im Dunkeln nichtsahnend reingerät…
Wie kann man denn auf einer asphaltierten Strecke so ein Hindernis aufschütten, noch dazu ohne Warnschilder? Auf der benachbarten Umgehungsstraße K3575 hätte das fatale Folgen und würde ganz schön Ärger bedeuten. Aber auf einem Radweg kann man das ja machen :-(

Die Stelle liegt auf Bruchsaler Gemarkung, ich konnte aber nach über 10minütiger Suche nicht finden, wo ich das am besten hin melde.

Deswegen nutze ich zunächst diese Formular:

http://www.bruchsal.de/,Lde/Home/Politik_Rathaus/Wuensche+und+Anregungen.html

…und halte Euch auf dem Laufenden.

Auflösung
Hat jetzt doch ein bisschen gedauert…also bei mir, darüber zu schreiben. Der Radweg war schon am nächsten Tag gereinigt. Respekt! Entweder die hatten einen Bagger dabei oder sie mussten ganz schön schaufeln.
Das Bruchsaler Bau- und Vermessungsamt hat sich bei mir gemeldet: “Offensichtlich hat es sich hier um verlorene Ladung gehandelt, der Verursacher ist leider unbekannt.  Wir haben die Reinigung auf Gemarkung der Stadt Bruchsal mittlerweile durchführen lassen.”
Verfasst von: stefanhock | März 5, 2015

Silzenwiesen

In der Sitzung des AUT (Ausschuss für Umwelt und Technik) am 02.12.2015 habe ich viel über das Rückhaltebecken Silzenwiesen gelernt und auch was in diesem Zusammenhang ein Schütz ist. Den Ausdruck kannte ich als alter Elektrotechniker in einem anderen Zusammenhang. Aber dazu später mehr.
Um das neu gelernte zu vertiefen, machte ich mich auf, um alles vor Ort zu begutachten. Das Ergebnis lest und seht Ihr hier in diesem Artikel.

Google Earth

Das KML zum Runterladen gibt es hier.

Rollen wir das Ding mal von hinten auf. Die Silzenwiesen sind fast komplett von einem Deich umgeben, der Rest wird durch die natürliche Erhebung in Richtung Kraichgau bzw. den Bahndamm abgedichtet.

001_Silzenwiesen_20150201     002_Silzenwiesen_20150201

Bild 1                                       Bild 2

Entwässert wird das Becken durch ein Wehr. Das Wasser durchquert von dort aus unter mehreren Brücken die Bahngleise und die K3575, gelangt über einen Schlenker in den Unterfeldgraben, der schließlich in den Duttlacher Graben mündet (rote Linie). Dieser ist der Vorfluter der Bruchsaler Kläranlage und hat sonst keinen nennenswerten Zufluss.

003_Silzenwiesen_20150201     004_Silzenwiesen_20150201

Bild 3                                      Bild 4

Am Rand gibt es noch etwas erhöht einen Teich. Wo dessen Zufluss herkommt, weiß ich allerdings nicht. Möglicherweise ist es die Entwässerung des Rollenbergtunnel der Schnellfahrstrecke.

006_Silzenwiesen_20150201

Bild 5

Teile der Silzenwiesen sind sumpfig bzw. stehen meist unter Wasser, da sie wie auch das Stettfelder Bruch im Bereich der Randsenke der Kinzig-Murg-Rinne liegen und damit auf Grundwasserniveau. Das ist wohl auch der Grund (ups Wortspiel), warum sich am Zulauf ein Teich befindet, denn normalerweise läuft eben nichts zu.

011_Silzenwiesen_20150201

Bild 6

Der Zulauf (grüne Linie) kommt vom Kraichbach diagonal unter der K3523 und der Katzbachbahn hindurch. Wie das detaillierter ausschaut, hatte ich mir im Notizbuch gezeichnet.

Image

Zum Kraichbach hin ist der Zulauf nicht durch ein Wehr sondern durch eine feste Betonstufe abgeriegelt.

020_Kraichbach_20150201

Bild 7

Rechts im Bild seht Ihr ein Schütz im Kraichbach. Dort wird das Hochwasser bei Bedarf soweit aufgestaut, bis das Wasser nach links über die feste Stufe abläuft. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Stufe aber falsch bemessen. Sie müsste abgetragen und etwas niedriger(?) wieder aufgebaut werden.
Also zusammengefasst wird bei Hochwasser dieses teilweise vom Kraichbach in die Silzenwiesen geleitet, um den Kraichbach zu entlasten. Wegen der begrenzten Aufnahmefähigkeit des Duttlacher Grabens wird das Wasser dann langsam in diesen abgelassen (man will ja nicht stattdessen Waghäusel überschwemmen). Wenn gerade von Bruchsal zuviel Wasser kommt, muss man entsprechend warten. Ewig kann das Wasser aber auch nicht im Rückhaltebecken bleiben. Das ist ja nicht wirklich dicht. Es sollte zwar nirgends überlaufen und die Deiche sollten auch halten (so ganz genau weiß das aber keiner, die Silzenwiesen waren noch nie komplett voll), aber spätestens nach 2-3 Tagen steigt der Grundwasserspiegel wohl ringsum so hoch, dass die Keller am Viehtrieb nass werden.
Ihr seht, es ist eine Wissenschaft für sich und ich hoffe, ich konnte es ein wenig erklären.

Verfasst von: stefanhock | Februar 17, 2015

Mitfahr-Bank

Was ist denn eine Mitfahr-Bank? Nun, das Prinzip ist einfach. An geeigneter Stelle wird eine Bank aufgestellt, zusätzlich vielleicht noch ein Hinweisschild. Wer sich dort hin setzt, zeigt, dass er gern mitgenommen werden möchte. Die Idee war ursprünglich für strukturschwache Regionen gedacht und richtet sich vornehmlich an Menschen, die sich nicht mit Hilfe einer App weiterhelfen können.

http://www.sinoconcept.de/blog/%E2%80%9Emitfahrbank%E2%80%9C-gewinnt-innovationspreis

Die Beschränkung auf Senioren sehe ich allerdings nicht. Auch jüngere Menschen brauchen mal spontan eine Mitfahrgelegenheit.
Wo könnte denn in Ubstadt-Weiher eine solche Bank stehen?

Mitfahr-Bank

Mitfahr-Bank.kml

Da gibt es schon Bedingungen, die erfüllt sein müssten. Der Platz selbst sollte natürlich für eine Bank geeignet sein, sprich es braucht eine ausreichende und nicht zu hässliche Stellfäche. Eine Straßenlaterne in der Nähe wäre nett. Autos sollten davor gefahrlos anhalten können. Direkt an einer Kreisstraße geht also nicht. Das waren die rein praktischen Gesichtspunkte. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Argumente:
Für die Fußgänger gilt, sie müssen dort leicht hinkommen oder aber zwangsläufig dort sein (z.B. an einem Bahnhof).
Für die Autofahrer sollte klar erkennbar sein, wo die Wartenden hin wollen. Das Ziel oder zumindest die Richtung sollte sich eindeutig ergeben. In Weiher auf dem Kirchplatz geht also nicht. Ich beschreibe einfach mal meine Beispiele, die ich mir ausgedacht habe, dann wird das bestimmt klar.

Bahnhof Ubstadt-Weiher DB Westseite

Dort ist es relativ leicht. Sowohl für die wartenden Fußgänger als auch für die Autofahrer ist dort quasi die Quelle, beide sind höchstwahrscheinlich vorher aus einem ankommenden Zug ausgestiegen. Die Richtung ergibt sich zwangsläufig. Wer auf der Bank wartet, möchte Richtung Weiher fahren. Über das Ziel kann man sich dann einigen, sprich wo der Fußgänger im Ortsgebiet Weiher wieder abgesetzt wird. Zwar gibt es auch Autofahrer die von dort nach Stettfeld fahren, aber das Gros wird wohl Weiher ansteuern.

Bahnhof Ubstadt Ort

Hier verhält es sich ähnlich. Auf den ersten Blick ist die Bank zwar nicht ganz so wichtig, weil von dort ja ein Bus fährt. Aber wer diesen schon mal verpasst hat…ich weiß wovon ich spreche.
Am meisten freut mich der Gedanke, dass Ihr in Zukunft, wenn Euch mal wieder spät abends der 131er vor der Nase weggefahren ist, an mich und diesen kleinen Artikel denken werdet ;-)

Zeutern Ortsausgang Richtung Stettfeld

Hier ist die Situation etwas komplizierter. Das Ziel könnte per default der penny-Markt in Stettfeld sein. Über die Rückfahrt müssten sich die Protagonisten dann entsprechend einigen. Aber wo sollte die Bank stehen? So klein ist Zeutern ja auch nicht. Am Ortsausgang? Dann ist sie für Bürger die eher Richtung Odenheim wohnen, nicht unbedingt fußläufig erreichbar. In der Ortsmitte? Dann geht ein wenig der eindeutige Zielcharakter verloren.

Es gäbe also noch einige Fragen zu klären und genug zu diskutieren. Ich bin mal gespannt.

Verfasst von: stefanhock | Februar 10, 2015

Curana C-Lite

Da aus meinem Traumrad immer noch nichts geworden ist, muss ich halt weiter an meinem alten Basso rumschrauben. Hat mich ja auch die letzten Jahre recht treu begleitet. Wie Ihr in dem Artikel von 2011 sehen könnt, hatte es damals Schutzbleche.

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Das waren noch die SKS Bluemels, mit denen ich wirklich zufrieden bin und die ich schon mehrfach verbaut habe. Als ich aber das Basso mit Reifen in 28er-Breite aufgerüstet hatte, war Schluss mit lustig. Die 28er sind echt das Maximum, was noch in den ollen Stahlrahmen reinpasst. Für die Bluemels war da aber kein Platz mehr. Die 28er haben sich auf der Tour Seebruck-Weiher allerdings sehr bewährt, so dass ich sie nicht mehr missen möchte.

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Im Artikel Schutzbleche fürs Traumrad hatte ich die Curana C-Lite bereits erwähnt, konnte mich aber rein optisch noch nicht damit anfreunden. Ich fand sie zu auffällig, weil man zwischen Reifen und “Blech” durchgucken kann. Aus der Not heraus hab ich dann doch mal welche bestellt und zunächst mal das vordere montiert.
Das war schon mal ein Anfang, aber weil es ein fürchterliches Gefrickel war, hab ich das hintere erstmal weggelassen. Die erste Hälfte meiner Deutschlandtour hat mich jedoch darin bestärkt, es auch mit dem hinteren Blech mal zu versuchen.

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Zunächst noch ein Bild vom Vorderrad, um zu zeigen, welch enge Kiste das ist.

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Den vorderen Teil musste ich absägen, weil das Blech nicht unter der Bremse durchgepasst hätte. Leider hat das Blech schon einen Knick, wegen Transport im Kofferraum. Es scheint aber trotzdem zu halten.
Jetzt aber zur Herausforderung hinten. Das Foto von meiner Werkbank mag einen Eindruck davon vermitteln, wieviel ich rumprobiert habe.

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In dem roten Kreis liegt das Teil, mit dem der Hersteller das Blech am Bremssockel befestigen möchte. No way – viel zu klobig. Ich hab einen Winkel genommen.

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Am Umwerfer musste ich eine Aussparung sägen.

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Das Ergebnis sieht so aus.

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Ich bin zufrieden. Nix schleift. Rein optisch ist das Ergebnis besser als erwartet. Die Bleche sitzen so eng am Reifen, dass man entgegen meiner Befürchtung nicht hindurch sehen kann.
Der nächste Regen, äääh die nächste Tour kann kommen.

Verfasst von: stefanhock | Januar 23, 2015

Leahs Vermächtnis

So ein umfangreiches Ergebnis beim Geokodieren eines Buches hatte ich noch nie:

titel_leahs_vermaechtnis_300px

http://belabolten.com/leahs-vermachtnis/

Leahs Vermächtnis

Das KML gibt es zum Download hier.

Zoomt einfach mal ein bisschen drin rum, über die Handlung wird dadurch noch nix verraten. Die Fundstellen sind nach ihrem ersten Auftauchen im Buch sortiert und enthalten eine entsprechende Seitenzahl. Innerhalb des Stadtgebietes von Konstanz konnte ich hauptsächlich Straßennamen zuordnen, aber auch im Umland gibt es viel zu entdecken.
Einzig die Münsterstraße (erstmals auf Seite 4) habe ich nicht gefunden. Die heißt heute wohl Wessenbergstraße.

http://www.alt-konstanz.de/Namen/Liste_alter_Hausnamen.html

Dieser erste Fall des Ermittlerduos Bettina Berg und Alexander Thal hat mir sowohl beim Lesen als auch beim Geokodieren viel Freude bereitet. Der zweite Fall, nämlich “Sünders Fall” steht schon auf meiner Wunschliste.

Verfasst von: stefanhock | Dezember 9, 2014

Einschleifung der S31/S32

Da stand doch folgendes am 03.12.2014 in der BNN und ich hätte es fast übersehen:

 

Image

 

Also habe ich mir mal Gedanken gemacht, welche baulichen Maßnahmen denn nötig wären, damit die “Gelben” von Bruchsal kommend in Durlach auf das Straßenbahnnetz wechseln können. Derzeit gibt es dort nämlich keine direkte Verbindung.

 

Verschwenkung

 

Per Klick aufs Bild oder hier bekommt Ihr das KML-file. Bitte beachtet, daß die Anschlüsse an die bestehenden Gleise je nach Version der Luftbilder (z.B. in GoogleEarth) nicht ganz passen.

 

1. Die einfachste und billigste Variante wäre die grüne Linie: Eine Weiche, eine Kreuzungsweiche und ein paar Meter Gleis – alles andere ist schon vorhanden. Der Nachteil wären wegen der Eingleisigkeit und vielen nötigen Gleiswechsel massive Fahrplaneinschränkungen. Immer wenn eine Bahn diese Variante befährt, wären mindestens zwei andere Trassen ebenfalls belegt.

 

2. In Türkis und Gelb/Rot seht Ihr eine Variante, die kreuzungsfrei ist. Dafür wäre eine Brücke nötig (der rote Teil).

 

NACHDEM ich das gezeichnet hatte, hab ich mal gegoogelt, wie man sich das von offizieller Seite vorstellt. Pläne konnte ich nicht finden, aber einen Gedankenfehler bei mir selbst. Da steht ja auch ganz deutlich: “zwischen Durlach und Hauptbahnhof”. Gemeint ist also eine Verbindung mit der neuen Südostbahn (blau).

 

Südoststadt

 

Das war wohl eine freudsche Fehlleistung von mir, denn meine Varianten brächten mir halt viel mehr. Ich muss halt zur Tullastraße respektive zum Hauptfriedhof und eine Verbindung zur Südoststadt bringt mir gelinde gesagt nischt.

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