Verfasst von: stefanhock | August 6, 2016

Rennradtour 2016

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Die Entscheidung ist gefallen. Weil ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich Münze und Würfel bereits für die Startvorbereitung genutzt.
Siehe Punkt 5 in diesem Artikel: „wenn du kein Ziel hast, würfele die Richtung“

Ideen für Rennradtour 2016

Für alle, die meine Schrift nicht lesen können: Ich fahre erst Montag los, direkt von zu Hause und in Richtung Westen. Es könnte also in die Pfalz gehen, mehr weiß ich noch nicht.

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Verfasst von: stefanhock | Juli 27, 2016

Alle meine Räder

Oft werde ich gefragt: „Wie viele Räder hast Du eigentlich?“
Meine Antwort: „8 3/4“
Das ist natürlich erklärungsbedürftig. Also denn:

1. MaxCycles CB-Pro Blast

MaxCycles CB-Pro Blast

Dieses Trekkingrad ist am längsten in meiner Sammlung (seit 1997). Ich nutze es hauptsächlich für die Familienradtouren und Familienurlaube, also wenn ich solo mit Taschen fahren will. Es hat auch als einziges eine Kupplung für einen Einspuranhänger, den ich aber seltenst nutze. Im Tretlagerbereich ist ein feiner Riss, mal sehen wie das weitergeht.
Details:
Stahlrahmen, Brooks Professional, XTR-Schaltwerk mit XT-Hebeln (der satte Klang beim Schalten begeistert mich immer noch)

2. Basso

Basso

Mein Lieblingsrad, Rennrad und Randonneur, mein erster über ebay gekaufter Stahlrenner, treuer Begleiter auf großer Tour…

Details:
Brooks Professional „Alpe d’Huez“, neue Laufräder mit Nabendynamo, LUMOTEC IQ2 Eyc, Curana C-Lite Schutzbleche

Blog-Artikel:

3. Kona Fire Mountain

Kona

Mein erstes Mountainbike! Ein echter Klassiker.
Technisch ist es überhaupt nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Aber es hat für den Beweis gelangt, dass ich Bock auf Mountainbiken habe. Was jetzt damit passieren soll, weiß ich noch nicht.

Details:
Stahlrahmen, V-Brakes

Blog-Artikel:

4. Stevens Sentiero

Sentiero

Mein Geburtstagsgeschenk zum 42.
Leider kein Stahlrahmen, aber macht Spaß! Die Farbe beißt etwas im Auge…

Blog-Artikel:

5. KTM Strada

Strada

Der alte Stahlrenner ist etwas instabil und taugt nur noch als Bahnhofsrad (Weiher-Ubstadt). Die originalen Laufräder waren hinüber und die Speichen sind ständig gebrochen. Es darf jetzt die alten vom Basso auftragen.

Details:
Faltschloss (Trelock FS 300 Trigo) mit Sägespuren, lass ich aber dran, mehr Abschreckung geht nicht.

6. Tange ?

Tange

Ja, mein zweites Bahnhofsrad (Durlach – Karlsruhe) hat eigentlich keinen Namen. Ich habs über die Bucht ersteigert. Die Marke ist unbekannt und weil es stümperhaft neu lackiert wurde auch nicht mehr erkennbar. Laut Verkäufer hat es einen Stahlrahmen aus Rohren von Tange, deshalb nenne ich es oft Tange oder schlicht „das Braune“. Über die Vorgeschichte mag ich auch gar nicht nachdenken…
Egal, es ist sehr zuverlässig, für mich einen Tick zu groß und aufgrund des ranzigen Aussehen als Bahnhofsrad ideal.

7. Specialized Allez

Allez

Steht alles in dem Artikel. Nur soviel als Zusammenfassung: Alter Stahlklassiker, zum Querfeldeinrad, Crosser oder Gravelbike umgebaut, Namen sind Schall und Rauch. Egal wie man das nennt, ein Rennrad mit etwas dickeren Stollenreifen für Feld und Wald, macht eben dort einfach Spaß.

Blog-Artikel:

8. Touring Racing

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Auch hierzu gibt es einen aussagekräftigen Artikel…
Für die ganz harten Schlechtwetterfälle ein Rad, dass nur noch für die Rolle taugt. Mal überlegen, wann ich da das letzte Mal draufgesessen habe?

Blog-Artikel:

8 1/2. PedalPower CrossCountry

Tandem

Jetzt kommt die Mathematik ins Spiel, denn dies ist das 8 1/2. Rad. Natürlich gehört mir vom Tandem nur die vordere Hälfte. Leider fahren wir das Schmuckstück nicht mehr so häufig. Mit Kindern sind Singles halt praktischer. Sollte mal eine Rohloff bekommen, das lohnt sich aber derzeit nicht.

Details:
Brooks Professional vorne, Marzocchi Bomber (auf 10 cm begrenzt, das war mal DIE Downhillgabel, immer noch geil)

8 3/4. Amsterdam

Amsterdam

Weil dieses schöne alte Hollandrad eigentlich meiner Frau gehört, zähle ich es nur als 1/4. Es ist uns quasi zugelaufen und sollte hauptsächlich für den Weg zum Baggersee herhalten. Weil es aber tatsächlich unser einziges Rad ist, an das so eine olle Kugelkopfkupplung für den Hänger passt, nehm ich es gerne zum Getränke kaufen.

Verfasst von: stefanhock | Juli 23, 2016

Deutschlandtour Teil 2

„Sonne, leuchte mir ins Herz hinein,
Wind, verweh’ mir Sorgen und Beschwerden!
Tiefere Wonne weiß ich nicht auf Erden,
Als im Weiten unterwegs zu sein.

Nach der Ebene nehm’ ich meinen Lauf,
Sonne soll mich sengen, Meer mich kühlen,
Unsrer Erde Leben mitzufühlen,
Tu ich alle Sinne festlich auf.

Und so soll mir jeder neue Tag
Neue Freunde, neue Brüder weisen,
Bis ich leidlos alle Kräfte preisen,
Aller Sterne Gast und Freund sein mag.“

Mit diesem „Reiselied“ bringt es Hermann Hesse für mich auf den Punkt und umschreibt ziemlich gut meine „Deutschlandtour Teil 2“. Ich weiß zwar nicht, wie der olle Hesse sich fortbewegt hat, aber er hat wohl doch auch Ahnung vom (Renn)radeln gehabt. Die erste Strophe ist mir unterwegs begegnet und hat mich tief bewegt. Doch dazu später mehr.
Jetzt habe ich schon soviel über meine Ideen zur Ideen für Rennradtour 2016 geschrieben, dabei hab ich noch gar keinen Bericht über die letztjährige Tour geschrieben. Nach 11 Monaten wird es also mal Zeit. Während ich dies schreibe, ist es auch schön warm und ich kann diese Hitzeschlacht besser memorieren.

Norden

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1. Tag 58 km Kahla – Bad Kösen

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Im Chiemsee Richtung Norden Rückblick hatte ich es angedroht: I’ll be back. Also startete ich genau dort, wo ich ein Jahr zuvor aufgegeben hatte, am Bahnhof Kahla an der Saale. Nur halt etwa 20°C wärmer. Wegen der Anreise mit der Bahn war es aber schon Nachmittag und nur noch Zeit für eine kleine Etappe entlang der Saale. Durch Jena kam ich just während des legendären DFB-Pokal-Spiels Carl Zeiss Jena gegen den Hamburger SV. Nicht nur am Stadion auch in der Innenstadt war die Stimmung leicht geladen. Also schnell weiter…
Das ging dann aber irgendwie nicht mehr so recht. Wie man im Verlauf eines touristischen Flussradwegs hinter einer Kurve eine derartige knackige Steigung ohne Warnschild lassen kann, ist mir unbegreiflich. Mit meinen Rahmenschalthebeln hat sie mich „kalt erwischt“ (blödes Wortspiel bei der Hitze). Danach fing dann die Kette an zu springen und ich konnte die Ursache nicht gleich finden. Vielleicht weil mir beim Draufschauen der Schweiß in die Augen gelaufen ist. Die angerissene Kette hab ich jedenfalls erst am nächsten Morgen entdeckt.

001_D2_BadKösen_Basso_Kette_20150810

2. Tag Bad Kösen – Wettin (Saale) 97 km
Der Fachmann in Naumburg fand, dass eine neue Kette nur mit neuem Ritzelpaket geht und hat mir nur die Kette geflickt. In der Zeit konnte ich mir den Dom (Weltkulturerbe) anschauen. Weil ich der Kette noch nicht so recht traute und weil es so heiß war, wählte ich die steigungsarme Variante weiter an der Saale entlang.
Der dicke Exkanzler hat damals von blühenden Landschaften gesprochen. Ich finde, was im Osten am meisten blüht, ist die Fantasie, was man alles als Radweg ausschildern kann.

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Als Symbolbild für die Trostlosigkeit der Gegend mag dies Foto des ehemaligen Gasthaus Adler in Kleinkorbetha stehen.

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„Sonne soll mich sengen.“ Ja, hat sie gemacht. So dass ich mich die ganzen Tage echt zum Essen zwingen musste, Kreislaufprobleme hatte (nicht beim Radeln, nur in den Pausen) und nach 90 km Oberschenkelkrämpfe bekam. Abends hab ich beim Anblick eines Salzstreuers so komische Heißhungerattacken bekommen.

3. Tag Witten – Saale – Bodetalradweg – Oschersleben 119 km

Deshalb kaufte ich am nächsten Morgen Salztabletten und alles wurde besser. Hätte ich beim Anblick der weißen Ränder auf allen Klamotten auch früher drauf kommen können. Um meine Laune zu verbessern, musste ich dann nur noch von der Saale auf den Bodetalradweg wechseln.

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Hat sich dann aber doch gerächt, weil ich abends ewig keine Unterkunft finden konnte. Da gibt es Städte (zumindest laut Ortsschild), die haben keine Läden oder Gasthäuser mehr! Erst außerhalb von Oschersleben wurde ich fündig. Hatte ich schon erwähnt, dass es heiß war?

4. Tag Oschersleben – Beetzendorf 98 km

Boah! Die Aller! Und ihre Quelle! Und ihr Radweg! Spektakulär!
Ne, war Spaß. Auf den ersten Kilometern sieht man die Aller erstmal gar nicht. Aber sie hat mich zur Grenzübergangs-Gedenkstätte Marienborn gebracht, wo ich schon immer mal hin wollte.

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„Nach der Ebene nehm’ ich meinen Lauf“
Stimmt. Wurde immer flacher und ich wechselte vom Radlerland ins Alsterwasserland.

5. Tag Beetzendorf – Salzwedel – Lüchow – Dannenberg – Hitzacker – Elbe – Boizenburg 112 km

„Wind, verweh’ mir Sorgen und Beschwerden!“
Check. Den ganzen Tag warmer Wind von Norden, wie geht das denn?

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In Salzwedel steht auf der Fassade eines Fachwerkhauses die erste Strophe des Reiseliedes. Erstaunlich wie so ein alter Spruch dem Randonneur in der aktuellen Situation moralische Unterstützung bieten kann. Vorher hatte ich wegen anhaltender Hitze und damit verbundener Beschwerden schon ans Aufgeben gedacht.
Weiter über Lüchow und Dannenberg…das sind so Orte, von denen man schon mal gehört hat, wo man aber wohl sonst nie hinkäme. Ist aber ganz hübsch da und es hat den Anschein, als wohnte da viel Geld- und Bildungsbürgertum. Sind bestimmt Menschen, die mal zum Demonstrieren hinkamen und dann da hängen geblieben sind!?
Endlich erreichte ich dann die Elbe bei Hitzacker. Hitz acker? Blödes Wortspiel!

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Zu der Zeit gab es auf deutschen (Beton-)Autobahnen viele Probleme mit BlowUps und in Baden-Württemberg deshalb auch Tempolimits. Aber auf dem Elberadweg hätte ich nicht damit gerechnet.

6. Tag Boizenburg – Ratzeburger See – Priwall – Travemünde – Timmendorfer Strand 104 km

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Schaut der Till Eulenspiegel in Mölln neidisch oder zweifelnd auf mein Basso? Man weiß es nicht. Hätte ich nicht ein Ziel vor Augen gehabt, wäre ich dort bis abends geblieben und hätte mir die Eulenspiegel-Festspiele angeschaut.

024_D2_Priwall_20150814

„Meer mich kühlen“
Jawoll, endlich! Und damit hätte der Tag enden können, aber ich brauchte ja noch eine Unterkunft. Wäre in Lübeck bei der Verwandtschaft kein Problem gewesen, aber ich wollte unbedingt an der Ostsee bleiben. Noch schwieriger als in einer strukturschwachen Region im Osten ist es in den beliebten Urlaubsgegenden, ein Bett für eine Nacht zu ergattern. Die Rezeptionisten in Travemünde haben mich jedenfalls allesamt sehr mitleidig angeschaut. Dank moderner Technik wurde ich dann in Timmendorfer Strand fündig. Danke nochmal an das Personal des Baltik Kunsthotels, die mir sehr lieb geholfen haben. Hübsch ist es dort obendrein.

7. Tag Timmendorfer Strand – Neustadt/Holstein 20 km

Die letzten 24 Stunden waren dann nochmal sehr ereignisreich. Auf dem Weg nach Neustadt bin ich dann nach all der Hitze endlich auch mal wieder in einen starken Regenschauer geraten. In Neustadt konnte ich eine Cousine in der Reha besuchen, die es etwas übertrieben fand, dass ich dafür über 600 km mit dem Rad gefahren bin😉
Dann bin ich mit dem Zug nach Bad Schwartau gefahren, um eine Tante zu besuchen. Da sie „keine Zeit hat, dauernd in Facebook reinzuschauen“, war sie etwas überrascht, mich zu sehen.

Die Heimreise! In Lübeck Hbf versuchte ich einen Nachtzug oder alternativ einen IC für den nächsten Tag zu buchen. „Mit Fahrradmitnahme? Kein Chance!“
Ich landete dann in einem Lumpensammler-IC von Hamburg über Köln nach Mainz, der die ganze Nacht durchfuhr. Zug fahren kann ja so INTERESSANT sein. Man hat jedenfalls immer was zu erzählen. Das würde jetzt hier aber zu weit führen und einen eigenen Artikel füllen.

Ein Fazit braucht es hier nicht, das steht schon in Ideen für Rennradtour 2016.
Nur soviel: Ziel erreicht, nach meiner Definition bin ich einmal durch ganz Deutschland geradelt, zumindest von den Alpen bis ans Meer.
Jugendtraum erfüllt!
Das erstaunlichste bleiben die gegensätzlichen Wetterkapriolen in den beiden Jahren. Dauerregen auf der einen Seite, unerträgliche Hitze auf der anderen. In der Nachschau fällt mir auf, dass ich wohl auch deshalb nicht so viele schöne Fotos gemacht habe, wie ich es mir wünschen würde. Wobei tendenziell die Fotos vom ersten Jahr schöner und stimmungsvoller sind, aber ich hab das Handy halt nicht so oft rausgeholt. Im zweiten Jahr haben die Fotos fast alle einen Schleier – Dauerschweiß und grelles Licht hinterlassen ihre Spuren. Für dieses Jahr habe ich schon eine Lösung gefunden, die Digitalkamera am Rucksack zu befestigen.

Verfasst von: stefanhock | Juni 27, 2016

Mittelpunkt Deutschlands

Ich habe mal wieder über meine Rennradtour 2016 nachgegrübelt. Die Frage, ob ich am Mittelpunkt Deutschlands starten könnte, lässt mich irgendwie nicht los.

Mittelpunkt Deutschlands in der Wikipedia

Ich wollte hauptsächlich die Lage visualisieren, um mir die Entscheidung zu erleichtern. Aber es gibt einfach zu viele. Dann hab ich auch noch ehemalige Mittelpunkte, also die der BRD und DDR hinzugenommen…und die europäischen respektive die der EU. Die verschieben sich auch noch mit jedem Land, das beitritt.
Nach dem #Brexit muss natürlich wieder neu berechnet werden!

Mittelpunkte

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Legende

  • ylw-pushpinaktuelle deutsche Mittelpunkte
  • grn-pushpinehemalige deutsche Mittelpunkte (BRD/DDR)
  • blue-pushpineuropäische Mittelpunkte

Jetzt bin ich zwar schlauer als vorher, aber wo ich losfahre, weiß ich immer noch nicht.

P.S.
Der „Nabel der Welt“ ist freilich ganz eindeutig auf dem Festplatz in Großkrotzenburg zu finden. Aber das ist eine andere Geschichte…

Verfasst von: stefanhock | Juni 18, 2016

Schutzbleche am Stevens Sentiero

Wenn man(n) sich ein neues Mountainbike kauft, tönt man ja erst mal: „Das sieht doch jetzt so toll aus, das verschandele ich nicht mit Schutzblechen. (Wenn es mal regnet, nehm ich eh das alte)“
Dann saut man sich das erste Mal ein, hat Sand zwischen den Zähnen, freut sich zwar wie Bolle, aber man kommt ins Grübeln…

Wenn man dann noch ein Bild von einem wirklich schönen Radel mit Blechen sieht, sind die guten Vorsätze dahin.
So geschehen in dem Artikel über Bluecraft Bikes beim Stahlrahmenblogger. Auf meine Frage, welche Bleche denn da am HM815 verbaut wurden, hat dann Mark Jahn von Bluecraft Bikes persönlich geantwortet (siehe Kommentare zum Artikel ganz unten).
Meine Lösung weicht leicht ab, aber das Ergebnis taugt mir. Entgegen Marks Aussage ist am HM815 hinten „nur“ ein SKS Beavertail montiert, kein XL. Ich hab mich aber für das SKS Beavertail XL entschieden. Da stört mich nur die orange-weiße Beschriftung. Weiß jemand, wie man die möglichst spurlos beseitigen kann? Die Klemmschelle fürs Sattelrohr habe ich abgezwickt. Die war zu klobig und passte nicht recht. 2 kleine Löcher und ein Kabelbinder passen besser.
Am Unterrohr habe ich freilich keine extra Ösen für das SKS Mud-X Dirtboard. Ich habe zunächst die beiliegenden Gummibänder verwendet, auch um noch mit der Position rumprobieren zu können. Ich meine aber, jetzt den besten Kompromiss zwischen Schutz meiner selbst und der Trinkflasche im Halter gefunden zu haben. Zumindest der obere Teil der Flasche bleibt jetzt sauber, was ja am wichtigsten ist. Ich könnte also jetzt auf unauffälligere Kabelbinder wechseln.
An der Gabel habe ich einen CUBE Cubeguard Downhill montiert. Nach längerer Suche, war es das Teil mit dem kleinsten Logo drauf.

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Jetzt taugt das Sentiero auch für die #Schlüsselstellen bei #mdrza😉

Verfasst von: stefanhock | Juni 12, 2016

Vorfahrtsregeln in Blankenloch

Mein Rennradarbeitsweg #mdrza nach Karlsruhe führt mich auch durchs beschauliche Blankenloch.

siehe auch https://stefanhock.wordpress.com/2009/04/23/mit-dem-fahrrad-von-weiher-nach-karlsruhe/

Besser wäre wohl außen rum, aber das geht mit Rennrad nicht so prickelnd. Mit dem Gravelbike umfahre ich das Gebiet weiträumig durch den Wald. Es gibt schlicht keine Feldwege, die sinnvoll verlaufen würden. Eine Alternative (in der Karte rot) wäre, sich durch die Wohngebiete zu „schlängeln“. Das ist aber viel weiter und extrem nervig. Also mitten durch. Das ist gar nicht mal so hässlich, kann man sich echt anschauen. Aber quälend. Der direkte und schnellste Weg führt mich und wie zu sehen ist viele andere Radler auch durch die Hauptstraße (die auch wirklich so heißt). Die ist recht schmal, weil parallel auch noch die Straßenbahn eingleisig verläuft. Mit etwas Pech erreicht man die Straße ungefähr zeitgleich mit einer Bahn in die gleiche Fahrtrichtung und hat an allen Ampeln rot. Das dient der Sicherheit der aussteigende Fahrgäste. Daran kann man wohl nix ändern.
Aber noch nerviger finde ich die Vorfahrtsregelung rechts vor links. Für Radler ist das suboptimal, vor allem für die die dort eigentlich 30 km/h fahren könnten.

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(Fotostandort grüner Pin in der Karte)

Für Ortsunkundige ist auch nicht ohne weiteres klar, ob das ein abgesenkter Bordstein ist. Dann wäre recht vor links hier nämlich nicht zu beachten. Die Autofahrer, insbesondere wenn sie die Parkplätze dort nutzen, haben mit der Anwesenheit von Radlern auch ihre liebe Müh.

Blankenloch

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Alles in allem also ein notwendiges Übel. Was also tun? Für einen Radweg oder Schutzstreifen ist kein Platz.
Mein Vorschlag: Fahrradstraße! Und zwar konsequent:

  • mit großen Schildern und Symbolen auf dem Asphalt
  • mit Aufklärungskampagne und strenger Kontrolle
  • mit Vorfahrt auf der Hauptstraße

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Verfasst von: stefanhock | April 5, 2016

Fitnesskiste

Ich hatte es ja schon angekündigt. Nun erfreue ich Euch mit einem weiteren Artikel über Kisten.
Diesmal: Die „Fitnesskiste“.
Seit letztem Herbst haben wir bei der PTV Group ein schönes neues Fitnesscenter plus einen Nebenraum für unsere Gesundheitskurse. Meine guten Vorsätze konnte ich bisher ganz gut umsetzen und so nutze ich beides mindestens einmal die Woche. Ich quäle mich tatsächlich an den Geräten und nehme am Yogakurs teil. Die zugehörigen Umkleiden und Duschen nutze ich aber nicht, da wir auf dem Stockwerk auch noch einen Duschraum haben, den ich als Jogger und Radfahrer eh in Beschlag genommen habe. Deshalb brauchte ich eine Lösung, wie ich ohne Hosentaschen (nein ich poste kein Foto von meinen Fitness- oder Yogaklamotten) den ganzen Kleinkram (Handy, Schlüssel, usw. ) mit runter nehme.

 

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Sporttasche oder Rucksack erschien mir oversized und so entschied mich mich für eine Kiste. Auf die Seiten habe ich so eine Art Packliste für Fitness oder Yoga geklebt, damit ich nicht immer überlegen muss.
Auf die eine Packliste „Kiste“ drauf zuschreiben, war natürlich quatsch.
Verfasst von: stefanhock | März 26, 2016

Kraichradweg

Nach all den negativen Schlagzeilen über unseren schönen Kraichbach (Hochwassergefahrenkarte und Ertrunkene) wird es Zeit wieder mal positives zu vermelden. Wie ich aus sicherer Quelle weiß (hihi Wortspiel), soll bis 2017 ein touristischer Kraichradweg von der Quelle bis zur Mündung ausgeschildert werden. Das ist zwar noch ne Weile hin, aber kann man ja mal einen Blick drauf werfen. Den großen Klassikern wie Tauber oder Jagst machen wir damit zwar keine Konkurrenz, eine schöne Ergänzung ist es allemal.
Die Eröffnung des Radweges ist geplant für das Frühjahr 2017 im Rahmen des Fahrradjahres „Baden-Württemberg – 200 Jahre Erfindung des Fahrrads“.
Den Teil auf der Gemarkung von Ubstadt-Weiher kenn ich natürlich schon, habe ihn zur Sicherheit aber nochmal abgefahren. Man weiß ja nie, ob nicht noch was geändert werden müsste. Denn im Prinzip sollen nur bestehende Wege neu ausgeschildert werden, was den Aufwand recht klein hält.
Was den touristischen Erfolg etwas schmälern könnte, ist die Schienenanbindung von Start- und Endpunkt. Sowohl Sternenfels als auch Ketsch sind nur per Bus erreichbar. Vielleicht könnten dort solche Busse mit Fahrradtransportanhänger eingesetzt werden. In der Karte habe ich jedenfalls auch die jeweils nächstgelegenen Bahnhöfe eingetragen.
Schön jedenfalls, das unser Römermuseum in die Streckenführung eingebunden ist.

Kraichradweg

Kraichradweg UW

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Legende

  • grn-pushpinStart
  • red-pushpinZiel
  • ylw-pushpinRömermuseum
  • blue-pushpinBahnhöfe
  • die grüne Linie zeigt den Verlauf auf der Gemarkung von Ubstadt-Weiher

Links

Verfasst von: stefanhock | März 17, 2016

Nachlese Ortsteilspaziergang Weiher

Am Samstag den 12.03.2016 fanden in Ubstadt und in Weiher „Ortsteilspaziergänge“ statt. Diese sind Teil des Gemeindeentwicklungskonzeptes (GEK) für Ubstadt-Weiher. In Ubstadt konnte ich leider nicht dabei sein. Aber in Weiher konnte ich sogar noch meinen Nachwuchs teilhaben lassen (die Gemeinden sollen doch Kinder und Jugendliche stärker beteiligen:-) ) und wenn sich jemand in Weiher gut auskennt, dann meine Kinder. Ansonsten war die Bürgerbeteiligung eher mau.
Außer uns waren noch dabei: Bürgermeister Löffler, Hauptamtsleiterin Schmidt, Gemeinderat Zeisel und Herr Fricke von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH Stuttgart (KE).
Später stieß noch für kurze Zeit ein Bürger zu uns, um seinen Unmut über zu schnellen Autoverkehr im Kastanienweg kund zu tun.
Unsere Route könnt Ihr hier sehen:

Nachlese Ortsteilspaziergang Weiher

…bzw. hier als KML herunterladen.

Ich möchte hier nicht alle besprochenen Punkte auflisten, sondern nur die wichtigsten.

In der Schulstraße haben wir die Möglichkeit erörtert, die Querungshilfe direkt vor der Schule durch einen Zebrastreifen zu ergänzen. Dieser Wunsch wurde von Eltern an mich herangetragen. Wobei Herr Zeisel zu bedenken gab, dass gerade Eltern an dieser Stelle beim Anliefern ihrer Kinder gerne mal zügig unterwegs sind. Da kann ich ihm leider nicht widersprechen.
Meine Kinder wurden aber noch nie zur Schule gefahren, die bekommen das zu Fuss oder mit dem Roller super hin…ups hab ich das jetzt laut gesagt?😉

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Nicht wundern, die Fotos sind vom Wahlsonntag, weil ich am Samstag schlicht vergessen habe, Fotos zu machen.

Der Bürgermeister konnte uns da allerdings wenig Hoffnung machen, für die Genehmigung eines Zebrastreifen sind wahrscheinlich die Verkehrszahlen zu gering.

Einen weiteren Verkehrskonfliktpunkt haben wir an der Alten Poststraße – Ecke Burgstraße besichtigt. Auf dem Weg zur TVE-Halle und zum Sportpark Gärtner kommen hier die Autos die Poststraße entlang und die Radfahrer (meist Kinder) kommen aus der Burgstraße. Wenn dort Trainingsbeginn ist, kann der Verkehr schon mal etwas hektisch werden, zumal der gemeinsame Verkehrsraum immer enger wird und schließlich sogar die Gehwege wegfallen.

IMG_20160313_164722

Der Punkt wurde aufgenommen, aber eine Lösung haben wir noch nicht gefunden. Aber immerhin scheint es möglich, die Engstelle am Ende der Burgstraße aufzuweiten. Damit würde immerhin die Notwendigkeit entfallen, immer schräg den Bordstein hochzufahren.

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Zum Abschluss haben wir uns noch die Hahnenstraße angeschaut, hierzu hatte ich ja bereits etwas geschrieben:

https://stefanhock.wordpress.com/2015/10/24/hahnenstrasse/

Insgesamt war das eine sehr schöne und informative Veranstaltung, aber die mangelhafte Bürgerbeteiligung ließ uns alle etwas ratlos zurück. Meinen die Weihermer, dass alles gut ist wie es ist? Kann ich mir nicht vorstellen, dazu meckern sie sonst zu viel…

Ich verbleibe in der Hoffnung, dass in Stettfeld am 19.03. alles besser wird:

Bürgerbeteiligung – Ortsteilspaziergang in Stettfeld ab dem alten Rathaus Stettfeld

Verfasst von: stefanhock | März 4, 2016

Lieblingsorte und Unorte

Beim Lesen des Gemeindeentwicklungskonzeptes Östringen bin ich über eine Sache gestolpert. Die Bürger sollten dort „Lieblingsorte-Freizeitorte-Unorte“ benennen.

http://www.oestringen.de/_data/Stadtentwicklung_2030_Kap1_S13-128.pdf

Das will ich auch mal für Ubstadt-Weiher tun.

Lieblingsorte

Hardtsee
Weil es ein wirklich toller Baggersee ist (ich bin aufgrund meiner Herkunft Baggersee-Experte) und als Startpunkt für den Ironman 70.3 sowieso unschlagbar.

Wendelinuskapelle
Ort der Ruhe aber auch Labsal für Jogger und Ort schöner Kindergottesdienste.

Römermuseum
Wenn es denn endlich wieder öffnet…

Bahnhof Ubstadt Ort
Symbol für unser tolles ÖPNV-Angebot und stellvertretend für alle Haltepunkte.

Hirschhohl
Nur einer von vielen Hohlwegen, die den Kraichgau so besonders machen.

Unorte

Die vielen verschlossenen alten Gasthäuser, das Neubaugebiet Kallenbergerweg, die Pauluskapelle (ist doch wahr) …mehr fällt mir grad nicht ein, ach doch Radwegenden😉

P.S. Es fühlt sich lustig aber auch seltsam an, in Lübeck in einer Bar zu sitzen und diesen Artikel zu schreiben.

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