Verfasst von: stefanhock | Januar 12, 2017

JobRad bei der PTV

Mein Arbeitgeber bietet seit letztem Jahr allen Mitarbeitern die Möglichkeit, ein JobRad zu leasen.

Das funktioniert im Prinzip wie bei einem privat genutzten Firmenwagen. Die Stichworte sind Gehaltsumwandlung und steuerliche Vorteile. Da bin ich nicht so der Experte. Jedenfalls wird das Rad geleast, man muss also nicht gleich den ganzen Batzen zahlen und unterm Strich spart man wohl bis zu 30% gegenüber einem Neukauf.
Weil ich immer wieder nach Händlerempfehlungen gefragt wurde, habe ich einfach eine Umfrage unter den Kollegen gestartet. Daran haben immerhin 24 Kollegen teilgenommen. Bei etwas über 30 Kollegen, die bereits ein solches JobRad haben, scheint mir das ein guter Schnitt. Einige Interna lasse ich weg, aber ein paar Ergebnisse der Umfrage mag ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten.

Die Bandbreite der Radgattung ist breit gefächert:

  • Alltagsrad 9
  • Mountainbike 9
  • Trekkingrad 5
  • Fitnessrad 2
  • Rennrad 2
  • Crossrad 1
  • Cyclocross 1

=> 29 Räder

Wobei die Übergänge sehr fließend sind und ich selbst mir keine eindeutige Zuordnung bzw. auch keine Aufteilung in Alltag und Freizeit zutraue. Denn 19 Kollegen fahren damit zur Arbeit.

Davon sind:

  • Pedelecs 8
  • Fatbikes 4

Da manche Kollegen nur mit „vierstellig“ geantwortet haben, möchte ich keine statistische Auswertung über den Preis machen. Der Trend geht aber eindeutig dazu, mehr auszugeben, als man es ohne JobRad täte.

3 Kollegen haben schon mehr als ein JobRad .

1 Kollege hat ein JobRad für ein Familienmitglied angeschafft.

Alle, die bereits eines haben, würden sich wieder ein bzw. noch ein JobRad zulegen. Der Trend geht ja eindeutig zum Zweitrad 😉

Händlerempfehlungen

Versand

Karlsruhe und Umgebung

Ich selbst hatte mir ja erst kurz vor Bekanntgabe des Angebotes ein neues Mountainbike gekauft, deshalb hadere ich noch etwas mit mir, ob und wie ich auch mir ein JobRad anschaffe…

Verfasst von: stefanhock | Dezember 27, 2016

Dropbox: Endgültiges Aus für Public-Ordner

Aaaaa!!!

https://www.dropbox.com/de/help/16

„Daher haben wir uns dazu entschlossen, die Unterstützung für den Ordner „Public“ einzustellen. Dropbox Pro-Nutzer können den Ordner „Public“ noch bis 1. September 2017 verwenden.“

„Um die Dateien im Ordner „Public“ weiterhin freizugeben, erstellen Sie einfach neue freigegebene Links zu den entsprechenden Dateien und senden sie Sie den Empfängern zu.“

EINFACH? 

Über alle Artikel in diesem Blog verteilt müssten das über 50 Links sein! Da ist also demnächst etwas Fleißarbeit angesagt. 

Wenn Euch aufmerksamen Lesern ein ungültiger Dateiverweis auffällt, meldet Euch gerne bei mir.

Verfasst von: stefanhock | Dezember 21, 2016

Herr Lehmann

Wenn jemand wie der Herr Lehmann durch „seine“ Stadt streift, dann gibt es für mich zwangsläufig viel zu geokodieren.

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Herr-Lehmann/Sven-Regener/e96191.rhd

berlin

bremen

Die komplette Karte könnt Ihr Euch als KML herunterladen.

Da ich sehr viele Wikipedia-Artikel gefunden habe, liste ich die hier noch chronologisch auf:

Verfasst von: stefanhock | Dezember 20, 2016

Rennradtour 2016 Nachlese

Über diesen Urlaub hatte ich im Vorfeld schon ein wenig geschrieben:

Da sollte eine Nachlese nicht fehlen! Ich möchte mich darauf konzentrieren, wie ich jeweils über den weiteren Weg entschieden habe. Zur Erinnerung: ich wollte möglichst „frei Schnauze“ fahren. Also spontan entscheiden und zur Not mal würfeln. Wie das geklappt hat, seht Ihr im Folgenden. Das ein oder andere Highlight beschreibe ich auch noch.

Aber erst mal die Karte:

rennradtour-2016-nachlese

Als KML herunterladen

Weil ein Freund mich danach gefragt hat, als Zusatzinfo noch die Bahnstrecken, die ich im Urlaub (erstmals) befahren habe:
Rad (grün):

Zug (rot):

Tag 1 Weiher – Trippstadt 100km
Wie bereits geschrieben war die Ansage: „von zu Hause Richtung Westen radeln“.
Beim Heiligen Wendelin habe ich noch um ein gutes Gelingen gebeten. Dann war ja klar, dass ich irgendwo über den Rhein muss. Der Weg ergab sich, weil ich mal wieder die Wagbachniederung sehen wollte.

011_rennradtour2016_wagbachniederung_basso_20160808

Das Museum Autovision in Altlußheim hatte montags leider zu. Also weiter nach Speyer und dann auf dem Palatia-Radweg bis nach Neustadt an der Weinstraße. Dort habe ich dann tatsächlich das erste mal unterwegs gewürfelt, weil das Eisenbahnmuseum auch zu hatte.

031_rennradtour2016_neustadt_karte_20160808__

Zur Wahl standen die zur Verfügung stehenden Bahnstrecken und auch die Erklimmung der Kalmit. Puuh, Glück gehabt, die 2 hieß weiter Richtung Lambrecht und quer durch den Pfälzer Wald. Gute Wahl, denn die kleine Straße teilt sich das Tal mit dem Kuckucksbähnel und alles zusammen ergibt eine wunderbare Rennradstrecke bis zum Johanniskreuz hinauf. Das Schild, dass Motorradfahrern den Zugang zu diesem Kleinod am Wochenende verwehrt, könnte man als Qualitätssiegel für Rennradler betrachten. Im steilsten Stück fing dann die Misere mit dem schleifenden Hinterrad an, doch dazu mehr bei…

Tag 2 Trippstadt – Baumholder 64km
Von Trippstadt ging es wieder bergab und aus dem Pfälzer Wald heraus. Das nervige Schleifgeräuch am Hinterrad war auch noch da und wurde mal leiser, mal schlimmer. Am Hinterrad meines Basso geht es recht eng zu. Die Reifen sind die breitesten, die reinpassen und die Curana-Schutzbleche sind mühsamst eingepasst. Da verklemmt sich gerne mal ein Steinchen, das aber für gewöhnlich nicht lange Geräusche macht, sondern bald wieder ausgespuckt wird. Diesmal nicht. Ich wollte aber das Hinterrad nicht ausbauen, weil ich dafür die Luft rauslassen müsste. Also war mein Hobby an dem Tag, immer wieder am Schutzblech zu wackeln, um eine leidliche Besserung zu bewirken. Dies hat mit zu der geringen Kilometerzahl beigetragen. Zusätzlich habe ich gleich morgens eine kleine Wanderung durch die Karlstalschlucht gemacht.
Nach Kaiserslautern wollte ich nicht, deshalb radelte ich nach Queidersbach, wo ich das Museum Sickinger Höhe besichtigen wollte. Das hatte leider wegen Renovierung geschlossen. Also weiter nach Landstuhl, wo ich Lust hatte, Zug zu fahren. Die Steinbahn brachte mich bis Kusel. In Neustadt hatte ich in der Touriinfo einen Faltplan mit Bahnradwegen in der Pfalz mitgenommen. Da stand auch der Fritz-Wunderlich-Weg drin, der auf einem Teil der ehemaligen Bahnstrecke Türkismühle–Kusel verläuft.

018_rennradtour2016_fritzwunderlichradweg_20160809

Dem bin ich bis Freisen gefolgt – das Mineralienmuseum dort hatte natürlich zu. In Freisen zwangen mich innere Umstände dazu, eine Toilette zu suchen, was auch wieder sehr viel Zeit gekostet hat. Dann weiter nach Baumholder, weil ich hoffte, dort eine Bleibe zu finden. Auf der Bundesstraße in einer Abfahrt wurde das Schleifen hinten richtig heftig und bremste mich von 60 auf 30 km/h ein. Woraufhin ich dann doch das Hinterrad ausgebaut habe.

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Vom Schutzblech hatte sich ein Aluspan halb gelöst und umgeklappt und in den Reifen eine 1 mm tiefe Furche gefräst. Nach der Reparatur war dann Ruhe – hätte ich das mal gleich gemacht.

Tag 3 Baumholder – Trier 85km
Ich hatte Lust, die Mosel zu erreichen. Als kleine Erleichterung bin ich bis Idar-Oberstein Zug gefahren. Was soll ich sagen? Hat seine beste Zeit hinter sich. Immerhin hatte endlich mal ein Museum auf, das Deutsche Mineralienmuseum.
Zwischen Oberstein und die Mosel hat das Schicksal nicht nur den Hunsrück sondern auch Regengüsse gesetzt. War anstrengend aber schön. Die 8km-Serpentinenabfahrt bis Traben-Trarbach hat für die Mühen mehr als entschädigt. Da war ich schon mal vor über 20 Jahren. Ich habe auf der Brücke gewürfelt und hätte daraufhin mit dem Schiff nach Cochem fahren wollen, hab aber das Schiff verpasst.

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Dann bin ich auf der Flucht vor dunklen Wolken moselabwärts geradelt.

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Wegen der vielen Windungen war die Flucht aber aussichtslos. In Bullay hat mich das Gewitter eingeholt und ich bin mit dem Zug wieder moselaufwärts bis Trier gefahren.

Tag 4 Trier – Waxweiler 103km
Die Nähe zu Luxemburg brachte mich auf die Idee, unserem kleinsten Nachbarn einen Besuch abzustatten. Da war ich vorher noch nie. In Wasserbillig hat dieses ehemalige Bahnhofsgebäude meine Aufmerksamkeit erregt.

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Dieses gehörte zur Sauertalbahn. Die Sauer hat als Grenzfluss den Charme, sogar auf beiden Seiten durch ehemalige Bahnstrecken (und Radwege) begleitet zu werden. Ich konnte also hin und her wechseln und trotzdem meiner Passion frönen.

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… naja, manchmal war mir der Wechsel auch nicht vergönnt.

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In Minden an der Sauer hängt diese Karte eigentlich für Pilger. Weil aber in beinahe jedem der Flusstäler früher mal eine Bahnstrecke verlief, musste ich mich entscheiden.

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3 hieß Prümtal. Mein Kollege Patrice hatte mich auf das Westwallmuseum in Irrel hingewiesen – hatte natürlich zu.

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War schon seltsam: Morgens war ich noch an Weinbergen vorbeigefahren, jetzt kam ich durch ein kleines Hopfenanbaugebiet. Schade, dieser Hopfen wächst in der Nähe von Bitburg, wird also höchstwahrscheinlich vergeudet.

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Im weiteren Verlauf habe ich dann beschlossen, mein Basso für nächstes Jahr mit einem Tacho mit Höhenmessung aufzurüsten 😉
Ein Flussradweg geht nämlich nicht immer nur am Fluss entlang, vor allem wenn dieser sich durch ein enges Tal windet. Gelandet bin ich dann in Waxweiler…

Tag 5 Waxweiler – Kalterherberg 97 km
…wo es ein kleines feines Museum zum geologischen Zeitalter des Devon gibt (und es hatte auf!!!). Das Devonium mag ich wirklich empfehlen.

http://www.devonium.de/

Für die nächsten 2 Tage ging es auf stillgelegten Bahnstrecken weiter. 1. Bahnstrecke Pronsfeld–Waxweiler … halt anders rum bis Pronsfeld, wo es ein schönes Freilichtmuseum gibt.

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Das hatte auch auf, quasi. Dann musste ich wieder würfeln, weil ich DREI Bahnstrecken zur Auswahl hatte.

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Ah, gute Wahl Herr Würfel: 2. Eifel-Ardennen-Bahn bis St. Vith und dann musste die 3. Vennbahn natürlich auch sein.

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In Monschau bzw. Mützenich hätte ich „Quartier nehmen“ wollen, da war aber an dem Wochenende Marathon und noch eine Musikveranstaltung. Die Wirtin vom „Venngasthof Zur Buche“ hat freundlicherweise im halben Landkreis für mich rumtelefoniert und mich dann nach Kalterherberg zurückgeschickt.

Tag 6 Kalterherberg – Aachen – Düren 102 km

Von dort ging es dann natürlich weiter auf der Vennbahn bis Aachen, gefühlt die ganze Zeit leicht bergab – herrlich. Weil Samstag war und gutes Wetter, kamen mir Heerscharen von Rennradlern entgegen. Apropos Heerscharen – nach einer Woche relativer Einsamkeit auf dem Rad konnte ich die Menschenmassen in Aachen nur schwer ertragen. Eigentlich hätte dort Schluss sein können. Aber nach Besichtigung des Domes zu Aachen musste ich raus aus dem Trubel und bin nach Düren geradelt, wo ich zum Abschluss noch einen schönen Abend „beim Italiener“ verbrachte.

Tag 7 Düren – Weiher

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Eigentlich wollte ich über Euskirchen – Bonn – Wiesbaden heimfahren (wegen der vielen mir unbekannten Bahnstrecken), aber gleich der erste Zug ist ausgefallen. Irgendwas ist ja immer. So war es aber auch schön.

Fazit
Diesmal waren es also „nur“ knapp 550 km. Der Würfel hat mir gute Dienste geleistet. Das Basso hat nach den anfänglichen Zickereien brav seinen Dienst verrichtet. Mit meinen Fotos bin ich noch nicht so ganz zufrieden. Ich habe teils mit Digitalkamera, teils mit Handy fotografiert. Da mangelte es schlicht an der Ausrüstung. Aber das Problem könnte gelöst sein. Ich habe mir mit meiner Kleinen zusammen eine neue Kamera gekauft. Kann halt sein, dass wir uns nächstes Jahr darum streiten müssen, wer die im Urlaub mitnehmen darf. Apropos nächstes Jahr: Da wird wieder gewürfelt. Einer der möglichen Startpunkte könnte Aachen oder Düren sein.

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Verfasst von: stefanhock | Dezember 19, 2016

Wer sonst, wenn nicht wir? Sie!

Als Gastbeitrag ein paar Worte von Michael Koch, dem 1. Vorsitzenden der Freien Wählervereinigung Ubstadt-Weiher. Ich schliesse mich ihm da gerne an:

In der letzten Gemeinderatssitzung bekannte unser Bürgermeister, dass er sich freue, dass die Vorlagen sorgfältig gelesen werden. Das provozierte den Zwischenruf unseres Fraktionsvorsitzenden Michael Koch: „Wer sonst, wenn nicht wir?“, wobei er diese Aussage auf alle Gemeinderäte bezog. Inwischen sind aber auch Sie, liebe Leserin und Leser in der Lage und aufgefordert, die Beschlussvorlagen der öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats zu studieren und sich eine eigene Meinung zu bilden. Der Zwischenruf muss also ergänzt werden – um Sie!

Auf der Homepage der Gemeinde finden sich seit den Sitzungen im November alle öffentlichen Vorlagen und im Nachgang alle Beschlüsse der Sitzungen. Es braucht zwar einige Klicks, es ist aber machbar: Von der Startseite geht es über „Rathaus & Bürgerservice“ sowie „Gemeinderat“ auf das „Ratsinformationssystem“. Dort klickt man auf den „Sitzungskalender“ und dann auf das unterstrichene Wort Gemeinderat. Darauf öffnet sich die Tagesordnung mit Links zu allen Dokumenten. Bei früheren Sitzungen finden sich im Kalender auch die Beschlüsse als pdf-Datei.

Also: Sie dürfen mitmachen im Meinungsbildungsprozess zu jedem öffentlichen Tagesordnungspunkt. Machen Sie das! Bilden Sie sich Ihre Meinung, gehen Sie im Vorfeld mit Ihren Gedanken auf die Gemeinderäte zu. Diskutieren Sie die Themen zum Beispiel auch im öffentlichen Bürgergespräch unseres Vereins, das üblicher Weise am Vorabend der Gemeinderatssitzung stattfindet. Wir hoffen, dass Ihr Interesse geweckt wird und freuen uns auf Sie. Und vielleicht macht es Ihnen so viel Spaß, dass Sie sich sogar eine aktive Mitarbeit im Gemeinderat, also eine Kandidatur bei der nächsten Kommunalwahl im Frühjahr 2019 vorstellen können. Wer sonst, wenn nicht – Sie?

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Bleiben Sie gesund, interessiert und uns gewogen.

Freie Wählervereinigung Ubstadt-Weiher e.V.
Vorstand und Fraktion

Verfasst von: stefanhock | Dezember 5, 2016

Ringbus

Beim Bürgerbeteiligungsprozess in Ubstadt-Weiher wurde unter anderem auch ein Ringbus für die vier Teilorte gefordert. Unabhängig davon, dass wir wahrscheinlich kein Geld dafür haben, möchte ich dieses Thema näher beleuchten.

Ausgangslage

Was den ÖPNV in Ubstadt-Weiher angeht, jammern wir ja auf ziemlich hohem Niveau. Wir haben die Wahl zwischen zwei S-Bahn-Systemen (rot und gelb, S3 und S31/S32). Drei Teilorte sind mit mehreren Haltestellen erschlossen. Zwei Buslinien haben wir auch noch (131 und 132). Über die 131 ist auch Weiher an beide S-Bahnen angeschlossen. Über die Anschlusszeiten und Takte und überfüllte Busse und Bahnen möchte ich hier nicht diskutieren.

Verbesserungspotential
Die Teilorte untereinander sind nicht perfekt verknüpft. Von Weiher nach Zeutern mit ÖPNV z.B. gleicht einer Weltreise. Apropos Zeutern: Weil es dort keinen Supermarkt gibt, wäre eine Anbindung an einen solchen wünschenswert. In Stettfeld müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir die neue S-Bahnhaltestelle Stettfeld-Weiher erreichen können.

Vorschlag

ringbus

Als KML herunterladen

Bei meinem Vorschlag lasse ich erstmal außer acht, was man an den bestehenden Buslinien ändern müsste. Außerdem will ich auch noch nicht entscheiden, in welche Richtung die Linien befahren werden oder ob in beide. Ich habe meinen Vorschlag in drei Teile aufgeteilt (Ringbus 1-3). Das sollen verschiedene Alternativen bzw. Ausbaustufen sein, aber keine Aussage darüber, ob das getrennt zu betreibende Busse sein sollen.
Die grünen Pinökel sind bereits bestehende Haltestellen, die roten müssten neu gebaut werden.

Ringbus 1
Das wäre das Kernstück. Im Prinzip ist es eine Verlängerung der Linie 131 die nicht nur bis Ubstadt Ort sondern bis zum Rathaus führt. Die Anbindung des Bahnhofs Ubstadt-Weiher DB darf natürlich auch nicht fehlen. In der Gegenrichtung ist sie bis Stettfeld Bahnhof verlängert. Am Gewerbegebiet Sand und an der neuen S-Bahnstation finden sich zusätzliche Haltestellen. Das wäre dann zwar noch kein Ring, der ergäbe sich in Kombination mit der Linie 132.

Ringbus 2
Oder wir lassen den Bus wirklich im Ring fahren. Wobei dieses Teilstück für sich betrachtet wenig Vorteile bringt.

Ringbus 3
Zeutern ist durch die Katzbachbahn (S31) bereits gut erschlossen. Was fehlt, ist eine direkte Anbindung zur S-Bahn in Richtung Heidelberg und an einen Supermarkt. Dies könnten wir durch diese Erweiterung verbessern. Eine Haltestelle beim Penny in Stettfeld könnte die Zeutermer an diesen Konsumtempel heranbringen. In Zeutern selbst bräuchte es neue Haltestellen am Sportplatz, in der Ortsmitte und am Bahnhof. Wenden könnte der Bus in der Industriestraße und dort auch halten.

Schlussbemerkung
Wenn wir die bestehenden Linien betrachten, die Kosten und wie unterschiedlich diese angenommen werden, merkt man schon wie kompliziert es sein kann, neue Linien zu konzipieren. Beispielsweise haben wir ewig um eine Anbindung Ubstadt-Weiher DB gerungen. Weil die aber nicht gut an die Bahnen Richtung Karlsruhe angebunden ist, wird sie nicht gut genug angenommen. Weil das aber trotzdem zusätzliche Kosten verursacht, steht sie ständig zur Diskussion.
Damit will ich sagen, einen Ringbus einzuführen, wird schwierig. Trotzdem sollten wir zumindest darüber nachdenken.

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Verfasst von: stefanhock | Oktober 26, 2016

The Wrider’s Club

Manchen Lesern ist vielleicht schon die Änderung in meinem Hintergrundbild aufgefallen:

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Ich bin jetzt Mitglied im Wrider’s Club.

http://thewridersclub.cc/

Ich gebe es gerne zu, das verhilft meinem Blog zu einer besseren Sichtbarkeit. Aber auch der Ehrenkodex hat es mir angetan, wobei ich selbst eher seltenst in die Versuchung gerate, Werbebotschaften in meinen Texten zu verstecken.

Hoffentlich schmeißen die mich nicht raus, wenn die meine autofreundlichen Artikel finden 😉

Ich gelobe Besserung und versuche in Zukunft noch mehr über Radthemen zu schreiben.

Stay tuned.

Unter diesem Motto könnte eine kleine Bahnreise stehen, die ich unlängst unternehmen durfte. Man könnte aber auch sagen: „Für eine Leberkassemmel nach München…“

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Die Deutsche Bahn erprobt derzeit ihre neuen ICE4-Züge. Damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie bei den Vorgängern, werden diese intensiv getestet. Erstmal sind 2 Züge in Betrieb, von denen jeweils einer für zwei Monate als Sonderzug Hamburg – München – Hamburg fährt. Für diesen Probebetrieb sind Mitarbeiter der DB und von Bombardier und Siemens eingeladen. Sie dürfen jeweils bis zu vier Gäste mitnehmen. Sogar die Anreise mit regulären Zügen ist dann kostenlos. Nach den 2 Monaten soll dann für ein Jahr ein ICE4 als Ersatz für einen planmässigen ICE1 ebenfalls Hamburg – München – Hamburg fahren. Die gesammelten Ergebnisse sollen dann in die Serienfertigung einfliessen.
Ich hatte also das Vergnügen, mit einem befreundeten DB-Mitarbeiter Fulda – München – Fulda zu fahren. Zusammen mit vielen anderen Pufferküssern…

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Hier meine Eindrücke:
Man merkt zu allen Vorgängerversionen (sogar zum 3er) Fortschritte. Insbesondere die Laufruhe ist beachtlich und wir haben uns wirklich oft in der gefahrenen Geschwindigkeit verschätzt. Diese wird ab und zu auf den Monitoren angezeigt, die über den Wagen verteilt an der Decke hängen und viel besser abzulesen sind, als die alten Anzeigen am Wagenende.

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Die Reservierungsanzeigen befinden seitlich sich in den Sitzlehnen. Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich finde es praktisch und gut abzulesen, obwohl ich relativ groß bin und die Anzeige nicht in meinem direkten Blickfeld ist.

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Die Wagenkästen sind länger und schmäler als bisher, dadurch wurde auch der Mittelgang so schmal wie noch nie zuvor (50 cm).

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Aber es gibt über den Wagen verteilt 4 Ausweichstellen, nämlich die großzügig ausgelegten Gepäckfächer.

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Man hat wohl eingesehen, dass diese Regale zwingend eine solche Doppelfunktion haben. Deshalb wurden anscheinend die vorderen Regalstangen weggelassen, die offensichtlich eingeplant waren. Die Löcher in den Seitenscheiben sind jedenfalls noch da.

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Mich hat natürlich besonders das neue Fahrradabteil interessiert. Wegen der Anreise mit „alten“ ICEs konnte ich ja selbst kein Rad mitnehmen, aber das hat jemand anderes für mich übernommen.

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Schade, im folgenden einjährigen Plantestbetrieb wird man das nicht sinnvoll nutzen können. Wenn die 4er im Wechsel mit 1ern fahren, kann man keine Fahrradplätze reservieren und ohne Reservierung geht im Fernverkehr nix. Und selbst wenn, wenn der 4er mal ausfällt und durch den wohl bereitstehenden 1er ersetzt wird, ist man gekniffen. Aber prinzipiell ist es schon schön, endlich auch in ICEs Räder mitnehmen zu können. Die Zeit der Reservierungszettel ist dann auch vorbei.

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Die Ausstattung entspricht ansonsten dem, was man vom Fernverkehr schon kennt.

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Vier Räder können gestellt werden, vier aufgehängt. Die oberen Halter sind durch die Dachrundung etwas im Überhang. Das führt dazu, dass das Vorderrad nicht ganz anliegt und das ganze Rad mehr Bewegungsfreiheit hat. Das ist wohl unproblematisch.

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Was ich viel schlimmer finde, ist die Trennwand zum Eingangsbereich.

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Zwar hat man schlauerweise schon an den Edelstahlkantenschutz gedacht…

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…aber was soll der Quatsch? Wir konnten jedenfalls keine Funktion der Wand erkennen, sprich es waren keine Klappen drin, hinter denen sich Technik verbergen könnte. Sie hat bestimmt auch keine tragende Funktion. sie ist einfach nur im Weg. Mit Tandem oder Liegerädern wird das eine Herausforderung, aber auch schon mit Singles und Taschen. Ja, ich weiß, man soll die Taschen abmachen, blablabla…
Leider wurde an den Klimaanlagen gespart, Druckertüchtigung war wohl zu teuer. Ist doch schön zu beobachten, wie am Tunnelanfang alle kollektiv das Gesicht verziehen.
Fazit:
Viel Gutes, viel Fortschritt, aber an zwei Stellen muss zwingend nachgebessert werden. Die Trennwand muss weg und die Wagen müssen druckfest sein, sonst verprellt die Bahn viele Kunden.

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Verfasst von: stefanhock | Oktober 17, 2016

Islay

Der Einfachheit wegen erzähle ich von unserer Islay-Reise in #Hashtags, #Sketchnotes und Bildern. Ach, und in Klammern versuche ich, bei den gälischen Namen noch zu schreiben, wie man das ausspricht 😉

Planung

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Anreise

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Loch Lomond

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Fähre nach Islay

#BallygrantInn

#BallygrantInn

Tag 1

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#Kilchoman (Killhoman)

#Kilchoman (Killhoman)

#Kilchoman Malzboden

#Kilchoman Malzboden

#Kilchoman Fässer

#Kilchoman Fässer

#MachirBay

#MachirBay (Makir Bay)

#PortWemyss Robben

#PortWemyss Robben

Tag 2

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#AmericanMonument #TheOa (the Oh)

#AmericanMonument
#TheOa (the Oh)

 

#Laphroaig #opinions (Lafroyg)

#Laphroaig #opinions
(Lafroyg)

 

#Laphroaig Malzboden

#Laphroaig Malzboden

#Laphroaig Dram

#Laphroaig Dram

#Ardbeg Fässer

#Ardbeg Fässer

#Kildalton Chapel

#Kildalton Chapel

Tag 3

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#Bruichladdich (Bruukleddi)

#Bruichladdich (Bruukleddi)

#Bruichladdich 4 Whisky aus 4 verschiedenen Gersten (mein Mitbringsel)

#Bruichladdich 4 Whisky aus 4 verschiedenen Gersten (mein Mitbringsel)

#Bunnahabhain (Bunnahawen)

#Bunnahabhain (Bunnahawenn) => „Ort, an dem die Sonne immer scheint“ – Ne, war ein Witz…

#Bunnahabhain

#Bunnahabhain

#Sketchnote (quasi) im "Supermarkt" von #PortAskaig

#Sketchnote (quasi) im „Supermarkt“ von #PortAskaig

#Finlaggan

#Finlaggan

Heimreise

Abschied von #Lagavulin (Laggawuulin) (Mitte) und #Ardbeg (rechts)

Abschied von #Lagavulin (Laggawuulin) (Mitte) und #Ardbeg (rechts)

Brücke von #Inveraray

Brücke von #Inveraray

Hafen von #Inveraray

Hafen von #Inveraray

 

Wer mehr Text oder Tonspur oder Bilder haben möchte, lädt sich zum Tasting der Mitbringsel bei mir ein.

Verfasst von: stefanhock | August 6, 2016

Rennradtour 2016

2016-08-06 18.27.57

Die Entscheidung ist gefallen. Weil ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich Münze und Würfel bereits für die Startvorbereitung genutzt.
Siehe Punkt 5 in diesem Artikel: „wenn du kein Ziel hast, würfele die Richtung“

Ideen für Rennradtour 2016

Für alle, die meine Schrift nicht lesen können: Ich fahre erst Montag los, direkt von zu Hause und in Richtung Westen. Es könnte also in die Pfalz gehen, mehr weiß ich noch nicht.

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