Verfasst von: stefanhock | März 5, 2015

Silzenwiesen

In der Sitzung des AUT (Ausschuss für Umwelt und Technik) am 02.12.2015 habe ich viel über das Rückhaltebecken Silzenwiesen gelernt und auch was in diesem Zusammenhang ein Schütz ist. Den Ausdruck kannte ich als alter Elektrotechniker in einem anderen Zusammenhang. Aber dazu später mehr.
Um das neu gelernte zu vertiefen, machte ich mich auf, um alles vor Ort zu begutachten. Das Ergebnis lest und seht Ihr hier in diesem Artikel.

Google Earth

Das KML zum Runterladen gibt es hier.

Rollen wir das Ding mal von hinten auf. Die Silzenwiesen sind fast komplett von einem Deich umgeben, der Rest wird durch die natürliche Erhebung in Richtung Kraichgau bzw. den Bahndamm abgedichtet.

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Bild 1                                       Bild 2

Entwässert wird das Becken durch ein Wehr. Das Wasser durchquert von dort aus unter mehreren Brücken die Bahngleise und die K3575, gelangt über einen Schlenker in den Unterfeldgraben, der schließlich in den Duttlacher Graben mündet (rote Linie). Dieser ist der Vorfluter der Bruchsaler Kläranlage und hat sonst keinen nennenswerten Zufluss.

003_Silzenwiesen_20150201     004_Silzenwiesen_20150201

Bild 3                                      Bild 4

Am Rand gibt es noch etwas erhöht einen Teich. Wo dessen Zufluss herkommt, weiß ich allerdings nicht. Möglicherweise ist es die Entwässerung des Rollenbergtunnel der Schnellfahrstrecke.

006_Silzenwiesen_20150201

Bild 5

Teile der Silzenwiesen sind sumpfig bzw. stehen meist unter Wasser, da sie wie auch das Stettfelder Bruch im Bereich der Randsenke der Kinzig-Murg-Rinne liegen und damit auf Grundwasserniveau. Das ist wohl auch der Grund (ups Wortspiel), warum sich am Zulauf ein Teich befindet, denn normalerweise läuft eben nichts zu.

011_Silzenwiesen_20150201

Bild 6

Der Zulauf (grüne Linie) kommt vom Kraichbach diagonal unter der K3523 und der Katzbachbahn hindurch. Wie das detaillierter ausschaut, hatte ich mir im Notizbuch gezeichnet.

Image

Zum Kraichbach hin ist der Zulauf nicht durch ein Wehr sondern durch eine feste Betonstufe abgeriegelt.

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Bild 7

Rechts im Bild seht Ihr ein Schütz im Kraichbach. Dort wird das Hochwasser bei Bedarf soweit aufgestaut, bis das Wasser nach links über die feste Stufe abläuft. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Stufe aber falsch bemessen. Sie müsste abgetragen und etwas niedriger(?) wieder aufgebaut werden.
Also zusammengefasst wird bei Hochwasser dieses teilweise vom Kraichbach in die Silzenwiesen geleitet, um den Kraichbach zu entlasten. Wegen der begrenzten Aufnahmefähigkeit des Duttlacher Grabens wird das Wasser dann langsam in diesen abgelassen (man will ja nicht stattdessen Waghäusel überschwemmen). Wenn gerade von Bruchsal zuviel Wasser kommt, muss man entsprechend warten. Ewig kann das Wasser aber auch nicht im Rückhaltebecken bleiben. Das ist ja nicht wirklich dicht. Es sollte zwar nirgends überlaufen und die Deiche sollten auch halten (so ganz genau weiß das aber keiner, die Silzenwiesen waren noch nie komplett voll), aber spätestens nach 2-3 Tagen steigt der Grundwasserspiegel wohl ringsum so hoch, dass die Keller am Viehtrieb nass werden.
Ihr seht, es ist eine Wissenschaft für sich und ich hoffe, ich konnte es ein wenig erklären.

Verfasst von: stefanhock | Februar 17, 2015

Mitfahr-Bank

Was ist denn eine Mitfahr-Bank? Nun, das Prinzip ist einfach. An geeigneter Stelle wird eine Bank aufgestellt, zusätzlich vielleicht noch ein Hinweisschild. Wer sich dort hin setzt, zeigt, dass er gern mitgenommen werden möchte. Die Idee war ursprünglich für strukturschwache Regionen gedacht und richtet sich vornehmlich an Menschen, die sich nicht mit Hilfe einer App weiterhelfen können.

http://www.sinoconcept.de/blog/%E2%80%9Emitfahrbank%E2%80%9C-gewinnt-innovationspreis

Die Beschränkung auf Senioren sehe ich allerdings nicht. Auch jüngere Menschen brauchen mal spontan eine Mitfahrgelegenheit.
Wo könnte denn in Ubstadt-Weiher eine solche Bank stehen?

Mitfahr-Bank

Mitfahr-Bank.kml

Da gibt es schon Bedingungen, die erfüllt sein müssten. Der Platz selbst sollte natürlich für eine Bank geeignet sein, sprich es braucht eine ausreichende und nicht zu hässliche Stellfäche. Eine Straßenlaterne in der Nähe wäre nett. Autos sollten davor gefahrlos anhalten können. Direkt an einer Kreisstraße geht also nicht. Das waren die rein praktischen Gesichtspunkte. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Argumente:
Für die Fußgänger gilt, sie müssen dort leicht hinkommen oder aber zwangsläufig dort sein (z.B. an einem Bahnhof).
Für die Autofahrer sollte klar erkennbar sein, wo die Wartenden hin wollen. Das Ziel oder zumindest die Richtung sollte sich eindeutig ergeben. In Weiher auf dem Kirchplatz geht also nicht. Ich beschreibe einfach mal meine Beispiele, die ich mir ausgedacht habe, dann wird das bestimmt klar.

Bahnhof Ubstadt-Weiher DB Westseite

Dort ist es relativ leicht. Sowohl für die wartenden Fußgänger als auch für die Autofahrer ist dort quasi die Quelle, beide sind höchstwahrscheinlich vorher aus einem ankommenden Zug ausgestiegen. Die Richtung ergibt sich zwangsläufig. Wer auf der Bank wartet, möchte Richtung Weiher fahren. Über das Ziel kann man sich dann einigen, sprich wo der Fußgänger im Ortsgebiet Weiher wieder abgesetzt wird. Zwar gibt es auch Autofahrer die von dort nach Stettfeld fahren, aber das Gros wird wohl Weiher ansteuern.

Bahnhof Ubstadt Ort

Hier verhält es sich ähnlich. Auf den ersten Blick ist die Bank zwar nicht ganz so wichtig, weil von dort ja ein Bus fährt. Aber wer diesen schon mal verpasst hat…ich weiß wovon ich spreche.
Am meisten freut mich der Gedanke, dass Ihr in Zukunft, wenn Euch mal wieder spät abends der 131er vor der Nase weggefahren ist, an mich und diesen kleinen Artikel denken werdet ;-)

Zeutern Ortsausgang Richtung Stettfeld

Hier ist die Situation etwas komplizierter. Das Ziel könnte per default der penny-Markt in Stettfeld sein. Über die Rückfahrt müssten sich die Protagonisten dann entsprechend einigen. Aber wo sollte die Bank stehen? So klein ist Zeutern ja auch nicht. Am Ortsausgang? Dann ist sie für Bürger die eher Richtung Odenheim wohnen, nicht unbedingt fußläufig erreichbar. In der Ortsmitte? Dann geht ein wenig der eindeutige Zielcharakter verloren.

Es gäbe also noch einige Fragen zu klären und genug zu diskutieren. Ich bin mal gespannt.

Verfasst von: stefanhock | Februar 10, 2015

Curana C-Lite

Da aus meinem Traumrad immer noch nichts geworden ist, muss ich halt weiter an meinem alten Basso rumschrauben. Hat mich ja auch die letzten Jahre recht treu begleitet. Wie Ihr in dem Artikel von 2011 sehen könnt, hatte es damals Schutzbleche.

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Das waren noch die SKS Bluemels, mit denen ich wirklich zufrieden bin und die ich schon mehrfach verbaut habe. Als ich aber das Basso mit Reifen in 28er-Breite aufgerüstet hatte, war Schluss mit lustig. Die 28er sind echt das Maximum, was noch in den ollen Stahlrahmen reinpasst. Für die Bluemels war da aber kein Platz mehr. Die 28er haben sich auf der Tour Seebruck-Weiher allerdings sehr bewährt, so dass ich sie nicht mehr missen möchte.

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Im Artikel Schutzbleche fürs Traumrad hatte ich die Curana C-Lite bereits erwähnt, konnte mich aber rein optisch noch nicht damit anfreunden. Ich fand sie zu auffällig, weil man zwischen Reifen und “Blech” durchgucken kann. Aus der Not heraus hab ich dann doch mal welche bestellt und zunächst mal das vordere montiert.
Das war schon mal ein Anfang, aber weil es ein fürchterliches Gefrickel war, hab ich das hintere erstmal weggelassen. Die erste Hälfte meiner Deutschlandtour hat mich jedoch darin bestärkt, es auch mit dem hinteren Blech mal zu versuchen.

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Zunächst noch ein Bild vom Vorderrad, um zu zeigen, welch enge Kiste das ist.

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Den vorderen Teil musste ich absägen, weil das Blech nicht unter der Bremse durchgepasst hätte. Leider hat das Blech schon einen Knick, wegen Transport im Kofferraum. Es scheint aber trotzdem zu halten.
Jetzt aber zur Herausforderung hinten. Das Foto von meiner Werkbank mag einen Eindruck davon vermitteln, wieviel ich rumprobiert habe.

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In dem roten Kreis liegt das Teil, mit dem der Hersteller das Blech am Bremssockel befestigen möchte. No way – viel zu klobig. Ich hab einen Winkel genommen.

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Am Umwerfer musste ich eine Aussparung sägen.

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Das Ergebnis sieht so aus.

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Ich bin zufrieden. Nix schleift. Rein optisch ist das Ergebnis besser als erwartet. Die Bleche sitzen so eng am Reifen, dass man entgegen meiner Befürchtung nicht hindurch sehen kann.
Der nächste Regen, äääh die nächste Tour kann kommen.

Verfasst von: stefanhock | Januar 23, 2015

Leahs Vermächtnis

So ein umfangreiches Ergebnis beim Geokodieren eines Buches hatte ich noch nie:

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http://belabolten.com/leahs-vermachtnis/

Leahs Vermächtnis

Das KML gibt es zum Download hier.

Zoomt einfach mal ein bisschen drin rum, über die Handlung wird dadurch noch nix verraten. Die Fundstellen sind nach ihrem ersten Auftauchen im Buch sortiert und enthalten eine entsprechende Seitenzahl. Innerhalb des Stadtgebietes von Konstanz konnte ich hauptsächlich Straßennamen zuordnen, aber auch im Umland gibt es viel zu entdecken.
Einzig die Münsterstraße (erstmals auf Seite 4) habe ich nicht gefunden. Die heißt heute wohl Wessenbergstraße.

http://www.alt-konstanz.de/Namen/Liste_alter_Hausnamen.html

Dieser erste Fall des Ermittlerduos Bettina Berg und Alexander Thal hat mir sowohl beim Lesen als auch beim Geokodieren viel Freude bereitet. Der zweite Fall, nämlich “Sünders Fall” steht schon auf meiner Wunschliste.

Verfasst von: stefanhock | Dezember 9, 2014

Einschleifung der S31/S32

Da stand doch folgendes am 03.12.2014 in der BNN und ich hätte es fast übersehen:

 

Image

 

Also habe ich mir mal Gedanken gemacht, welche baulichen Maßnahmen denn nötig wären, damit die “Gelben” von Bruchsal kommend in Durlach auf das Straßenbahnnetz wechseln können. Derzeit gibt es dort nämlich keine direkte Verbindung.

 

Verschwenkung

 

Per Klick aufs Bild oder hier bekommt Ihr das KML-file. Bitte beachtet, daß die Anschlüsse an die bestehenden Gleise je nach Version der Luftbilder (z.B. in GoogleEarth) nicht ganz passen.

 

1. Die einfachste und billigste Variante wäre die grüne Linie: Eine Weiche, eine Kreuzungsweiche und ein paar Meter Gleis – alles andere ist schon vorhanden. Der Nachteil wären wegen der Eingleisigkeit und vielen nötigen Gleiswechsel massive Fahrplaneinschränkungen. Immer wenn eine Bahn diese Variante befährt, wären mindestens zwei andere Trassen ebenfalls belegt.

 

2. In Türkis und Gelb/Rot seht Ihr eine Variante, die kreuzungsfrei ist. Dafür wäre eine Brücke nötig (der rote Teil).

 

NACHDEM ich das gezeichnet hatte, hab ich mal gegoogelt, wie man sich das von offizieller Seite vorstellt. Pläne konnte ich nicht finden, aber einen Gedankenfehler bei mir selbst. Da steht ja auch ganz deutlich: “zwischen Durlach und Hauptbahnhof”. Gemeint ist also eine Verbindung mit der neuen Südostbahn (blau).

 

Südoststadt

 

Das war wohl eine freudsche Fehlleistung von mir, denn meine Varianten brächten mir halt viel mehr. Ich muss halt zur Tullastraße respektive zum Hauptfriedhof und eine Verbindung zur Südoststadt bringt mir gelinde gesagt nischt.
Verfasst von: stefanhock | November 20, 2014

ADFC-Fahrradklima-Test 2014

“Der ADFC führt alle zwei Jahre eine deutschlandweite Umfrage zum Verhältnis von Radwegen in Städten und Gemeinden durch. Die Umfrage umfasst etwa 25 Fragen bezüglich Qualität, Ausbau und Komfort der Radwege sowie der Verkehrsverhältnisse. Die Bewertung der einzelnen Kriterien erfolgt im Schulnotensystem, somit beträgt der Zeitaufwand weniger als 5 Minuten. Ab 30 Teilnahmen werden der Gemeinde Durchschnittswerte zur Verfügung gestellt, bei über 50 Teilnahmen erhält die Gemeinde detailierte Ergebnisse vom ADFC.

Die Umfrage läuft noch bis 30. November und derzeit sind leider erst 4 Fragebögen eingereicht worden. Ich denke, die Umfrage ist eine einfache und gute Möglichkeit, um als Gemeinde Rückmeldung über die Zufriedenheit der örtlichen Radfahrer zu erhalten. Deswegen bitte ich Sie, wenn möglich im Mitteilungsblatt auf die Umfrage hinzuweisen; bestenfalls noch diese Woche. Ich bin mir sicher, dass wir auf diesem Weg die Mindestzahl an eingereichten Fragebögen erreichen.”

Diese Bitte ist vom Rathaus an mich herangetragen worden und ich bin ihr gerne nachgekommen.
Darüberhinaus gebe ich sie hiermit an meine Leser weiter, besonders die aus Ubstadt-Weiher:

Bitte beteiligt Euch am ADFC-Fahrradklima-Test 2014

Den Fragebogen findet Ihr unter http://www.fahrradklima-test.de, weitere Informationen zur Umfrage gibt es unter http://www.adfc.de/fahrradklima-test.

Verfasst von: stefanhock | November 11, 2014

Aktualisierte Artikel

Meine Follower bei Twitter und Freunde beim Facebook haben es schon gemerkt: Ich habe in letzter Zeit meine alten Blog-Artikel auf Vordermann gebracht – nicht alle – aber bei einigen musste ich doch Verlinkungen berichtigen.
Bei den folgenden Artikeln gab es etwas zu ergänzen, meine ältesten Artikel sind ja immerhin von 2009!

Ergänzungen:

Verfasst von: stefanhock | November 5, 2014

Bus 131

Neue Busverbindung von Weiher zum Bahnhof

Endlich.
Wer hat sich nicht schon immer gefragt, warum fährt eigentlich kein Bus von Weiher zum Bahnhof Ubstadt-Weiher DB? Nun, manchmal sind Taten die besten Antworten. Ab 15. Dezember macht der 131er einen kleinen Schlenker und alles wird gut.
Nachdem nun jahrelang immer mehr Parkplätze geschaffen wurden und es trotzdem nie reichte…
Nachdem mein Ruf nach zusätzlichen Fahrradstellplätzen verhallte…
Bleibt zu hoffen, dass dieses Angebot gut angenommen wird. Also bitte diesen Artikel als Aufruf verstehen.

Bus 131

Auf einer größeren Karte anzeigen
 

Verfasst von: stefanhock | Oktober 29, 2014

Der perfekte eierlegende Wollmilchsau-Tacho

…fürs Fahrrad rückt in greifbare Nähe! Die ersten wirklich brauchbaren SmartWatches auf dem Markt zeigen, was machbar ist. Meiner Meinung nach sollten die Hersteller von Fahrradtachos auf diesen Zug aufspringen. Ich will hier kurz erläutern, wie ich mir einen – nennen wir ihn mal “SmartTacho” – vorstelle, war er können sollte und welche Vorteile er für mich persönlich hätte.
Also im Prinzip sollte der SmartTacho eine Mischung aus SmartWatch und klassischem Tacho sein. Sprich ein Tacho der an eine Halterung am Rad aufgesteckt wird und das Innenleben einer SmartWatch hat. Damit wäre dann zum Bespiel bei entsprechender Kopplung eine Fernsteuerung des Handys möglich. Sicherlich werden demnächst auch die bekannten Fahrrad-Navigations-Apps so erweitert, dass Sie auf der SmartWatch etwas sinnvolles anzeigen können. Aber natürlich hätte ich keine Lust eine Uhr mit Armband an den Lenker zu pfriemeln. Hab das früher mit der Pulsuhr gemacht, ist kein Spaß. Mit den Bajonett-Dreh-Halterungen meiner neueren Sigmas bin ich recht zufrieden. Apropos Sigma…was kann denn so ein Tacho?

  • Geschwindigkeit momentan
  • Geschwindigkeit maximal
  • Geschwindigkeit durchschnittlich
  • Tageskilometer
  • Gesamtkilometer
  • Fahrzeit
  • beleuchtetes Display

Das sind alles Dinge, die mein neuester Tacho Sigma BC 1609 kann. Darüber hinaus kann er auch die Temperatur anzeigen. Das ist aber echt nur für/gegen das Ego! Wenn man erstmal auf dem Rad sitzt, hat man die Info, dass es scheißkalt ist, eh schon erhalten.
Teurere Modelle wie der ROX 9.1 können die Höhe und daraus berechnet auch gleich die Steigung anzeigen.
Mit GPS-Geräten oder Smartphones kann man die eigene Position auf einer Karte darstellen, vorgefertigte Routen abfahren und die gefahrene Route tracken. Es gibt sogar schon Ansätze für eine echte Navigation, wie man sie vom Auto kennt.
Freilich könnte der SmartTacho rein über GPS die Geschwindigkeit und Fahrstrecke ermitteln, aber für eine “echte” Geschwindigkeitsanzeige würde ich mir den klassischen Speichenmagnet wünschen. Mit zwei Magneten (plus Sensoren natürlich) und zwar am Vorder- und am Hinterrad könnte man zusätzliche Features realisieren. Bei vielen Autos nutzt die Reifendruckkontrolle die ABS-Sensoren. Das könnte beim Rad auch funktionieren: Über Drehzahlunterschiede zwischen vorne und hinten könnte ein Luftverlust in einem der Reifen detektiert werden.
Frontkamera + Mikrofon wären auch nicht schlecht, so was hatte ich ich auch schon mal:
Onboard-Kamera
War mit dann auf Dauer aber zu unpraktisch. Im Prinzip hätte man damit eine komplette Blackbox (GPS-Track + Film + Ton Geschwindigkeit + Beschleunigung + Blockieren der Räder) im Falle eines Unfalls, aber das möchte auch nicht jeder.
Viele Tachos kann man an zwei verschiedenen Rädern nutzen. Der Tacho erkennt anhand der Pinbelegung oder anderer Vorkehrungen, an welchem Rad er sich befindet. Da ich zur Zeit 6 Tachos an 7 Rädern im Einsatz habe, hätte ich natürlich gerne einen Tacho für alle Räder! Und wenn ich ihn von einem Rad löse, soll er sich bitte die letzte bekannte Position des Rades merken.
Das würde mir wirklich helfen, denn manchmal verliere Ich den Überblick.

Verfasst von: stefanhock | Oktober 21, 2014

NeubürgerInnen-Radtour

Einige der umliegenden Gemeinden und Städte bieten sogenannte NeubürgerInnen-Radtouren an:

Auch wenn ich mich mit dem großen “I” nicht anfreunden kann, so finde ich doch, Ubstadt-Weiher braucht so was auch. Und weil man ja nicht nur sagen soll “man müsste mal”, hab ich mir eine kurze (14 km blau) bzw. eine etwas längere (21 km grün) Route ausgedacht. Natürlich bin ich auch bereit, mich an der Orga zu beteiligen und ein solche Tour zu (durchzu)führen.

Reiseführer

Karte als KML

Was sollte denn eine solche Tour bieten? Zuerst mal gibt es einige Orte von “öffentlichem Interesse”, die man auch als Neuling in einer Gemeinde kenne sollte.

  • Rathaus und seine Aussenstellen
  • Häckselplätze/Recylinghof
  • Grillplätze
  • Sporthallen bzw. Mehrzweckhallen
  • Schwimmhalle
  • Jugendzentrum

IMHO darf die Gruppe unterwegs auch gerne auf Sponsoren der Tour aufmerksam gemacht werden. Ich habe mal zwei potentielle Sponsoren ;-) in gelb eingezeichnet. Die lokalen Sehenswürdigkeiten dürfen natürlich nicht fehlen.

Eine weitere lokale Besonderheit ist das Vorhandensein zweier S-Bahnsysteme (die “Gelbe” und die “Rote”) und mehrerer Haltepunkte. Ein Umstand der selbst bei Alteingesessenen oft für Verwirrung sorgt. Die Haltepunkte “Ubstadt-Weiher DB” und “Ubstadt Ort” müssen folglich unbedingt angesteuert werden.

Apropos “Alteingesessene”: Die dürften natürlich auch mitfahren!

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