Verfasst von: stefanhock | August 20, 2015

Neue Pfeile in Karlsruhe

In dem Artikel Neue Pfeile in der Schweiz werden Verkehrsschilder für Radler beschrieben, die in der Schweiz bzw. in Frankreich (erfolgreich!?) getestet werden. Es geht darum, unter bestimmten Umständen Radlern trotz roter Ampeln ein vorsichtiges weiterfahren zu ermöglichen. Wir kennen so was vom “grünen Pfeil” für Rechtsabbieger. Bevorzugt könnte man solche Schilder da aufstellen, wo Radler sowieso die Ampel missachten, weil es für sie nicht sinnvoll erscheint dort zu halten. Natürlich hab ich ein Beispiel von meinem Arbeitsweg dafür in petto.

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Google Maps

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Die Ampel gilt zwar auch für Radler, aber außer Fußgängern kommt man da niemandem in die Quere. Den Fußgängern kommt man dort aber auch bei grün in die Quere, weil sie für Gewöhnlich die Radwegmarkierung übersehen. Etwas philosophisch betrachtet, hat man die Wahl, links um die rote Ampel herumzufahren und dafür Strafe zu zahlen oder rechts herum quasi über den Gehweg…was ist eigentlich billiger?
Würde ein neues Schild mir die Weiterfahrt erlauben, wäre ich aus der Illegalität heraus und vorsichtig muss ich wegen der Fußgänger sowieso immer sein.

Verfasst von: stefanhock | August 6, 2015

Fahrradabstellanlagen rund ums Rathaus in Ubstadt

…fast hätte ich Radhaus geschrieben!

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Aber wenn ich mir die vorhandenen Fahrradabstellanlagen so anschaue, wäre das nicht gerechtfertigt. Für die Mitarbeiter aber vor allem auch für Besucher (quasi als Aushängeschild) sollte eine fahrradfreundliche Gemeinde anständige Fahrradständer am Rathaus haben! Das wir so was können, haben wir am Bahnhof Ubstadt-Weiher DB gezeigt.

Verfasst von: stefanhock | Juli 29, 2015

Radverkehrserziehung in der Schule

Diesen Artikel muss ich gleich mit einer Abbitte beginnen: Ich finde die Verkehrserziehung in Kindergärten und Schulen sehr, sehr wichtig!
Aber manches, was da gelehrt wird, ist NICHT PRAXISTAUGLICH.

Zum Thema Zebrastreifen hatte ich mich auf Facebook schon mal dazu geäußert:

https://www.facebook.com/WeLoveUbstadtWeiher/posts/980304105336554

Meine Große hat jetzt in der 4. Klasse ihren Fahrradführerschein gemacht und ist auch zu recht mächtig stolz drauf. Aber im gemeinsamen Fahrradurlaub und auch darüber hinaus bin ich schier wahnsinnig geworden.
“Das haben wir aber so gelernt”

Also schlüssel ich hier mal auf, wie sie es “gelernt” hat und was mich daran stört:

1. Immer möglichst weit rechts fahren. => Nein, schon gar nicht an geparkten Autos vorbei! Laut Straßenverkehrsordnung hat man einen ausreichenden Abstand zum Straßenrand oder geparkten Fahrzeugen zu halten. Ich sag nur “dooring”. Je weiter man in der Mitte fährt, desto besser wird man wahrgenommen. Wahrgenommen werden ist das wichtigste beim Radfahren überhaupt. Außerdem versuchen dann weniger Autofahrer an unpassenden Stellen, sich vorbei zu quetschen.
2. Beim Linksabbiegen möglichst weit links fahren => siehe Punkt 1.
3. Überhaupt das Linksabbiegen. Ich hab es mir ganz genau zeigen lassen. Für so oft umschauen, Arm raus strecken, umschauen, gucken, umschauen, spurwechseln, umschauen, Arm draußen lassen, umschauen müsste man schon in Weiher anfangen, wenn man in Ubstadt abbiegen will. Wir üben jetzt eine leicht verkürzte Variante. Außerdem muss ich ihr abgewöhnen, die Kurve so weit auszufahren, dass sie schon fast an der Einmündung vorbeifährt und wieder zurück muss.
4. Warum man sich auch vor dem Rechtsabbiegen umschauen soll, hab ich nicht verstanden. Wäre ja für PKW- und LKW-Fahrer wichtiger.
5. Abbiegen allgemein. Mir wäre es lieber, meine Kinder würden beim Abbiegen den Arm rausstrecken, ihn aber rechtzeitig wieder reinholen und dann während des Abbiegens beide Hände am Lenker hätten. Mit ausgestrecktem Arm durch die Kurve zu eiern halte ich für keine gute Idee.

Jetzt versuch ich sie mühsam wieder umzuerziehen. Wie hat mein Fahrlehrer schon vor 24 Jahren gesagt: ” Du weißt ja, wie der Prüfer das sehen will. Aber jetzt fahr mal so, dass wir hier nicht auffallen.”

Verfasst von: stefanhock | Juli 21, 2015

Specialized Allez

Wenn ich doch bloß noch wüsste, wann ich damit angefangen habe, an diesem Rad rumzuschrauben!?
Mal Google fragen.
https://stefanhock.wordpress.com/2011/10/14/rad-nicht-von-der-rolle-sondern-fur-die-rolle/

“Über “Leiche” Nummer 2 werde ich später in diesem Blog berichten.” – später! Das war 2011. Egal. Gut Ding will Weile haben.

Zur Vorgeschichte: Mit Kollegen entspann sich im “privaten Forum” sinngemäß folgende Diskussion:
Kollege 1: “Suche altes Rad”
Ich: “Ich, auch”
Kollege 2: “…altes Rennrad mit Carbonrahmen…”
Ich: “Ich such was robusteres.”
Kollege 2: “Ich hätte da noch einen Stahlrahmen und ein paar Teile. Kannste selbst aufbauen.”

Also habe ich für 150 Euro dem Kollegen den Rahmen eines Specialized Allez und ein paar Teile abgekauft (Laufräder, Lenker, Vorbau, usw.). In meiner eigenen Restekiste fand sich auch noch das ein oder andere (Sattel, Pedale, usw.). Den Rest hab ich neu gekauft. Ich hab da ein bisschen den Überblick verloren, weil ich immer wieder mal dran rumgeschraubt habe.
Mit dem Lenker hab ich lange gehadert. Alles was die Restekiste hergab, passte nicht recht. So bin ich lange mit unpassendem Lenker ohne Lenkerband rumgegurkt.
Also musste ich dann doch noch Lenker und Vorbau neu kaufen. Lenkerbandwickeln hab ich dann auch noch gelernt.
Zuerst dachte ich, das wird ein weiteres Bahnhofsrad. Dann hatte ich die Idee, das könnte ein Querfeldeinrad werden. Nicht das ich damit Rennen fahren wollte, aber einfach mal mit dem Rennrad durch den Wald brettern. Deshalb hat es die breitesten Schlappen bekommen, die irgendwie reinpassten. Inzwischen hat mich ein neuer Trend eingeholt:
Gravel-Bike

Passt glaub ich besser, also nenn ich es halt jetzt Gravel-Bike. Ach ja, als fertig habe ich es jetzt auch definiert. Obwohl, ich hätte da noch eine Idee…

Das derzeitige Einsatzgebiet sieht so aus: Straße, asphaltierte oder geschotterte Wald- und Feldwege, am besten mit ordentlich Druck auf dem Pedal. Das hab ich bisher auf dem langen Arbeitsweg auch mal mit Trekkingrad oder Mountainbike gefahren, aber mit diesem Hobel ist es direkter und schneller. Aber es ist auch anstrengender, weil alle Unebenheiten ungefiltert durchschlagen. Aber so ein Spaß! Für geschätzt 250 Euro, nicht schlecht.

Verfasst von: stefanhock | Juli 10, 2015

Victoria

Sturla Brandth Grøvlen ist mein neuer Held! Und Sebastian Schipper auch, und Frederick Lau…
Ach, ich finde den Film einfach klasse. Worums da geht, will ich jetzt hier nicht aufdröseln. Auch eine fundierte Filmkritik erwartet Ihr nicht wirklich von mir, oder?
Aber aufgrund der Machart drängt es sich natürlich geradezu auf, den kompletten Ablauf zu geokodieren. Nur leider hab ich es bis jetzt noch nicht ganz hinbekommen. Trotz eines sehr hilfreichen Artikels in der BZ:

http://www.bz-berlin.de/berlin/das-sind-die-berliner-drehorte-von-victoria

Manches ging mir einfach zu schnell und es war bestimmt Absicht, dass in allen Autos die Scheiben beschlagen waren. Deshalb sind die Laufwege und Autofahrten nicht vollständig. Die Tiefgarage, in der der Gangsterboss Andi wartet, konnte ich auch nicht zuordnen.

Victoria

Das KML zum Runterladen findet Ihr hier.

  • Gelbe Pinökel sind die bekannten Handlungsorte.
  • Die weißen sind Gebäude, die ich meine erkannt zu haben.
  • Grüne Linien zeigen Fusswege.
  • Die rote Linie ist der Anfang der überstürzten Flucht, deren weiter Verlauf ich aber nicht genau festlegen konnte.
  • Mit Van und Taxi ging es wahrscheinlich auf den blauen Linien.

Ich wäre für weiteren Input von meinen Lesern dankbar und würde neuere Erkenntnisse hier noch einarbeiten.

Verfasst von: stefanhock | Juni 30, 2015

Warum ich mich im AUT enthalten habe

In der Sitzung des Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) ging es am 16.06.2015 auch um das Thema Elektromobilität. Die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal hat Fördermittel vom Land Baden-Württemberg erhalten. Damit soll der Erwerb von Elektrofahrzeugen durch die Kommunen (und Firmen) unterstützt werden. Im einzelnen soll das so aussehen:
Die Gemeinden oder Firmen kaufen Elektrofahrzeuge (mit Fördermitteln und Eigenanteil) und können sie für eigenen Zwecke nutzen. Wenn die Fahrzeuge gerade nicht benötigt werden (abends oder an Wochenenden), können die Bürger diese über Carsharing nutzen. Die nötigen Ladesäulen werden von der Energie- und Wasserversorgung Bruchsal GmbH gebaut, betrieben und vor allem bezahlt. Pro Fahrzeug wird eine Doppelladesäule mit zwei Parkplätzen errichtet. Ein Platz ist für das jeweilige Fahrzeug vorgesehen, der andere steht zur freien Verfügung (für Elektrofahrzeuge).
Die Gemeinde Ubstadt-Weiher könnte sich 5 Fahrzeuge fördern lassen. 3 davon könnten von Firmen erworben werden, dafür gibt es bereits eine Zusage. 1 Fahrzeug soll in Ubstadt am Rathaus stehen. Dies soll ein 7-Sitzer sein, der hauptsächlich für die Schülerbeförderung eingesetzt werden soll. Für die zentrale Nachmittagsbetreuung werden die Schüler aus den Ortsteilen nach Ubstadt gefahren (und wieder zurück). Die Fahrer nutzen dafür ihre eignen PKW und erhalten dafür ein Nutzungsentgelt. Die Gemeinde wendet dafür einen 4stelligen Betrag pro Jahr auf. Es gab Überlegungen, einen VW-Bus als 9-Sitzer gebraucht zu kaufen. Ein elektrischer 7-Sitzer mit Fördermitteln bezahlt, wäre unterm Strich die günstigste Alternative. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob es überhaupt ein solches Fahrzeug gibt. Um die Förderung nicht aufs Spiel zu setzen, muss dieses europaweit ausgeschrieben werden. Soweit ich das recherchieren konnte, gibt es zumindest in der Größe derzeit zwei Möglichkeiten: Nissan e-NV200 EVALIA und Renault Kangoo Maxi Z.E. Deren konventionelle (sprich benzinbetriebene) Brüder gibt es als 7-Sitzer. Die elektrischen allerdings nicht!? Auf den Folien der Wirtschaftsförderung ist als Beispiel vorbehaltlich der Ausschreibung der Nissan zu sehen. Aber nehmen wir mal an, es gibt einen solchen 7-Sitzer. Im Extremfall haben die Schüler einen Ranzen und 2 Sporttaschen (für Schulsport und Freizeitsport) dabei. Van-Eigentümer kennen das, da bleibt im Kofferraum nicht mehr viel Platz. Trotzdem bin ich dafür. Das wäre allemal ein Fortschritt gegenüber dem jetzigen Zustand und wir bekommen Fördermittel dafür.
Anders sieht es bei dem 5-Sitzer für Weiher aus. Die Gemeinde spricht hier vom “Bürgerauto”. In der AUT-Sitzung haben wir über beide Fahrzeuge getrennt abgestimmt. Ich habe mich beim 5-Sitzer enthalten. Zum einen fühle ich mich quasi befangen. Ich selbst als Bürger respektive Kunde hätte das Auto sehr gerne in Weiher stehen.

https://stefanhock.wordpress.com/2010/02/23/carsharing-im-selbstversuch/

Wenn es über die Stadtmobil zu mieten wäre, würde es sich für mich endlich lohnen, dort Kunde zu werden. Aber “Garantien gibt Dir keiner, Kein lieber Gott, auch der nicht, leider” hat schon Marius gesungen. Will heißen, auch der Anbieter des CarSharings wird europaweit ausgeschrieben. Wir können zwar drauf hoffen, dass Stadtmobil sich bewirbt und genommen wird, aber wir können uns nicht drauf verlassen. Zum anderen habe ich berechtigte Zweifel, dass das Auto sich jemals lohnen wird. Ich kenn doch meine Weihermer!
Ich konnte mich nicht zu einer Zustimmung durchringen, denn als Sachkundiger Einwohner soll ich ja nicht (nur) aus eigenem Interesse abstimmen, sondern möglichst im Interesse aller Bürger.

Aber egal, der Gemeinderat hat nach heftiger Diskussion zugestimmt:

http://ubstadt-weiher.de/pb/,Lde/1721085.html

Eine Anmerkung noch zu den Ladestationen. Es wäre schön wenn da ein Bügel in der Nähe wäre zum Anschließen eines Fahrrades.

Verfasst von: stefanhock | Juni 24, 2015

Ortskern Ubstadt

Beim Bürgergespräch am 18.05.2015 hatten wir Freien Wähler eine erstaunlich große Resonanz sprich viel mehr Bürger waren zu Gast, als sonst bei unseren BGs.

http://www.fwv-ubstadt-weiher.de/wb/pages/themen/buergergespraech-18.05.2015.php

Grund war das Thema: “Wie wird sich der Ubstadter Andreasplatz in den kommenden Jahren entwickeln?”

Auslöser, warum wir uns um dieses Thema bemühen wollten, war ein Schreiben von Familie Dambach.

Bestandsaufnahme
Worüber reden wir eigentlich? Es geht um den Bereich Andreasplatz und Röhringstraße. Manche sagen: “Das Herz von Ubstadt”. Verwirrend ist schonmal, dass mit “Andreasplatz” offiziell nur die B3 an dieser Stelle bezeichnet ist, während das was als Platz wahrgenommen wird, in der Karte und auch laut Straßenschild “Röhringstraße” heißt.

https://www.google.de/maps/@49.1602171,8.631493,19z?hl=de

Zur Vorbereitung hatte ich Fotos, die ich hier erstmal en bloc zeige.

Was mir aufgefallen ist:

  • auf dem Platz wird relativ ungeordnet geparkt
  • Markierungen für Behindertenparkplätze sind nicht mehr erkennbar bzw. ohne räumlichen Bezug angelegt
  • auf der B3 wird relativ ungeordnet geparkt
  • Bänke stehen ungeordnet herum (am Volksbankgebäude)
  • Hydranten und Laternen stehen “ungeschützt”
  • Baumscheiben und Laternen sehen ungepflegt aus
  • nur Verkehrsfläche, kein Aufenthaltsbereich, der Platzcharakter geht verloren

Bürgergespräch
Beim Bürgergespräch waren dann viele Anwohner dabei, die natürlich auch viel zu berichten hatten. Erschreckend ist der Umstand, dass nahezu alle Gaststätten und Geschäfte in dem Bereich bereits geschlossen haben oder bald schließen werden oder ihren Pächter wechseln:

  • Schlecker
  • Gasthof Adler
  • Gasthof Engel
  • Bäckerei Oberst

Auch ein Großteil der privaten Grundstücke stünde wohl zum Verkauf. An die Gemeinde wurde die Forderung gestellt, diese Flächen zu erwerben und als Ganzes zu entwickeln oder einen privaten Investor zu finden. Diesem sollten aber strenge Regeln mit auf den Weg gegeben werden. Die anwesenden Gemeinderäte sahen da aber wenig (finanziellen) Spielraum. Immerhin wird es demnächst ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) geben, da wird der Bereich bestimmt auch zur Sprache kommen.

Verkehrskonzept
Ich selbst habe mir mal Gedanken gemacht, wie die Verkehrsflächen umgestaltet werden könnten.

Ubstadt1

 

Ubstadt2

  • Gehwege im Verlauf der B3 verbreitern (rot)
  • Gehwege im Bereich des Platzes zumindest kenntlich machen (rot)
  • Fahrstreifen auf der B3 und dem Platz verengen (schwarz)
  • auch auf dem Platz Einbahnstraße ausschildern (weiß)
  • Parkplätze ordnen (gelb)
  • Behindertenparkplätze geschickter positionieren (blau)
  • mehr Bäume…wegen der “herbstlichen Anmutung” (grün)
  • Grünfläche mit Bänken und Blick zur Kirche (grün)

Dies alles natürlich vorbehaltlich dessen, dass die Bebauungsgrenzen gleich bleiben. Fahrradschutzstreifen oder Radwege habe ich explizit nicht angedacht. die braucht es da auch nicht.

Verfasst von: stefanhock | Juni 16, 2015

Ich suche defekte ferngesteuerte Autos von Carrera RC

Oft ist nur ein Kabel abgerissen oder irgendwas gebrochen und die Dinger landen auf Nimmerwiedersehen im Keller. Nachhaltig ist das nicht. Ich habe jetzt angefangen, unsere und die von Nachbarskindern zu reparieren. Dafür brauche ich noch Ersatzteile (aus 2 mach 1).

Wenn Ihr also nicht mehr fahrbereite Carrera RC-Autos habt, könnt Ihr sie mir vorbeibringen. (Ihr merkt schon dieser Artikel ist hauptsächlich für meine Leser aus Ubstadt-Weiher)
Wenn ich sie einfach reparieren kann, bekommt ihr sie zurück und spendet 5 Euro für einen guten Zweck. Wenn sie nur noch als Ersatzteilspender taugen, behalte ich sie und spende ich 5 Euro.

Verfasst von: stefanhock | Juni 8, 2015

Weltkulturerbe Fahrrad

Durch einen Bericht auf radioeins wurde ich auf eine Initiative aufmerksam, die das Auto in die Liste des Weltkulturerbes aufnehmen lassen will (IAK Initiative Automobiles Kulturgut e. V.). Ein Interview dazu gab es im Tagesspiegel. Neben den “greifbaren” Weltkulturerben wie z.B. das Dresdner Elbtal gibt es auch eine Liste des Immateriellen_Kulturerbes. Laut Wikipedia gilt:
“Als immaterielles Kulturerbe … bzw. immaterielles kulturelles Erbe werden kulturelle Ausdrucksformen bezeichnet, die unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen, von Generation zu Generation weitervermittelt und stetig neu geschaffen und verändert werden, daher im Gegensatz zu unbeweglichen Bauten und beweglichen Gegenständen … nicht anfassbar sind.” Es ist Sache der beteiligten Staaten, eigene Verzeichnisse anzulegen (Bundesweites_Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes). Dann wir die Aufnahme in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit geprüft.

So viel zur Vorgeschichte und zum Prozedere…
Nun frage ich mich natürlich, ob denn das Auto (oder müsste man eher das “Autofahren” als kulturelles Tun betrachten?) so schützenswert ist? Sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen bzw. Krieg zu führen entspricht ja auch den genannten Kriterien, wird aber bestimmt nicht aufgenommen. Ob mein Vergleich zwischen Autofahren und Kriegführen an den Haaren herbeigezogen ist mag jeder für sich entscheiden. Ich jedenfalls hätte einen besseren Vorschlag für das Weltkulturerbe: Die Erfindung des Fahrrads bzw. das Radfahren.
Genau wie das Auto ist das Fahrrad eine deutsche (um nicht zu sagen badische) Erfindung und damit allemal wert, in diesem Land entsprechend gewürdigt zu werden.
Noch mal schnell die Bedingungen prüfen:

  • “unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen” – ohne Können fällt man um – check
  • “von Generation zu Generation weitervermittelt” – also ich hab es meinen Kindern beigebracht – check
  • “stetig neu geschaffen” – dazu muss man sich nur die neuesten Entwicklungen auf dem Fahrradmarkt ansehen – check
  • “daher im Gegensatz zu unbeweglichen Bauten und beweglichen Gegenständen … nicht anfassbar sind” – heißt für mich, entweder das Fahrrad muss doch als materielles Weltkulturerbe gesehen werden oder es geht um das Radfahren

Wenn man das Radfahren würdigt, hätte das auch den Vorteil, dass alles viel umfassender betrachtet werden kann:

  • Auswirkungen auf den Menschen (z.b. Gesundheit)
  • Auswirkungen im Städtebau
  • Sport
  • Tourismus

Ich sehe mich aber (noch) nicht berufen, eine Bürgerinitiative ins Leben zu rufen. (Vielleicht wenn ich als Rentner mal Langeweile habe.) Wer möchte, darf sich gerne an dem Thema austoben. Vielleicht könnten meine Radbloggerkollegen sich auch noch dazu äußern?

Verfasst von: stefanhock | Mai 15, 2015

Radweg Zeutern-Östringen

Im Rahmen des Arbeitskreis Fahrrad hatte Silke Weber gemeldet:
“Radweg zwischen Östringen und Zeutern
Am Übergang zwischen befestigtem Waldweg und Wald ist eine offene Entwässerungsrinne – sehr sturzgefährlich”

Die passenden Fotos dazu hatte ich angefertigt:

ZeuternÖstringen_Rinne_20120513_1_1024

ZeuternÖstringen_Rinne_20120513_3_1024

Nun habe ich mir die Situation noch mal angeschaut. Das blaue Radwegschild ist inzwischen abmontiert – auch eine Lösung. So besteht wenigstens keine Benutzungspflicht mehr, man kann auf der Straße fahren.
Die Rinne ist noch da, ebenso die grüne touristische Radwegbeschilderung. Im weiteren Verlauf hat der Weg sehr gelitten, weil dort Holz gemacht wurde.

IMG_20150308_110456

 

Radweg

Als KML herunterladen

Meiner Meinung nach müsste die touristische Beschilderung auch entfernt werden oder der Wegabschnitt müsste dauerhaft in einen Zustand versetzt werden, der zumindest für Tourenräder tauglich ist. Der Abschnitt liegt übrigens komplett auf der Gemarkung von Ubstadt-Weiher.

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