Verfasst von: stefanhock | August 20, 2014

Hilferuf Bahnstrecken.kml

Ich bräuchte mal Eure Hilfe, Followerpower sozusagen. In dem Artikel http://stefanhock.wordpress.com/karten/bahnstrecken/ ist die Bahnstrecken.kml verlinkt. Ich habe mein Original zerschossen. Leider schon am 12.07.2014 und DropBox bietet mir nur die Wiederherstellung für den letzten Monat.

:-)

Und weil ich in der Zeit mit allen Rechnern im Netz war, habe ich auch überall die zerschossene Version. Schöne neue Welt.

Hat jemand die Datei vor dem 12.07.2014 runtergeladen und kann sie mir geben, bitte?

Einen Versuch ist es ja wert.

Verfasst von: stefanhock | August 19, 2014

Artikel in der BNN

Heute (19.08.2014) ist ein Artikel mit mir und meinem lieben Mitstreiter Konrad Kröll in der BNN erschienen, genauer im Landkreisteil der Bruchsaler Rundschau.

2014-08-19 09_29_29-160_20140819_6534.pdf - Adobe Reader

Mein Arbeitgeber wird quasi auch noch lobend erwähnt. Schön!

Zusätzlich möchte ich Euch das komplette Mail-Interview mit Frau Steinmann-Plücker nicht vorenthalten.

1. Alter?
40 Jahre
2. Wo arbeiten Sie in welcher Position?
Bei der PTV AG als Softwareingenieur

http://company.ptvgroup.com/de/home/

3. Wie lange fahren Sie bereits mit dem Rad zur Arbeit?
Seit ich 2007 bei der PTV angefangen habe, nutze ich auf Teilstrecken (Bahnhofs-)Räder bzw. ich fahre auch mal die ganze Strecke von/nach Weiher mit dem Rennrad.
4. Warum? Was gab den Ausschlag? (Fitness, Umwelt oder beides?)
Eigentlich beides.
5. Wie viele Kilometer sind Sie unterwegs?
Wenn ich mit einem Bahnhofsrad von Weiher zum Bahnhof Ubstadt-Weiher DB fahre und mit dem anderen von Durlach zur PTV, komme ich pro Tag auf 10 km. Wenn ich die komplette Strecke radle, sind das 27 km. Letztes Jahr bin ich mit allen Rädern auf ca. 3800 km gekommen, aber da sind natürlich auch die Urlaube mit dabei.
6. Rennrad oder Mountainbike oder Trekkingrad?
Für den Weg nach Karlsruhe nehme ich meist das Rennrad, seltener das Mountainbike. Auch die genannten Bahnhofsräder sind alte Rennräder.
7. Fahren Sie immer, bei jedem Wetter?
Also zumindest die Bahnhofsräder nutze ich bei jedem Wetter. Die ganze Strecke nach Karlsruhe tue ich mir bei strömendem Regen oder auch bei starkem Gegenwind nicht an. Aber ich fahre das ganze Jahr und auch Schnee kann mich nicht abschrecken.
8. Wann fahren Sie morgens los?
Da ich Gleitzeit habe recht unterschiedlich zwischen 6 und 8 Uhr.
9. Wie lange sind Sie unterwegs?
Mit Bahnhofsrädern und S-Bahn bin ich in Summe knapp unter einer Stunde unterwegs. Die komplette Strecke (27 km) versuche ich unter einer Stunde zu schaffen. Da kommt allerdings noch das anschliessende Duschen dazu.
10. Was sagen Ihre Arbeitskollegen?
Die meisten Kollegen im direkten Umfeld fahren auch in verschiedensten Ausprägungen und Intensitäten mit dem Rad. Weil wir die Möglichkeit haben im PTV-Gebäude zu duschen, hat das Radeln auch keine negativen Auswirkungen auf das “Betriebsklima”.
11. Fahren Sie auch schon mal mit dem Auto/der Bahn? Wenn ja warum?
Mit der Bahn ja, siehe oben. Die komplette Strecke radle ich höchstens einmal die Woche. Mit dem Auto fahre ich nur, wenn es unbedingt sein muss, z.B. um etwas sperriges zu transportieren.
12. Welche Tipps haben Sie für sicheres Fahren mit dem Rad?
Zum einen natürlich das übliche, wie gute Beleuchtung. Mir ist aber auch wichtig (und das versuche ich auch meinen Töchtern beizubringen) Präsenz zu zeigen. Soll heißen: nicht auf dem Gehweg fahren sondern wo möglich und erlaubt auf der Straße, sich nicht an den Straßenrand drängen lassen, sondern als selbstbewusster Teilnehmer am Straßenverkehr agieren.
13. Hatten Sie schon mal Unfälle, Pannen?
In den letzten Jahren hatte ich nur zwei selbst vverschuldete Stürze bei Glätte, da war ich einfach zu optimistisch bei der Wahl der Geschwindigkeit. Die blieben aber harmlos, nur Schürfwunden.
14. Wie ist das Verhältnis zu den Auto-/LKW-Fahrern?
Ich bin da relativ entspannt, ich fahre aufmerksam und rechne mit Fehlern anderer.
15. Sind Sie auch sonst viel mit dem Rad unterwegs? Einkaufen?
Das mit dem Einkaufen ergibt sich sozusagen automatisch, wenn man mit dem Rad von der Arbeit heimfährt und dabei auch mal in Supermärkte etc. reinschaut.
16. Haben Sie auch im Urlaub das Rad dabei?
Wir machen hauptsächlich mit den Rädern Urlaub. In den Pfingstferien war das ein Familienurlaub auf dem BahnRadweg Hessen.
Übermorgen mache ich mich mit dem Rennrad vom Chiemsee alleine auf den Weg und fahre frei Schnauze durch Bayern.
17. Fahren Sie auch mit der Familie Rad?
Natürlich, das machen die auch gerne.

Verfasst von: stefanhock | August 11, 2014

Chiemsee Richtung Norden

“Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und ist nicht entschlossen, anzukommen.” (Lao Tse)
http://zenhabits.net/simplicity-redefined-be-open-to-what-emerges/

Letztes Jahr bin ich mehr oder weniger “Frei Schnauze” von Chiemsee heim geradelt.

http://stefanhock.wordpress.com/2013/08/21/seebruck-weiher-ruckblick/

Jetzt ist es wieder mal soweit: Ich hab frei, ich  hab ein Rennrad, aber diesmal habe ich noch nicht mal ein Ziel. Na ja, irgendwie vielleicht doch. Mein Traum war es schon immer, mal durch ganz Deutschland zu radeln. Vom Chiemsee aus betrachtet, wäre das also bis zur Nordsee oder Ostsee. Das schaff ich natürlich in einer Woche nicht. Aber zur Not mach ich halt nächstes Jahr weiter :-)

Also lautet die einzige Vorgabe: nördlich halten. Bahn fahren ist auch erlaubt, wenn ich die Strecke noch nicht kenne, sollte aber die Ausnahme bleiben. 
Heute ging es schon mal nicht so toll los. In Mühldorf am Inn waren meine Finger und der Rest so durchweicht, dass ich aufgeben musste. Also heute nur 46 km. Habt Ihr Euch schon mal auf einem Bahnsteig komplett umgezogen? Ich meine KOMPLETT! Von Mühldorf gehen Züge in 6 verschiedene Richtungen. Ich habe mich für Passau entschieden. Hier bin ich also (nicht zum ersten Mal). Wie es morgen weiter geht wird sich weisen. Hier gibt es so einen großen Fluss mit Radweg…

Verfasst von: stefanhock | August 2, 2014

Fahrradschutzstreifen auf der K3523 Ubstadt – Weiher?

In diesem Blog habe ich ja bereits einige Verbesserungsvorschläge für Radwege, Fahrradschutzstreifen oder Sharrows in Ubstadt-Weiher vorgelegt. Dann war ich natürlich auch immer überzeugt, daß mein Vorschlag sinnvoll ist. Diesmal ist es anders. In diesem Artikel stelle ich einen Fahrradschutzstreifen zur Diskussion und ich bin noch nicht sicher, ob ich ihn mir wünschen soll. Im Arbeitskreis Fahrrad Ubstadt-Weiher wurde der Gedanke erwähnt, ob nicht entlang der K3523 zwischen Ubstadt und Weiher Fahrradschutzstreifen erprobt werden könnten.

 

Dies könnte als Modellversuch in einem Nachfolgeprojekt zum “Gutachten zum Einsatz und zur Wirkung von einseitigen, alternierenden und beidseitigen (Fahrrad-)Schutzstreifen auf schmalen Fahrbahnen innerorts” geschehen.

Wie ist dort die Ausgangssituation?

  • Kreisstraße ausserorts
  • Straßenbreite unbekannt (gefühlt auf der Brücke über die DB-Strecke recht schmall)
  • Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h
  • an der Einmündung von der K3575 aus Bruchsal kommend hat es schon mehrfach Unfälle wegen Missachtung der Vorfahrt gegeben
  • die offizielle und einzige Route von Ubstadt nach Weiher für Radler verläuft über die Weiherer Straße, Bahnhofsunterführung, Bahnhofsstraße
  • die K3523 wird durchaus von Rennradlern benutzt, die anderen trauen sich da nicht hin

Was müsste alles gemacht werden?

  • Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h herabsetzen
  • Aufbringen der Fahrradschutzstreifen-Markierung beidseitig
  • Entfernen der bestehenden Mittelmarkierungen

Fragen und Probleme

  • Wo sollen die Fahrradschutzstreifen beginnen und enden?
  • Wie werden die Zubringer gestaltet? siehe auch hier
  • Wie kann die Abbiegessituation an der/den Einmündunge(n) geändert werden?
  • Wie werden die bestehenden Markierungen so entfernt, daß sie wirklich nicht mehr zu sehen sind?
  • Auf der Brücke kann der Autofahrer für einen Überholvorgang die Straße nicht weit genug einsehen.
  • Wird das Konzept von den Autofahrern akzeptiert?
  • Lohnt sich der Aufwand wegen der paar (?) Rennradler bzw. trauen sich dann mehr Radler da hin?
  • Zuallererst bräuchte es mal eine fundierte Bedarfsanalyse sprich Verkehrszählung inklusive Erfassung der Radfahrer(typen)

Vorteile der Maßnahme

  • Alternative zur Bahnhofsunterführung
  • direkte Verbindung Weiher – Bahnhof Ubstadt Ort
  • Entschärfung des gefühlten Unfallschwerpunktes an der Einmündung durch Herabsetzen der gefahrenen Geschwindigkeiten

Was meint Ihr?

Dieses Gutachten wurde mir vor einiger Zeit “zugespielt”. Wer mag, kann sich das SVK-AGFK-BW_Gutachten-Schutzstreifen_Langfassung_Web.pdf auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur heruhterladen:

http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=4202

Ansonst möchte ich hier eine Zusammenfassung bieten, die dann als Grundlage für weitere Artikel dienen soll.

Ziel der Modellversuche war es, die Einsatzmöglichkeiten von Fahrradschutzstreifen auf Straßen mit einer Mindeststraßenraumbreite von weniger als 7,00 m zu untersuchen.

  • 1,25 m für einen Fahrradschutzstreifen sind zu schmal, ideal wären 1,50 m, zu Not reichen 1,40 m.
  • Alternierende Schutzstreifen führen zu Verunsicherung. Die entsprechenenden Modellversuche haben gezeigt, daß es nicht ausreicht, Fahrradschutzstreifen im Wechsel mal auf der einen und mal auf der anderen Straßenseite zu markieren. Dies verwirrt sowohl die Autofahrer als auch die Radler.
  • Die alten Mittelstreifen sollten nicht mehr zu sehen sein. Im Zuge der Markierung werden die alten Mittelmarkierungen unkenntlich gemacht. Solange diese aber noch zu erahnen sind, orientieren sich die Autofahrer weiter daran. Die alten Markierungen müssen also komplett entfernt werden, was konsequenterweise nur durch eine Neuasphaltierung möglich ist.
  • Der Zugang zu den alten Hochbordradwegen sollte erschwert werden, sonst werden sie von bestimmten Radlern weiter benutzt.
  • Die Striche müssen sich klar von Mittelstreifen unterscheiden, sonst versuchen verwirrte Autofahrer den Schutzstreifen komplett zu befahren.
  • Die Schutzstreifen müssen sich klar von Parkplätzen unterscheiden, sonst versuchen verwirrte Autofahrer, dort zu parken.
  • PKW sollen sich gefahrlos begegnen können.
  • Nur empfehlenswert bei Straßen mit wenig LKW-Verkehr.
  • Sollten nur genehmigt werden, wenn keine Alternativen möglich sind.
  • Vorher ist eine Verkehrszählung insbesondere der Radler notwendig.
  • Nur für 50 km/h! Straßen mit 30 km/h Beschränkung brauchen keine Schutzstreifen (darüber könnte man streiten). Straßen für höhere Geschwindigkeiten sollten keine Schutzstreifen haben.
  • Verkehrsführungen müssen selbsterklärend sein.

Das Ergebnis: “Auf innerörtlichen Straßen mit einer maximalen Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h kann mit beidseitigen Schutzstreifen auch auf Fahrbahnen mit einer Breite unter sieben Meter ein deutlicher Sicherheitsgewinn für alle Verkehrsteilnehmer erreicht werden”

Verfasst von: stefanhock | Juni 24, 2014

Gemeinderatswahl 2014 in Ubstadt-Weiher

CDU 10 Sitze, SPD 5 Sitze, Freie Wähler 5 Sitze.
Das vorläufige offizielle Endergebnis findet Ihr hier: 

http://www.ubstadt-weiher.de/wahldat/215084g-2014.htm

Als Freier Wähler bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Das Kräfteverhältnis ist ausgewogen, keine absolute Mehrheit für die CDU!
Wir haben es wieder geschafft, mit 5 engagierten Kandidaten in den Gemeinderat einzuziehen.
Wir bedanken uns bei allen Kandidaten und ihren Angehörigen, bei allen die uns geholfen haben, bei den fleißigen Wahlhelfern, bei den anderen Fraktionen für einen fairen Wahlkampf und bei unseren Wählern. Sie alle haben uns angespornt, die nächsten 5 Jahre konstruktiv unsere Gemeinde mitzugestalten.

“Und warum postest Du das erst jetzt?”

Na warum wohl! Ich bin enttäuscht über mein eigenes Ergebnis. 723 Stimmen! Dass meine Chancen gar nicht gut stehen, wusste ich ja. Aber so schlimm hätts nicht werden müssen.

Ich bin halt kein (Fahr-)Lehrer. Ich bin in keinem Musik- oder Sportverein. Ich trage keinen der alteingesessenen Namen. Ich bin einfach nur ich und engagiere mich gerne für die Gemeinde. Mich kennt halt kaum jemand und wer mich kennt, wählt mich vielleicht erst recht nicht. Ich mach ja manchmal komische Vorschläge…

Also hab ich das Ergebnis erstmal sacken lassen, Urlaub gemacht und jetzt hab ich wieder Lust zu bloggen und den ein oder anderen Vorschlag für Ubstadt-Weiher auszutüfteln. Wer also die Hoffnung hatte, ich lass das jetzt sein, sei gewarnt ;-)  In meinem Kopf schwirren so Begriffe wie Radweg, Turbokreisel, Neubaugebiet,…

Für die Freien Wähler werde ich mich auch weiterhin tatkräftig einsetzen als 2. Vorsitzender – am Montag ist das nächste Bürgergespräch im Ritter in Weiher.

Nach meinem Artikel “Auch Radler müssen des öfteren mal auf Autofahrer warten…” kam es erstaunlich schnell zu einem Ortstermin mit Abgesandten der Gemeinde und des Landratsamtes und mir als Vertreter des AK Fahrrad.
Mein Vorschlag ist aber wohl so nicht umsetzbar. Die Markierungen könnten eine Bevorrechtigung der Radler suggerieren, die ja nicht gewollt ist…
Stattdessen soll jetzt eine Verlegung des Radweges geprüft werden.

 

Dadurch könnte erreicht werden, daß die Radler mehr ins Blickfeld der Autofahrer rücken und die Schlenker, die die Radler jetzt fahren müssen, würden wegfallen. Daß die jetzige Wegführung nicht jedermann gefällt, sieht man ja an dem Trampelpfad.
Ich fand die Wegführung selbst bisher gar nicht so schlimm und mein Vorschlag wäre definitiv der preiswertere. Jetzt suche ich erstmal ein Beispiel, wo die Kombination aus Vorfahrt-achten-Schild für die Radler und eine Markierung ausgeführt wurden und dann melde ich mich wieder zu dem Thema.

Ich formuliere es mal wie mein Matheprofessor annodunnemals:

Es sei gegeben:

  • eine Kreisstraße K3523
  • ein Radweg parallel zur Kreisstraße K3523
  • der Beginn des Radweges inklusive Schild welches die Benutzungspflicht anzeigt, liege abseits der Kreisstraße K3523 in einer Seitenstraße (Bahnhofstraße)
  • auf der Kreistraße K3523 bewege sich ein (Renn)Radler

 

Frage:

Muss der Radler den Radweg benutzen, obwohl

  • er das Schild nicht sieht, daß ihm die Benutzungspflicht anzeigt?
  • er einen nicht ganz unproblematischen/ungefährlichen Umweg fahren müsste, um den Einstieg zu finden?

Dass der Radler den Radweg sehr wahrscheinlich kennt und nicht erst auf das Schild schauen müsste, lasse ich in der Betrachtung aussen vor. Wie die Realität insbesondere bei Rennradlern aussieht, brauche ich hier nicht zu beschreiben. Die Gegenrichtung ist übrigens nicht minder problematisch. Da kann ich zwar das Schild nicht “übersehen”, dafür muss ich die Kreisstraße zweimal überqueren.

Verfasst von: stefanhock | April 27, 2014

20.000 Meilen unter dem Meer

So umfangreich war mein Ergebnis beim Geokodieren noch nie. Ist ja auch kein Wunder, wenn der Titel 20.000 Meilen unter dem Meer heißt. Was bedeutet das eigentlich genau? Das erklärt die Wikipedia besser als ich es könnte:

“Die Angabe „20.000 Meilen“ im Titel bezieht sich auf die heute ungebräuchliche metrische französische Meile (lieue), die 4 Kilometer der heutigem Norm misst. Eine exakt umrechnungsgetreue Übersetzung wäre also „80.000 km unter den Meeren“. Der Betrag entspricht einem Mehrfachen des (auch Jules Verne bekannten) Erddurchmessers und stellt daher keine Tiefen-, sondern eine Längenangabe dar, also im Sinne einer 20.000 Meilen langen Reise unterhalb des Meeresspiegels, was dem doppelten Erdumfang entspricht und dem Titel so einen tieferen Sinn gibt.”

Ups, da ist ja ein Tippfehler drin ;-)
Mir ist die Ausgabe von Dirk Walbrecker in die Hände geraten. Gibts als Buch und als Hörbuch. Zumindest was die Reiseroute angeht, sollte das aber dem Original entsprechen. Zu Kontrolle dienen die Karten aus der Wikipedia:

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:20000_map_1.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:20000_map_2.jpg

Bevor ich zur Karte komme, erst noch ein paar allgemeine Rechercheergebnisse:

Die “segelfähige Fregatte” USS Abraham Lincoln ist fiktiv. Es dürfte sich wohl um eine damals übliche Dampffregatte gehandelt haben.
Die übrigen Ergebnisse findet Ihr in der Karte. Rot ist die Route der Abraham Lincoln und in gelb sind die 20.000 Meilen mit der Nautilus gezeichnet.

Zum genaueren Anschauen taugt GoogleEarth wohl besser, deshalb gibt es die Route hier auch noch als KML.

P.S.
Wo Atlantis liegt habe ich freilich auch nicht rausgefunden.

Verfasst von: stefanhock | April 21, 2014

Auch Radler müssen des öfteren mal auf Autofahrer warten…

… dachte ich neulich mal wieder im Stillen, als ein solcher hinter mir besonders eilig hattte. Kurze Zeit später war es dann soweit (wie so oft).
An der Einmündung der K3575 auf die K3523 gegenüber vom Hardtsee in Weiher habe ich regelmässig meinen Spaß.

 

Obwohl ich den Radweg benutze, der parallel zur Vorfahrtststraße verläuft, habe ich als Radler beim Überqueren der 3 Fahrspuren in der Einmündung eben keine Vorfahrt. Da stehen jeweils kleine “Vorfahrt achten”-Schilder. Über die Sinnhaftigkeit will ich hier nicht streiten. Auch eine Änderung der Verkehrsführung ist kaum zu erwarten. Was ich hier aber anprangern möchte ist etwas anderes. Sobald mehr als ein PKW an der Einmündung wartet, um nach links sprich nach Ubstadt abzubiegen, muss ich als Radler warten. Der zweite PKW steht garantiert da, wo ich langradeln muss, weil es in der Verkehrsinsel nur dort einen Durchlass gibt. Ich könnte mich natürlich komplett um alles herumwurschteln oder die Verkehrsinsel an einer Stelle queren wo es einen Bordstein hat. All das ist halt nicht ganz unproblematisch/ungefährlich. Was bliebe noch? Warten – möchte ich aber nicht!
Um es deutlich zu machen, versuche ich, es in einem Satz zusammenzufassen:
Ich als Radler auf einem Radweg parallel zur Vorfahrtstraße muss auf Autofahrer warten, die keine Vorfahrt haben.
Finde den Fehler!
Das Kernproblem ist: Autofahrer merken schlicht nicht, dass sie da im Weg stehen. Es ist außerhalb ihrer Wahrnehmung.
Wie können wir das ändern? Mein Vorschlag wären die von anderen Stellen bekannten gestrichelten Linien (siehe Bild, der schwarze Kasten soll ein Auto darstellen).

Kreuzung

Sie bieten dem Autofahrer an dieser Stelle eine Erinnerung an den querenden Verkehr und eine  Orientierung wo dieser stattfinden möchte. Eine Änderung der Vorfahrtsregelung ergibt sich daraus nicht. Die Autos kommen einfach einen Meter früher zum Stehen und mit einem freundlichen Lächeln beiderseits können Radler und Fußgänger passieren…
Dieser Wunschtraum könnte freilich auch ohne Linien in Erfüllung gehen!?

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