Verfasst von: stefanhock | Mai 20, 2013

Grüne Lunge in Weiher?

Wenn man die Leserbriefdiskussion in der BNN zum Thema “Grüne Lunge in Stettfeld” verfolgt hat, stellt man sich als Weihermer die Frage: Haben wir auch (eine) grüne Lunge (n)? Ach ich weite das mal auf ganz Ubstadt-Weiher aus. Die Diskussion hat aber auch gezeigt, dass man die Frage auf zwei Arten stellen kann:
  • Gibt es innerorts schützenswerte Flächen?
  • Gibt es innerorts Flächen auf denen noch gebaut werden kann/sollte?
Aber das Wie mag ich hier erstmal nicht beantworten, sondern nur das Wo.
Hier also mein wertfreies und laienhaftes und ganz sicher unvollständiges Suchergebnis.

Dies soll nur dazu dienen, Potenziale und mögliche Konfliktpunkte für die Zukunft aufzuzeigen. Explizit nicht eingezeichnet habe ich die vielen noch vorhandenen Baulücken. An der nicht durchgehenden Nummerierung seht Ihr, daß ich beim Brainstorming auch Flächen wieder rausgenommen habe. In grün seht Ihr die den Auslöser der Diskussion, die “Grüne Lunge Stettfeld”.
Verfasst von: stefanhock | Mai 16, 2013

Drängelgitter Stettfeld

In seiner neuen Broschüre “Radverkehr vor Ort – Landkreis Karlsruhe” hat der ADFC unter vielen anderen Gefahrenpunkten auch die “Drängelgitter” an der B3 in Stettfeld bemängelt.
Auf dem Satellitenbild kann man die Gitter zwar nicht erkennen, aber dafür sieht man sehr gut die Trampelpfade, die sich drumherum gebildet haben. Das ist ja schonmal ein schlechtes Zeichen. Der korrekte Ausdruck wäre übrigens Umlaufgitter. Ach wie schön! In dem Wikipedia-Artikel steht es ja schon:
“In der Praxis haben Umlaufgitter immer unerwünschte Nebenwirkungen. Oftmals sind sie nicht von Rollstuhlfahrern, Kinderwagen, Fahrrädern mit Kinderanhänger und Tandems passierbar. Die Konzentration auf das Durchfahren einer Umlaufsperre mit dem Fahrrad kann dazu führen, dass Radfahrer nicht ausreichend auf eine zu querende Straße oder Bahnlinie achten.”
Nachdem auch von Bürgern Beschwerden zu dieser Stelle kamen, hat sich die Gemeindeverwaltung entschlossen, Änderungen vorzunehmen. Im Arbeitskreis Fahrrad waren wir uns einig,  dass die Drängelgitter komplett abgebaut werden sollen. Zur Sicherheit soll auf dem Übergang vom Radweg zum Gehweg eine weiße Haltelinie sowie ein Verkehrszeichen (Miniausführung) „Stopp“ aufgestellt werden. Die Umsetzung erfolgt, verbunden mit entsprechender Presse, in den nächsten Wochen.
Ach ja, wer Gegenargumente anbringen möchte, möge dies hier  als Kommentar oder im Rathaus tun, oder für immer schweigen ;-)
Verfasst von: stefanhock | April 29, 2013

Bebauungsplanentwurf für Flakhallengelände

Am 25.04.2013 fand in der Pausenhalle der Grundschule Weiher (über die Örtlichkeit müsste man vielleicht auch nochmal reden/schreiben) das Bürgergespräch zum genannten Thema statt.

http://www.ubstadt-weiher.de/pb/,Lde/877635.html

Anwesend waren auf dem “Podium” die Herren Löffler, Baumann (Bauamt) und Glup http://www.sternemann-glup.de/ der den neuen Bebauungsplan erläuterte. Die anwesenden Bürger waren wohl hauptsächlich solche aus den angrenzenden Straßen (Heerstraße, Schulstraße und Gärtnerstraße) bzw. Grundstücken.

Ihre Hauptsorgen sind, daß die neuen Häuser zu dicht an den eigenen stehen werden, zu hoch werden (“die schauen direkt in mein Schlafzimmer”) und daß die neuen Bewohner und ihre Gäste die Straßen zu parken. Bürgermeister Löffler wies mehrfach darauf hin, daß der geänderte Bebauungsplan genau dem entgegenwirken soll. Ohne den Bebauungsplan dürfte der Investor nämlich größer und dichter bauen. Verständlicherweise wäre den Anrainern am liebsten, dort würde gar nicht gebaut.

Siehe dazu auch die aktuelle Diskussion zur “Grünen Lunge” in Stettfeld: http://www.landfunker.de/ktv/detail.php?rubric=2&nr=49783

Der Zug ist natürlich abgefahren, der Käufer des Grundstücks will damit ja Geld verdienen. Auch wir Freien Wähler unterstützen alle Vorhaben, die Baulücken in den Ortskernen schliessen sollen.

Trotzdem möchte ich hier die Wünsche der meisten Anwesenden als kleine Utopie skizzieren, um die Stimmung und Aussagen vom Bürgergespräch mit einem Augenzwinkern wiederzugeben.

  • möglichst kleine, niedrige Häuser
  • weit weg von allen Grundstücksgrenzen
  • Tiefgarage unter dem kompletten Gelände, damit alle Autos untergebracht werden können
  • die Stichstraße so breit, daß alle Gäste auf dem Gelände parken können
  • Parkverbot an den angrenzenden Bürgersteigkanten
  • drumherum eine hohe Mauer als Sichtschutz

Lieber Leser, Du merkst schon, so wird es nicht gehen. Ich jedenfalls wünsche allen dort trotzdem schonmal eine gute Nachbarschaft. Übrigens hatte ich so den Eindruck, als wären auch Kaufinteressenten für die neuen Häuser da gewesen. Die waren naturgemäss zurückhaltender in ihrem Auftreten ;-)

Verfasst von: stefanhock | April 27, 2013

Traumrad(-abteil)

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Ich bin gerade Metronom gefahren. Das sind die landeseigenen Nahverkehrszüge in Niedersachsen. Man kann sagen, ich hab mich ein bisschen verliebt. Ist das ein geiles Fahrradabteil! Will auch haben.
Keine Sitze! Da flezt sich also nicht Hinz und Kunz hin und muss erst verscheucht äh freundlich weggeschickt werden.
Keine Haltestangen oder Griffe! Das vergählt auch den fussläufigen Aufenthalt.

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Verschiedene bewährte Befestigungsmöglichkeiten! Nicht dieser Gurtrotz da.

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Und das ganze geht im Doppelstockwagen über die ganze untere Ebene.

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Das Rad ist aber leider nicht meines.

Verfasst von: stefanhock | April 15, 2013

Mord am Saalbach

Nach all meinen Ausflügen ins Gallische (und Hessische) zog es mich jetzt auch mal nach Bruchsal zum Geokodieren. Das hatte den Vorteil, daß ich auch vor Ort recherchieren konnte.
Mord am Saalbach - Ein Bruchsal-Krimi von Gabriele Albertini erschienen im Verlag Regionalkultur
Alles weitere findet Ihr in der Karte.
Ach ne, 2 Adressen hab ich nicht gefunden. Die Bergstraße 25a (wo Fabians Oma wohnt) gibt es nicht. Und die Bergstraße 62a gibt es auch nicht. Dort wohnt das Ehepaar Berger angeblich in einer Doppelhaushälfte. Rund um die Bergstraße 62 gibt es aber nur Reihenhäuser.
Verfasst von: stefanhock | April 9, 2013

“Fahrradabstellanlage” beim REWE

Dieser Artikel ist auch ein offener Brief an den Marktleiter unseres REWE-Marktes in Ubstadt-Weiher.

Ich möchte mich über die “Fahrradabstellanlage” des Marktes beschweren. Ich habe den korrekten Fachausdruck extra in Anführungszeichen gesetzt, weil sie diesen Namen nicht verdient hat. Wer kann sie auf dem folgenden Foto erkennen?

REWE

Die Autofahrer können es ganz offensichtlich jedenfalls nicht. Und dies ist beileibe kein Einzelfall. Diesmal waren es halt Handwerker, die im Markt gearbeitet haben. Sonst sind es durchaus ortskundige Kunden.
Für die weniger ortskundigen: Vor unserem REWE wurden zwei Parkplätze als Fahrradabstellfläche auserkoren, aber nicht als solche gekennzeichnet. Lediglich so seltsame Betonformteile mit Schlitzen zum Felgenkillen äh Vorderradreinstellen bilden den Abschluss. Wenn da kein Rad drinsteht, kann man die übersehen. Der Autofahrer ärgert sich halt nur, daß die Parklücke so kurz ist ;-)

Deshalb meine Bitte an den Marktleiter: Entweder eine anständige Fahrradabstellanlage mit der Möglichkeit, das Rad auch festzuschliessen…oder wenigstens ein Schild hinstellen.

Oder soll ich mein Rad beim Lidl abstellen?

Verfasst von: stefanhock | April 3, 2013

Mordsfreunde

Nach all den Asterix und Liedern und sonstigen “kleinen” Geokodierungen kommt diesmal ein richtig fettes “Brett”. Mordsfreunde von Nele Neuhaus ist in der Beziehung so ganz nach meinem Geschmack. Von der Handlung her natürlich auch, das ist spannend und richtig gut geschrieben. Aber mir hat natürlich der lokale Bezug viel Spaß gemacht, auch wenn es schon eine Weile her ist, daß ich mich da zwischen Main und Taunus herumgetrieben habe. Jedenfalls gibt es in dem Roman richtig viel zu geokodieren. Deshalb gibt es diesmal beides, Karte und KML



Wer es etwas übersichtlicher mag, lädt sich das ganze als Mordsfreunde.kml für GoogleEarth herunter. In der Datei habe die Punkte dem Kapitel zugeordnet, in dem sie jeweils das erste Mal vorkommen. Die Kapitel wiederum entsprechen jeweils einem Tag in der Handlung. Wer mag, könnte sich also immer nur das gerade gelesene Kapitel sichtbar schalten.


Ein paar Punkte konnte ich nicht ausfindig machen:
  • Das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Kelkheim scheint es nicht zu geben.
  • Die Adresse der Paulys scheint es nicht zu geben. In ganz Kelkheim gibt es keinen Rohrwiesenweg. Auch keine Sackgasse in der beschriebenen Ausrichtung ist zu finden.
  • http://www.svenja-sievers.de/ gibt es natürlich nicht.
  • Was ist der oder das Sinai in Kelkheim? Ein Hügel? Eine Kneipe?

Und noch einen kleinen Fehler meine ich gefunden zu haben. Bei der “Verfolgungsjagd” hat die Frau Neuhaus wohl die K 771 und die K 772 durcheinander gebracht. Die K 772 passt genau in die Route. Eine K 771 konnte ich dagegen gar nicht finden.

Verfasst von: stefanhock | März 21, 2013

Sanierungsarbeiten auf der K3523

So, am 2. April geht es dann wohl los. Laut der Mitteilung der Gemeinde http://www.ubstadt-weiher.de/pb/,Lde/857954.html beginnen dann die Sanierungsarbeiten für die Kreisstraße 3523 im Bereich Hardtsee (siehe Karte). Für den Autoverkehr wird dieser Bereich dann voll gesperrt. Was ist mit dem Radweg(Fussweg)? Muss der dann auch gesperrt werden? Wie kommen dann die Weihermer zur S-Bahn (Ubstadt-Weiher DB)? Für die Autofahrer ist es ja leider ziemlich klar… über Stettfeld – Ubstadt (die armen ;-) ). Aber was ist mit Radlern und Fussgängern?
Die Gemeindeverwaltung hat mir zugesichert, daß der Radweg frei bleibt. Auch die Baufirma wird angewiesen, (ich zitiere) “auf Freihaltung des Rad-/Fußweges von Baumaschinen oder Baumaterialien besonders zu achten”.

Deshalb mein Tipp an die Weihermer: Fahrt nach Ostern mit dem Rad zur S-Bahn oder nach Ubstadt.

Verfasst von: stefanhock | März 11, 2013

Tatort mit Til…

…toll! Na ja, zumindest nicht so schlimm wie erwartet ;-)
Das der Til/Nick zu Fuss ein Auto verfolgen und einholen kann, hat mich schon fasziniert. Vor allem wusste ich gar nicht, daß es in Hamburg Serpentinen gibt. Aber siehe da, in der Davidstraße wurde ich fündig.

Grün eingezeichet seht Ihr, wo der Til lang gerannt ist (zumindest ungefähr). Rot ist der (Um-)weg, den die Bösewichte nehmen mussten.
Verfasst von: stefanhock | März 10, 2013

Asterix – Der Seher

Och nö, nicht schon wieder Asterix ;-)
Doch! Aber diesmal ohne Karte, weil die beiden Helden diesmal keine Städte oder Stätten bereisen die man geokodieren könnte. Stattdessen werden einige gallische Gottheiten erwähnt, da es um das Thema Aberglaube geht. “Beim Teutates…” kennt man ja schon. Den Rest seht ihr hier:

Seite 5

Seite 6

  • Teutates  Stammesgott
  • Sucellus Gott des Waldes oder der Fruchtbarkeit
  • Belenus Heil- und Quellgottheit
  • Esus Gott des Handels und der Wege
  • Epona Göttin der Fruchtbarkeit
  • Bonna?

Seite 11

Seite 48

Übrigens habe ich mich aufgrund der aktuellen Diskussion entschieden, möglichst nicht mehr zu Amazon zu verlinken. Stattdessen gibt es einen Link zur Seite des Verlages Ehapa und einen zum passenden Wikipedia-Artikel.

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